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Normale Version: Wie Musik die Seele heilen kann
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„Der Körper ist krank, wenn die Seele geschwächt ist, und er ist beeinträchtigt, wenn sie beeinträchtigt ist. Daher geschieht die Heilung des Körpers durch die Heilung der Seele, indem ihre Kräfte wiederhergestellt werden und ihre Substanz in die rechte Ordnung gebracht wird mit Hilfe von Klängen, die dies bewirken können und dafür geeignet sind.“ (Al-Farabi, Arzt und Philosoph, 10. Jhd.) 

Der arabische Anteil in der Musiktherapie ist für die Gesamtentwicklung dieser Therapieform ganz wesentlich. Die medizinischen Schriften des arabisch-islamischen Raumes zeigen deutlich, dass Musik im Mittelalter schon ein fester Bestandteil der arabischen Medizin war. Ärzte, die gleichzeitig Philosophen waren, wie Ibn Sina, Ibn Butlan, Al-Farabi, Al-Kindi und Al-Balchi, schrieben Abhandlungen über die therapeutische Anwendung der Musik. 

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Aus meiner Sicht (als ‘gelernter Philosoph' beim Heidegger-Schüler Volkmann-Schluck) und Kenntnis von der "Geschichte der Metaphysik", mit meinen begrenzten Mitteln der Übersetzung, ist die Maqam-Tradition ein Thema mit - as a fact of the matter - "zielführendem" Potenzial. Wenn’s um die "Kunst der Vermittlung" bzw. Übersetzung geht, dann ist Musik generell – mit ihrer erstaunlich dichten Verschränkung von materieller und immaterieller Dimension (Intuition und Intellekt, Qualität und Quantität, ‚Qualia und Quanta’ … Makro- und Mikro-Kosmos) – das paradigmatische Modell für den Dialog der „eigentlich“ (!) komplementären Kulturen. 

[font=Helvetica]Die praktischen und theoretischen «Übungen» der Maqam-Tradition wären [font=Helvetica]so wertvoll und nachhaltig wie die echten Begegnungen in der «Nachbarschaft» oder die wirklich "auf Augenhöhe" durchgeführten Kooperationsprojekte – vom gemeinsamen Kochen/Essen und Musik-Machen im Viertel bis zu den ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Dialog-Entwicklungspartnerschaften auf den zwischen-staatlichen Ebenen.[/font][/font]

Ein Dialogprojekt zur immateriellen Wirkung der Maqams (in der alteuropäischen Musiktheorie, "Gene" (!), Plural von altgr. genos: "Gattung, Art“; lat.: "genii", arab.: "Jinn/Ajnas"; spätlat.: "Modi") auf die Psyche und den/die Körper – ich denke, das sollten und könnten (!) wir gemeinsam angehen. Was denkt ihr?
Hallo Norbert,
nicht ernst nehmen! Wie war das noch einmal mit folgender Definition: "die Philosophie ist der ständige Mißbrauch einer eigens für sie geschaffenen Sprache"? Wink