Marokko Informations- und Diskussionsforum

Normale Version: Sahara: Staaten eröffenen Konsulate in Dakhla oder Laayoune
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Malawi eröffnet ein Konsulat in Laayoune und eine Botschaft in Rabat
barlamane.com 27. Juli 2021

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Malawi wird am Donnerstag, den 29. Juli, ein Generalkonsulat in Laayoune in der Sahara eröffnen. Fünfzehn afrikanische Länder haben seit Ende 2019 bereits diplomatische Vertretungen in Laayoune und Dakhla, einem wichtigen Wirtschaftszentrum im Süden, eröffnet.

Der malawische Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, Eisenhower Nduwa Mkaka, gab am Dienstag in Rabat die Entscheidung seines Landes bekannt, am Donnerstag ein Konsulat in Laayoune und später eine Botschaft in Rabat zu eröffnen.

Der malawische Minister bekräftigte bei dieser Gelegenheit die entschiedene und beständige Unterstützung seines Landes für die Souveränität des Königreichs über die Saharazone und dessen territoriale Integrität.

Ebenso begrüßte er die Herstellung und Verabreichung des Impfstoffs gegen Covid-19 durch Marokko, "eine Initiative, die einmal mehr die führende Rolle des Königreichs im Kampf gegen die Pandemie bestätigt".

Nduwa Mkaka erklärte, dass "die beiden Länder über traditionelle Beziehungen verfügen, die auf wechselseitiger Brüderlichkeit beruhen". Er wies darauf hin, dass sich seine Gespräche mit Bourita auch auf bilaterale Investitionen und "aktuelle Themen wie den Kampf gegen den Terrorismus und die gegenseitige Unterstützung in internationalen Organisationen" konzentrierten.

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(28.07.2021, 09:19)SabineZ schrieb: [ -> ]Malawi eröffnet ein Konsulat in Laayoune und eine Botschaft in Rabat
barlamane.com 27. Juli 2021



Malawi wird am Donnerstag, den 29. Juli, ein Generalkonsulat in Laayoune in der Sahara eröffnen. Fünfzehn afrikanische Länder haben seit Ende 2019 bereits diplomatische Vertretungen in Laayoune und Dakhla, einem wichtigen Wirtschaftszentrum im Süden, eröffnet.

Der malawische Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, Eisenhower Nduwa Mkaka, gab am Dienstag in Rabat die Entscheidung seines Landes bekannt, am Donnerstag ein Konsulat in Laayoune und später eine Botschaft in Rabat zu eröffnen.

Der malawische Minister bekräftigte bei dieser Gelegenheit die entschiedene und beständige Unterstützung seines Landes für die Souveränität des Königreichs über die Saharazone und dessen territoriale Integrität.

Ebenso begrüßte er die Herstellung und Verabreichung des Impfstoffs gegen Covid-19 durch Marokko, "eine Initiative, die einmal mehr die führende Rolle des Königreichs im Kampf gegen die Pandemie bestätigt".

Nduwa Mkaka erklärte, dass "die beiden Länder über traditionelle Beziehungen verfügen, die auf wechselseitiger Brüderlichkeit beruhen". Er wies darauf hin, dass sich seine Gespräche mit Bourita auch auf bilaterale Investitionen und "aktuelle Themen wie den Kampf gegen den Terrorismus und die gegenseitige Unterstützung in internationalen Organisationen" konzentrierten.

Weitere Infos

Hallo SabineZ,

was bezweckst du eigentlich hier im Forum mit der Übermittlung billigster marokkanischer Regierungspropaganda, hier "barlamane"?
Malawi? Dass ich nicht laut lache! Dieser ach so bedeutende Staat im südlichen Afrika (12 Mio Einwohner, deren Einkommen unter 1 USD/Tag liegt) eröffnet nunmehr in Laayoune? Dafür reicht wohl das Geld, was den Bewohnern fehlt!
Meine Bitte: erspar uns diesen Propagandamist!
Hallo.

In der Tat sind solche Artikel "marokkanische Propagenda", was man aber nicht der Sabine zum Vorwurf machen sollte, wenn sie es hierhin weiter gibt.
Vielmehr sollten/könnten wir uns damit inhaltlich auseinander setzen.

In der Tat haben in letzter Zeit einige (international eher unbedeutende) Staaten Konsulate in Layoune eröffnet.
Aber für wen sind diese Konsulate denn da?
Ich glaube nicht, dass es all zu viele Bürger aus Malawie oder den anderen Staaten die dort ein Konsulat eröffnet haben, in diesem Gebiet gibt, die deren diplomatische Dienste beanspruchen werden.
Vielmehr sind diese Konsulate eher ein symbolischer Akt (und Jobvermittlung für einige Beamte) damit Marokko diesen Staaten, wenn diese mal ein Anliegen haben, beisteht.



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(02.08.2021, 08:13)Thomas Friedrich schrieb: [ -> ]Vielmehr sind diese Konsulate eher ein symbolischer Akt (und Jobvermittlung für einige Beamte) damit Marokko diesen Staaten, wenn diese mal ein Anliegen haben, beisteht.



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Diese bedeutenden Staaten haben allzeit ein "Anliegen". Das wurde mal wieder seitens Marokko (teilweise) befriedigt. Gegenleistung: Konsulat in Laayoune. In Marokko nennt man so etwas "raschua" Wink.
Einen Monat vor Ablauf des Mandats von Minurso, ernannte UN-Generalsekretär António Guterres am 27. August Alexander Ivanko aus der Russischen Föderation zum Sonderbeauftragten für die Sahara und Leiter von Minurso.  Diese Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen in der nordafrikanischen Region und der Sahelzone und sagt viel über die Bereitschaft der internationalen Gemeinschaft aus, den Frieden in der Region zu erhalten und jeden Versuch der Destabilisierung zu unterbinden.

Alexander Ivanko war bereits 2009 Stabschef der Minurso und verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in internationalen Beziehungen und Friedenssicherung. Diesen Hintergrund wird der neue Sonderbeauftragte sicherlich nutzen, um Unzulänglichkeiten zu beseitigen, die bei der Überwachung von Waffenstillstandsverletzungen durch Minurso festgestellt wurden.

Die Ernennung des Sonderbeauftragten für die Sahara zeige die Bereitschaft der UNO, die politischen Verhandlungen wieder aufzunehmen und den algerischen Nachbarn an den Verhandlungstisch zu bringen. ...
Interministerielle Menschenrechtsdelegation prangert den Bericht von HRW an

Die Absätze über die marokkanische Sahara im Bericht 2021 von Human Rights Watch (HRW) sind ein "Beweis für ihre Beteiligung an einer systematischen politischen Kampagne gegen Marokko" und für die Widersprüchlichkeit ihrer eigenen Argumentation in Bezug auf die tatsächlichen Fakten, betonte die interministerielle Menschenrechtsdelegation. In einer offenen Antwort auf die Anschuldigungen von HRW wies die Delegation auf die "zaghafte Haltung" der NGO in Bezug auf die marokkanische Sahara hin, obwohl sie die Natur dieses regionalen Konflikts, der seit Jahrzehnten vor dem Sicherheitsrat liegt, anerkennt. In Bezug auf das Beharren von HRW auf einer veralteten These und seine Unfähigkeit, die marokkanische Autonomie-Initiative zu erwähnen, die international anerkannt ist und immer wieder als ernsthaft und glaubwürdig bezeichnet wurde, war die Delegation der Ansicht, dass die NGO durch ihre nachweisliche Ausrichtung auf die These des Sponsors des Separatismus die Voraussetzungen der Unparteilichkeit, die die Arbeit einer Menschenrechtsorganisation leiten soll, verleugnet hat.

Die Delegation wies darauf hin, dass HRW wenig von dem UN-Aufruf zur Einbeziehung der Parteien in die Suche nach einer realistischen, verhandelten und von allen Parteien akzeptierten politischen Lösung hält, wie es der Sicherheitsrat seit Jahren und immer wieder betont hat, zuletzt in seiner Resolution vom 29. Oktober 2021, in der er zu Runden Tischen unter Beteiligung aller am politischen Prozess beteiligten Parteien aufrief, einschließlich des Patenlandes des Separatismus, das in dieser Resolution fünfmal genannt wird. 

HRW distanzierte sich also von den Grundsätzen der notwendigen Unparteilichkeit gegenüber einem regionalen Konflikt dieser Größenordnung, da es keinen Anspruch auf Objektivität erheben kann, wenn es die Aufnahme der von Marokko ergriffenen Initiativen in die genannte Resolution des Sicherheitsrats auch nur zaghaft zitiert, die Rolle, die die beiden Kommissionen des Nationalen Menschenrechtsrats in Laâyoune und Dakhla gespielt haben, oder die Interaktion des Königreichs mit den Sonderverfahren des UN-Menschenrechtsrats und die Zusammenarbeit mit der UN-Menschenrechtskommission.

Und weil HRW politisch auf die Patenpartei des Separatismus ausgerichtet ist, kann es nicht anders, als die individuellen und kollektiven Menschenrechtsverletzungen an den in den Lagern von Tindouf in Algerien gefangen gehaltenen Personen zu verschweigen, wie sie im Bericht des Sicherheitsrats festgehalten wurden. Damit, so die gleiche Quelle weiter, habe sich HRW sowohl dem Buchstaben als auch dem Geist nach von den Voraussetzungen der Unparteilichkeit und der notwendigen Distanz zur Beurteilung der Menschenrechtslage entfernt. Die von HRW angesprochenen Fragen seien daher nicht zu beantworten, obwohl das Königreich diese Fragen im Rahmen seiner internationalen Verpflichtungen und im Rahmen der strategischen Dialoge mit den zuständigen internationalen Parteien, die sich mit den Menschenrechten befassen, weiterhin anspreche.

Aus lematin.ma
Die Organisation Ostkaribischer Staaten eröffnet ein Generalkonsulat in Dakhla
barlamane.com

[attachment=340]

Die Organisation Ostkaribischer Staaten hat am Donnerstag ein Generalkonsulat in Dakhla eröffnet und damit ihre starke Unterstützung für die Souveränität Marokkos über seine Sahara und seine territoriale Integrität zum Ausdruck gebracht.

Die Eröffnungszeremonie wurde vom Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner, Nasser Bourita, und dem Premierminister des Commonwealth von Dominica, Roosevelt Skerrit, in Anwesenheit des Ministers für auswärtige Angelegenheiten, internationalen Handel und Beziehungen zur Diaspora des Commonwealth von Dominica, Kenneth Darroux, geleitet. Rund 24 Länder haben bislang diplomatische Vertretungen in den südlichen Provinzen in der marokkanischen Sahara eröffnet.
(31.03.2022, 16:58)Maghribi schrieb: [ -> ]Die Organisation Ostkaribischer Staaten eröffnet ein Generalkonsulat in Dakhla
barlamane.com



Die Organisation Ostkaribischer Staaten hat am Donnerstag ein Generalkonsulat in Dakhla eröffnet und damit ihre starke Unterstützung für die Souveränität Marokkos über seine Sahara und seine territoriale Integrität zum Ausdruck gebracht.

Die Eröffnungszeremonie wurde vom Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner, Nasser Bourita, und dem Premierminister des Commonwealth von Dominica, Roosevelt Skerrit, in Anwesenheit des Ministers für auswärtige Angelegenheiten, internationalen Handel und Beziehungen zur Diaspora des Commonwealth von Dominica, Kenneth Darroux, geleitet. Rund 24 Länder haben bislang diplomatische Vertretungen in den südlichen Provinzen in der marokkanischen Sahara eröffnet.



Die Liste dieser Staaten wird immer „bedeutender“.
Bin leider keine Politikerin, frage mich aber, was die dort wollen.
(31.03.2022, 17:22)bulbulla schrieb: [ -> ]
(31.03.2022, 16:58)Maghribi schrieb: [ -> ]Die Organisation Ostkaribischer Staaten eröffnet ein Generalkonsulat in Dakhla
barlamane.com

Die Organisation Ostkaribischer Staaten hat am Donnerstag ein Generalkonsulat in Dakhla eröffnet und damit ihre starke Unterstützung für die Souveränität Marokkos über seine Sahara und seine territoriale Integrität zum Ausdruck gebracht.

Die Liste dieser Staaten wird immer „bedeutender“.
Bin leider keine Politikerin, frage mich aber, was die dort wollen.


Hallo Maria,
Bedauerst Du etwa tatsächlich keine Politikerin zu sein?  Dazu ist es ja wohl nie zu spät, siehe u.a. Nancy Pelosi, Joe Biden, Trump etc

Die Liste dieser "weltbewegenden Staaten" ist wirklich zum Schmunzeln. Da sind wohl einige dabei, von denen ich noch nie als Staatsgebilde etwas gehört hatte, die erstmalig und einzig und allein in Marokko die Chance bekommen ein Konsulat zu eröffnen. Ich bin sicher, daß dort bald ein großer Andrang marokkanischer Bürger sein wird, die unbedingt ein Visum für die Ostkaribik haben möchten. Parallel dazu tut sich für die RAM ein neuer bedeutender Markt für Direktflüge auf. Big Grin

LG, Theo
In der Tat ist das eher lachhaft!

Dort gibt es weder Marokkaner die ein Visum in diese Staaten beantragen möchten, noch gibt es dort konsularisch zu betreuende Bürger dieser Staaten.

Es sind schlichtweg teure (Gehälter, etc.) Maßnahmen um Marokko gewisse Symphatien zu bekunden.



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Man sollte vielleicht doch etwas "marokkanischer" fragen: wieveil hat Marokko an wen und wo bezahlt, damit diese "Konsulate" eingerichtet werden?
(01.04.2022, 06:59)Otto Droege schrieb: [ -> ]Man sollte vielleicht doch etwas "marokkanischer" fragen: wieveil hat Marokko an wen und wo bezahlt, damit diese "Konsulate" eingerichtet werden?

Hallo, 
das wäre auch meine Frage welche "Gegenleistungen" hier angeboten werden das sich so ein Konsulat rechnet.