Hundeangriffe in Marokko
#1
Hundeangriffe in Marokko: Dringlichkeit der Lösung eines echten Problems


Der Angriff streunender Hunde ist ein echtes Problem, das Marokko lösen muss. Insgesamt erliegen in dem Land jedes Jahr dreißig Menschen ihren Verletzungen.

Trotz zahlreicher Appelle besteht das Problem der streunenden Hunde zum Leidwesen der Marokkaner, aber auch der Ausländer, weiterhin. Innerhalb einer Woche wurden zwei Personen von einem Hunderudel angegriffen. Die erste, eine 44-jährige französische Touristin, die in einer Hotelanlage in El Argoub in der Nähe von Dakhla übernachtete, erlag ihren Verletzungen, nachdem sie von streunenden Hunden angegriffen worden war.

Der zweite Angriff durch streunende Hunde ereignete sich im Stadtteil Mesnana in Tanger. Das Opfer ist ein älterer Mann. Er erlitt nicht das gleiche Schicksal wie die Französin. Er kam schwer verletzt davon. Seine Familie reichte bei der Polizei eine Anzeige ein, zusammen mit einem Video, anhand dessen die Hunde, die ihn angegriffen hatten, identifiziert werden konnten. Der Besitzer der Hunde wurde daraufhin festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, verbotene Hunderassen zu halten. Bis zum Abschluss der Ermittlungen, die unter der Aufsicht der zuständigen Staatsanwaltschaft durchgeführt wurden, wurde der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen.

Diese verschiedenen Angriffe zeigen, wie dringend eine Lösung für dieses große gesellschaftliche Problem benötigt wird. Die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen, insbesondere das Verbot der Tötung streunender Tiere und die Sterilisation streunender Hunde, haben bislang ihre Grenzen aufgezeigt.
MfG

Marco Wensauer
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#2
(20.08.2022, 10:02)Marc99 schrieb: Hundeangriffe in Marokko: Dringlichkeit der Lösung eines echten Problems


Der Angriff streunender Hunde ist ein echtes Problem, das Marokko lösen muss. Insgesamt erliegen in dem Land jedes Jahr dreißig Menschen ihren Verletzungen.

Trotz zahlreicher Appelle besteht das Problem der streunenden Hunde zum Leidwesen der Marokkaner, aber auch der Ausländer, weiterhin. Innerhalb einer Woche wurden zwei Personen von einem Hunderudel angegriffen. Die erste, eine 44-jährige französische Touristin, die in einer Hotelanlage in El Argoub in der Nähe von Dakhla übernachtete, erlag ihren Verletzungen, nachdem sie von streunenden Hunden angegriffen worden war.

Der zweite Angriff durch streunende Hunde ereignete sich im Stadtteil Mesnana in Tanger. Das Opfer ist ein älterer Mann. Er erlitt nicht das gleiche Schicksal wie die Französin. Er kam schwer verletzt davon. Seine Familie reichte bei der Polizei eine Anzeige ein, zusammen mit einem Video, anhand dessen die Hunde, die ihn angegriffen hatten, identifiziert werden konnten. Der Besitzer der Hunde wurde daraufhin festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, verbotene Hunderassen zu halten. Bis zum Abschluss der Ermittlungen, die unter der Aufsicht der zuständigen Staatsanwaltschaft durchgeführt wurden, wurde der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen.

Diese verschiedenen Angriffe zeigen, wie dringend eine Lösung für dieses große gesellschaftliche Problem benötigt wird. Die von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen, insbesondere das Verbot der Tötung streunender Tiere und die Sterilisation streunender Hunde, haben bislang ihre Grenzen aufgezeigt.


Hallo Marco,

weiß man Näheres, wo und unter welchen Umständen die Französin angegriffen wurde?
Das ist ja ein schreckliches Schicksal. 

Mir wurde immer eingeschärft, mich den Hunden am Straßenrand nicht zu nähern, vor allem nicht nach Anbruch der Dämmerung. Zu der Zeit gehe ich auch fast nie raus. 
Und wir laufen immer am Straßenrand, nie über die Felder. 
Ich habe mal mitbekommen, dass ein alter Mann aus einem Nachbarort von einem tollwütigen Hund gebissen wurde und das nicht überlebte.
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#3
Hundeangriff führt zum Tod einer Französin in Marokko


Eine französische Touristin ist nach einem Angriff streunender Hunde in El Argoub, in der Region Dakhla, gestorben.

Nach Angaben der örtlichen Behörden in Oued-Eddahab war eine 44-jährige französische Touristin am Dienstag, den 16. August, von Dakhla nach El Argoub gereist. Sie hielt sich in einer Hotelanlage auf. Als die 40-Jährige ihr Hotel verließ, um einen Spaziergang zu machen, wurde sie von einem Rudel streunender Hunde angegriffen. Sie erlag ihren Verletzungen. Nach ihrem Tod leitete die Königliche Gendarmerie eine Untersuchung ein.

Streunende Hunde verbreiten in mehreren Städten des Königreichs Panik. Mehrere Abgeordnete hatten die Regierung inzwischen aufgefordert, Maßnahmen gegen das Problem der streunenden Hunde zu ergreifen, das zum Leidwesen der Marokkaner, aber auch der Ausländer, immer noch andauert.
MfG

Marco Wensauer
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#4
(20.08.2022, 16:29)bulbulla schrieb: weiß man Näheres, wo und unter welchen Umständen die Französin angegriffen wurde?
Das ist ja ein schreckliches Schicksal. 

Mir wurde immer eingeschärft, mich den Hunden am Straßenrand nicht zu nähern, vor allem nicht nach Anbruch der Dämmerung. Zu der Zeit gehe ich auch fast nie raus. 
Und wir laufen immer am Straßenrand, nie über die Felder. 
Ich habe mal mitbekommen, dass ein alter Mann aus einem Nachbarort von einem tollwütigen Hund gebissen wurde und das nicht überlebte.

Hallo, 
ich bin mir da jetzt nicht sicher ob das von unserem Forumswächter / Mainstreambewerter gewünscht ist das man solche Einzelfälle einbringt.
MfG

Marco Wensauer
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#5
Leider wurde eine Lösung des Problems der wilden Hunde jahrelang von deutschen und europäischen meist grünlinken Tierschützern, die auch in dem früheren Marokko-Forum vertreten waren, verhindert. Ich freue mich, daß in diesem Forum endlich einmal thematisiert wird, welche Gefahr für die Bevölkerung und insbesondere kleinen Kinder davon ausgeht. Eine realistische Lösung des Hundeproblems, die der marokkanische Staat auch gemacht hätte, wenn er nicht permanent von grünlinken Europäern dafür angegriffen würde, wäre die Tötung der Hunde.
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#6
(21.08.2022, 13:30)Aksayt schrieb: Leider wurde eine Lösung des Problems der wilden Hunde jahrelang von deutschen und europäischen meist grünlinken Tierschützern, die auch in dem früheren Marokko-Forum vertreten waren, verhindert. Ich freue mich, daß in diesem Forum endlich einmal thematisiert wird, welche Gefahr für die Bevölkerung und insbesondere kleinen Kinder davon ausgeht. Eine realistische Lösung des Hundeproblems, die der marokkanische Staat auch gemacht hätte, wenn er nicht permanent von grünlinken Europäern dafür angegriffen würde, wäre die Tötung der Hunde.


Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen. 
Mein Mann läuft daher meist mit einem Ast etc. „bewaffnet“ den Straßenrand entlang neben mir her. 
Ich schaue die wilden Hunde bewusst nicht an. Vor längerer Zeit habe ich nächtelang deren lautes Gebell gehört. 

Was mir aber nicht klar ist:
Wie können „linksgrüne Tierschützer“ das Vorgehen der marokkanischen Behörden beeinflussen?
Sind diese nicht unabhängig davon?
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#7
(21.08.2022, 13:30)Aksayt schrieb: Leider wurde eine Lösung des Problems der wilden Hunde jahrelang von deutschen und europäischen meist grünlinken Tierschützern, die auch in dem früheren Marokko-Forum vertreten waren, verhindert. Ich freue mich, daß in diesem Forum endlich einmal thematisiert wird, welche Gefahr für die Bevölkerung und insbesondere kleinen Kinder davon ausgeht. Eine realistische Lösung des Hundeproblems, die der marokkanische Staat auch gemacht hätte, wenn er nicht permanent von grünlinken Europäern dafür angegriffen würde, wäre die Tötung der Hunde.

Hallo, 
da hast du natürlich Recht, das sich Hunde hier vermehren können ist definitiv die Schuld beim Deutschen oder Europäer zu suchen. Es wäre bestimmt sehr praktisch das an jeder Strassenecke ein Beamter mit Gewehr steht und jeden streunden Hund abschiesst der um die Ecke kommt. 

Die Schuld ist natürlich nicht bei der Bevölkerung zu suchen, die ihrerseit ihre Haustiere nicht kastieren lässt aus Kostengründen und sollte der Hund zu gross für die Wohnung werden oder das Futter zu teuer, dann wird der Hund einfach vor die Tür gesetzt und sich selbst überlassen. Auch hier ist wohl ganz bestimmt die Schuld beim Deutschen oder Europäer zu suchen, der hätte ja schliesslich die Kastration bezahlen können oder alternativ das Futter für den Hund. 

Nur mal so zu deiner realistischen Lösung... wenn das Funktionieren würde..... dann würde es seit langem schon keine Schafe mehr für das Opferfest geben, aber dennoch gibt es jedes Jahr mehr als genügend. Scheint mir also nicht sehr realistisch zu sein, solange sich die Hunde vermehren können, wird es also die Population immer wieder steigen. 

Zweimal im Jahr werden in der Gegend wo ich wohne die Hunde gejagt und abgeschossen, zum Glück nur Nachts den hin und wieder geht schon auch mal Schuss daneben.
MfG

Marco Wensauer
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#8
(21.08.2022, 14:04)bulbulla schrieb: Die Gefahr ist nicht zu unterschätzen. 
Mein Mann läuft daher meist mit einem Ast etc. „bewaffnet“ den Straßenrand entlang neben mir her. 
Ich schaue die wilden Hunde bewusst nicht an. Vor längerer Zeit habe ich nächtelang deren lautes Gebell gehört. 

Was mir aber nicht klar ist:
Wie können „linksgrüne Tierschützer“ das Vorgehen der marokkanischen Behörden beeinflussen?
Sind diese nicht unabhängig davon?

Hallo, 
das ist mehr oder weniger ein Hausgemachtes Problem, wo die Bevölkerung "Eigenverantwortung" übernehmen sollte. Theoretisch müsste man hier die Tierbesitzer dazu zwingen zumindest die Männlichen Tiere zu kastrieren um eine Vermehrung zu verhinden und einzudämmen. Da aber Verantwortung in Marokko eher als Fremdwort gilt und Verantwortung gerne abgeschoben wird ist das natürlich schwierig. Natürlich wäre man in der Lage per Gesetz zu regeln das Männliche Tiere nur kastriert verkauft werden dürfen und nur Züchter, also ihren Zuchthund unkastriert lassen dürfen. Das würde dann tatsächlich langfristig ein unkontrolliertes Vermehren von Hunden und Katzen verhindern. 

Was dir nicht so ganz klar ist, das kann ich dir erklären, der Marokkaner ist frei von sämtlichen Makel und macht keine Fehler, sollte irgendwas schief laufen oder wird ein Schuldiger gebraucht dann muss ein anderer dafür herhalten. Wenn sich eine Marokkanische Familie einen Welpen ins Haus holt, das Männchen nicht kastrieren lässt, der Hund dann wegen seiner Grösse ausgesetzt wird und sich in der deren Folge auf der Strasse letztendlich unkontrolliert vermehren kann, ist die Schuld der Deutschen oder Europäer zu suchen. Ist doch eigentlich ganz logisch! Sowas kriegst du nur in Marokko zu hören, das ist doch immer wieder schön wie einfach doch alles zu erklären ist. 

Für einen Männlichen Hund oder Katze ist eine Kastration eine sehr kleine Operation und ist Verhältnis zu einem Weiblichen Tier sehr einfach und das Tier muss kaum bis gar nicht leiden. Im übrigen mein Kater ist selbstverständlich Kastriert, der kann sich nicht vermehren. 

Der einzige Einfluss den ich mir vorstellen kann, was die hiesigen Behörden beeinflussen kann, ist tatsächlich die Staatsreligion, das würde im Widerspruch zur Religion stehen.
Im Islam heisst es ja der Mensch sollte Verantworung für alle Geschöpfe übernehmen und deren Leben und Wohlbefinden schützen. 
Zumindest könnte ich mir das gut vorstellen das es eher einen Religiösen einfluss hat.
MfG

Marco Wensauer
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#9
Hallo.

Die Problematik ist schon lange bekannt.

Immer wieder hörte ich, dass Hunde in Rudeln Menschen angeriffen und auch dabei getötet haben.
Vor einigen Jahren wurde eine junge gehbehinderte Frau aus einem Nachbarort (Talsinnt) getötet.

Vor zwei Jahren machte dieser Fall Schlagzeilen:

https://www.maghreb-post.de/gesellschaft...usfliegen/



Ich hatte Fotos von dem Jungen gesehen: Schrecklich!!!
Das Gesicht war weitgehend zerfetzt.


An nahezu jeder Mülldeponie treiben sich Dutzende, mitunter Hunderte verwilderter Hunde herum.
Mancherorts werden sie von den Behörden vergiftet oder erschossen.


Ein Problem ist, dass Jugendliche od. Kinder oft einen Hund haben wollen und wenn dieser irgendwann nicht mehr klein und drollig ist, setzt man ihn einfach auf die Straße aus und mitunter wird sich dann wieder ein neuer kleiner angeschafft.
Zudem ist auch der Umgang mit Hunden alles andere als tiergerecht: Oftmals lebenslang an eine ein Meter lange Kette angebunden, usw..


Ein Teil der Problemlösung wäre eine Hundesteuer einzuführen, denn dann würden sich die allermeisten Menschen überlegen, ob sie sich wirklich einen Hund anschaffen möchten.





.
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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#10
Ich war nie ein Hundefreund ich mag lieber Katzen. Im Juni war ich in Marokko wie bei fast jedem Abend nach dem Hauseweg ging ich immer an ein Geschäft vorbei um etwas Einzukaufen. Eines Tages fand ich da einen kleinen Welpen der sehr Hungrig aussah ich ging ins Geschäft und kaufte eine kleine Thunfisch Dose mit Tomatensoße die ich immer für meine Babykatzen kaufe weil mir nichts besseres Einfiel. Der Kleine hat das natürlich in einem Bissen Runtergeschlückt. Ich Rief einen Jungen und hab ihm gesagt das er den Welpen einfangen soll. Er fing ihm ein und machte ihm in einen Karton und gab ihn mir. Ich nahm ihm mit nach Hause. Diese Entscheiding sollte für mich was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte eines der Schönsten und zugleich eine der Traurigsten Entscheidungen und Erfahrungen die ich in meinem Leben gemacht habe
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#11
Frankreich trauert um Sophie Hamada, die in Marokko von streunenden Hunden getötet wurde


Nach dem Unfalltod von Sophie Hamada, einer jungen Universitätsprofessorin und Krankenhausärztin am Europäischen Krankenhaus Georges-Pompidou, die am 18. August in Marokko ums Leben kam, häufen sich die Nachrichten der Trauer und der Ehrerbietung. Sie war 44 Jahre alt.

"Wir haben die unendliche Traurigkeit, Ihnen den Unfalltod von Prof. Sophie Hamada, unserer Kollegin und Freundin, mitteilen zu müssen. Sie war ein Licht. Unsere Trauer ist unermesslich. Wir sprechen ihrer Familie, ihren Angehörigen und allen, die sie gekannt und geliebt haben, unser tiefstes Mitgefühl aus", twitterte die Intensivstation des Hôpital Européen Georges-Pompidou (HEGP) am 19. August.

Die Verstorbene wird als engagierte Universitätsprofessorin und Krankenhausärztin beschrieben, die für die kritische Pflege im Hôpital Européen George Pompidou verantwortlich war, aber auch als Lehrerin tätig war und stets die Forschung für eine bessere Patientenversorgung im Blick hatte. Sie war Mitbegründerin und Vorsitzende der französischen Traumabeobachtungsstelle Traumabase. Als international anerkannte Expertin für Traumatologie hatte Sophie Hamada zahlreiche Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Sie war Mitglied der Société française d'Anesthésie-Réanimation (SFAR) und ihres Komitees Anesthésie-Réanimation pour Chirurgie Urgente, Urgences vitales et Traumatologie Grave (ACUTE), Mitglied der European Society of Intensive Care Medicine (ESICM) und stellvertretende Vorsitzende ihres Komitees "Trauma and Emergency Medicine".

Nach ihrem Tod häuften sich die Huldigungen in den sozialen Netzwerken. "Sehr bewegte Gedanken für die Familie und die Angehörigen von Prof. Sophie Hamada und volle Unterstützung für die großartigen Teams des @HopitalPompidou und der @APHP", schrieb Cédric Arcos, Gesundheitsberater der Premierministerin Élisabeth Borne. Andere Ärzte würdigen die Erinnerung an eine "beispielhafte Intensivanästhesistin und ein fabelhaftes Lächeln!". "Wir denken an alle Kollegen, die das Glück hatten, mit dir zu arbeiten, deine vielen Erfolge zu teilen @SFAR_ORG @SFARJeunes und natürlich an deine Familie".

"Aufrichtiges Beileid an alle ihre Angehörigen und das gesamte Team. Sie wurde von allen zutiefst geliebt und geschätzt. Wir sind erschüttert über diese Tragödie. Es gibt kein Wort, das stark genug ist, um den Schock zu beschreiben, den die Nachricht von ihrem Tod ausgelöst hat. Eine Mitschwester, die im Leben so spritzig und im Beruf so erfolgreich war. Was für eine Traurigkeit." "Unendlich traurig, Abschied von Sophie zu nehmen: ein Vorbild, eine Mentorin, meine Studienleiterin, meine Chefin ... die gesamte französische Anästhesie-Reanimation und ich werden sie so sehr vermissen."

Sophie Hamada starb in Marokko, nachdem sie letzte Woche in El Argoub in der Region Dakhla von streunenden Hunden angegriffen worden war. Sie hielt sich in einer Hotelanlage auf und wurde während eines Spaziergangs von einem Rudel streunender Hunde angegriffen. Kurz darauf erlag sie ihren Verletzungen.
MfG

Marco Wensauer
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#12
Hallo,
am 14.9.2022 wurde in Agadir Drarga, ein kleines Mädchen 3 Jahre alt. am helligen Tag in einer Seitenstrasse von 15 Hunden angegriffen / getötet
furchbar ....., dass schreckliche Geschehen wurde von einer Kamara, die sich am Haus befindet aufgenommen .....
Kers
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#13
(18.09.2022, 12:35)Kers schrieb: Hallo,
am 14.9.2022 wurde in Agadir Drarga, ein kleines Mädchen 3 Jahre alt. am helligen Tag in einer Seitenstrasse von 15 Hunden angegriffen / getötet
furchbar ....., dass schreckliche Geschehen wurde von einer Kamara, die sich am Haus befindet aufgenommen .....
Kers

Hallo, 
davon habe ich gehört, leider werden solche Meldung nur selten in den Zeitungen veröffentlicht da dies mehr oder weniger in Marokko zum Alltag gehört. 
Dazu kommt noch diese Tragödie wurde von einem anderen Vorfall überschattet der mehr Aufmerksamkeit von Medien bekommen hat, ein dreijähriges Mädchen wurde in Casablanca getötet von seiner Mutter um heiraten zu können.
MfG

Marco Wensauer
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#14
Mädchen in Agadir von streunenden Hunden getötet


Ein fünfjähriges Mädchen starb, nachdem es in der Gemeinde Drarga, unweit von Agadir, von streunenden Hunden gebissen worden war. Der Gemeinderat der Stadt versprach, Maßnahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass sich eine solche Tragödie wiederholt.

Streunende Hunde machen wieder von sich reden. Ein fünfjähriges Mädchen mit Autismus, das seit dem 13. September vermisst wurde, nachdem es das Haus der Familie in Ait Baha verlassen hatte, wurde in einem kritischen Zustand in einem Viertel zwischen der Gemeinde Drarga und Oulad Dahou aufgefunden. Sie war von streunenden Hunden angegriffen worden. Sie wurde in das Regionalkrankenhaus Hassan II gebracht und erlag dort in Anwesenheit der lokalen Behörden und der königlichen Gendarmerie ihren Verletzungen, wie die arabischsprachige Tageszeitung Al Ahdath Al Maghribia berichtete.

Dieses Drama löste bei den Einwohnern von Agadir, die sich das in den sozialen Netzwerken verbreitete Video ansahen, Betroffenheit und Wut aus. Der Gemeinderat der Stadt will seinerseits dazu beitragen, solche Dramen zu verhindern. Zu diesem Zweck will er ein Zentrum einrichten, in dem streunende Hunde und Katzen untergebracht, sterilisiert und geimpft werden sollen. Um dieses Projekt umzusetzen, müssen jedoch 26 Millionen Dirhams bereitgestellt werden.
MfG

Marco Wensauer
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#15
Marokko: Plädoyer für ein Ende der streunenden Hunde


Die Verbreitung streunender Hunde in marokkanischen Städten ruft immer mehr Menschen auf den Plan, die nach dringenden und wirksamen Maßnahmen rufen. Es werden immer mehr Forderungen nach einer endgültigen Lösung dieses schwierigen Problems laut.

Die immer zahlreicher werdenden Hunde auf den marokkanischen Straßen stellen eine echte Gefahr für die Bevölkerung dar, obwohl die Stadtverwaltungen bereits zahlreiche Kampagnen zur Bekämpfung der Hunde durchgeführt haben. Man fragt sich, ob das Problem unlösbar ist, und es gibt Stimmen, die den Staat auffordern, sich um die Situation zu kümmern.

In Agadir, Casablanca, Marrakesch, Salé usw. diktieren streunende Hunde noch immer ihre Gesetze und fordern immer mehr Opfer, berichtet Maroc-Hebdo und erinnert an das jüngste Drama, das durch diese Tiere verursacht wurde. In der Nacht von Dienstag, dem 13., auf Mittwoch, den 14. September, wurde ein fünfjähriges Kind in Drarga, einem Vorort von Agadir, gefressen.

"Ich treffe beim Joggen regelmäßig auf eine Gruppe streunender Hunde in der Corniche. Eine faszinierende Situation, vor allem an diesem stark frequentierten Ort. Die Behörden müssen sich dieser Problematik annehmen, um Dramen zu vermeiden", warnte ein Einwohner von Casablanca.

Mehrere Parlamentarier prangerten dieses Phänomen an, das ein echtes Problem für die öffentliche Gesundheit und die Sauberkeit darstellt, und befragten Minister Abdelouafi Laftit kürzlich zu den konkreten Maßnahmen, die sein Ministerium zur Bekämpfung der beunruhigenden Präsenz der Tiere ergreifen will. Eine Situation, die er für besorgniserregend hält und die seiner Meinung nach dringende Entscheidungen erfordert.
MfG

Marco Wensauer
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#16
Marrakesch: Die Verbreitung von streunenden Hunden macht Sorgen


Der Abgeordnete Abdelaziz Derouiche sagte, dass das Phänomen der Verbreitung von Hunderudeln in marokkanischen Städten die Gesundheit und Sicherheit der Bürger bedrohe.

In einer schriftlichen Anfrage an das Innenministerium, Abdelouafi Laftit, erinnerte das Mitglied der parlamentarischen Fraktion für Einheit und Gleichheit an die zunehmenden Fälle von Angriffen streunender Hunde, die manchmal tödlich enden und Bürger und ausländische Touristen betreffen.

Als Beispiel nannte er die Stadt Marrakesch und insbesondere die ländliche Gemeinde Tassoultante, in der sich nachweislich zahlreiche Rudel dieser Tiere vermehren.

Der istqlalische Abgeordnete lobte jedoch auch die Bemühungen des Innenministeriums, die Verbreitung von Rudeln streunender Hunde zu bekämpfen, indem es ein großes Budget für die Anschaffung geeigneter Fahrzeuge und Materialien zur Bekämpfung dieses Phänomens bereitgestellt hat.

Dies, weil die Tiere nicht nur die Sicherheit der Bürger gefährden, sondern auch schwere Krankheiten wie Tollwut und Hauterkrankungen verbreiten können. Noch schlimmer ist, dass Hundebisse zu Todesfällen führen können, wenn nicht sogar zu verschiedenen unheilbaren Folgeerscheinungen, beklagte Abdelaziz Derouiche.

Der Abgeordnete der Balance-Partei appellierte an das Ministerium von Abdelouafi Laftit, die notwendigen Maßnahmen und Beschlüsse zu ergreifen, um diesem beunruhigenden und gefährlichen Phänomen ein Ende zu setzen, das immer wieder die Alleen, Straßen und Umgebungen der marokkanischen Städte, insbesondere Marrakeschs, überschwemmt, und die Gemeinderäte aufzufordern, alle Mittel zur Bekämpfung der Verbreitung streunender Hunde einzusetzen.
MfG

Marco Wensauer
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#17
die Kollegen, die im Artikel erwähnt werden, haben natürlich recht,
ich würde aber auch gerne jeden fragen was Er denn schon
gegen das Problem der streunenden Hunde getan hat?
 
Nur mit gesellschaftlichem, privatem Engagement ist da eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen..

Wenn sich Übergriffe häufen, Menschen zu Schaden kommen, sich genügend beschweren,
kann der Saat nur alle paar Jahre eine Aktion starten.... 
einfangen, töten...dann ist wieder eine Weile Ruhe…
 
der Hund hat bekannterweise einen geringen bis gar keinen Stellenwert, da unrein,
und so tut sich leider kaum einer dafür einsetzen…
Tierschutz ist auch sehr teuer,
der Normalbürger kann sich keine 500 - 1.500 MAD für die Sterilisation eines Hundes leisten,
( Veterinäre sind teurer als Ärzte )..

die das Geld haben,
holen sich eher einen noch teuren Rassehund als einen von der Strasse.......
und die Leute,  
die doch einen Straßenhund aufnehmen,
nehmen von einem Wurf nur die Männchen (obwohl Weibchen als wachsamer gelten), 
die Weibchen bleiben fast immer zurück ,
und
viele davon schaffen es groß zu werden und tragen weiter zu unkontrollierter Verbreitung bei…
ein Teufelskreis….
 
da sich die gesellschaftliche Einstellung so schnell nicht ändern wird sind
die Tötungsaktionen bis auf Weiteres wahrscheinlich das Mittel der Wahl,
vereinzelte Tierschutz Projekte gibt es ,
aber zu wenig, da kein Engagement und keine finanziellen Mittel.... Confused
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