Corona-Virus in der Welt
(22.11.2021, 11:01)Varaderorist schrieb:
(22.11.2021, 10:55)bulbulla schrieb: Jedem, der die Berichterstattung wachen Sinnes verfolgt, ist der Nutzen einer Impfung klar. 
Eine Agitation dagegen ist sinnlos.

Welche Berichterstattung? Das was Du liest oder alle?
Ich will jetzt keine Diskussion mit Dir anfangen, aber Dein Alleinvertetungsanspruch und Deine Postings zeugen für mich von eine wahnsinnigen Angst, die nicht gerechtfertigt ist. Diese Angst, ja Panik, hilft Dir nicht sondern, schadet Dir in riesigem Ausmaß. Versuche unbdingt, da herauszukommen!!

Hallo Michael,

ich denke nicht, dass ich ängstlich bin. Ich halte mich für realistisch. 
Mit dir streiten möchte ich mich nicht, ich halte deine Beiträge nicht für aggressiv oder verletzend.  Wir haben eben ganz unterschiedliche Standpunkte. Das darf auch so sein. 

Alles Gute & viel Gesundheit für alle,
Gruß,
bulbulla
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(22.11.2021, 11:59)Marc99 schrieb:
(22.11.2021, 10:55)bulbulla schrieb: Die Anspielung im letzten Satz ist nicht akzeptabel. 

Hallo, 
könntest du etwas präziser werden?

Ich vermute du möchtest das nicht beantworten oder präzisieren. 

Meine Vermutung ist das für dich der Hinweis auf das Reichsimpfgesetz nicht akzeptabel für dich ist. Das Reichsimpfgesetz von 1874 kann man als Erfolg sehen den damit wurden praktisch die Pocken ausgerottet. Im übrigen war es das einstige Königreich Bayern das als erster deutscher Staat eine Impfpflicht eingeführt hat gegen Pocken. Ich verstehe jetzt nicht wirklich, was daran für dich nicht akzeptabel sein sollte.
MfG

Marco Wensauer
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@Thomas + Varaderorist, zu Schweden:

Es geht ja nicht darum, Recht zu behalten. Sondern den richtigen Weg zu finden wie man die Pandemie in den Griff bekommt. Eins ist mal sicher: die deutsche Politik tut das derzeit nicht. Ich finde, das ist ein Trauerspiel. Spahn einer dessen Hauptakteure. Die neue Ampelregierung aber auch nicht besser.

Dass Schweden es am Anfang schlecht gemacht hat, steht außer Frage. Aber das heißt ja nicht, dass sie IMMER ALLES schlecht machen. Ich habe zuletzt durchaus positive Worte der Virologen und Epidemiologen gehört. Und: die Schweden sind ja auch nicht total bekloppt. Was ich bei so manch anderem (Achtung! Ich meine keinen der hier Anwesenden, Thomas, von mir hoch geschätzt, schon gar nicht).

Also, was sind die Gründe dafür, dass es in Schweden aktuell ganz gut läuft (außer dass ein dünn besiedeltes Land mit viel Wald nicht unbedingt mit Deutschland zu vergleichen ist)? Ich finde diesen Artikel ganz aufschlussreich:

https://www.swr.de/swr2/wissen/corona-in...e-100.html

Freiwilligkeit und Vertrauen: Schweden haben die Maßnahmen akzeptiert

Dieses gegenseitige Vertrauen war für Anders Tegnell das wichtigste Werkzeug in der Pandemie-Strategie.

Schweden: viel Solidarität, kaum Impfgegner, wenig Querdenkerei
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@Bulbulla,


Zitat:Eine der Impffanatikerinnen
trauert hierbei 
um die Menschen, z. B. Alte, die den Lockerungen
zum Opfer fielen.



Dann schaue Dir doch jetzt mal an wo es mehr Tote gibt, mit der deutschen oder schwedischen Viruspolitik?


Ich bin leider technisch nicht gut genug um beide Statistiken hier zum Vergelich reinzustellen.

Aber jeder kann sie ja selbst suchen und vergleichen.


Die Angst, Maria, die man Dir geacht hat, macht Dich blind und hörig!


Bitte schaue in die Schwedensstatistik und schreibe mir, was Du dann feststellt!
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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(22.11.2021, 11:59)Marc99 schrieb:
(22.11.2021, 10:55)bulbulla schrieb: Die Anspielung im letzten Satz ist nicht akzeptabel. 

Hallo, 
könntest du etwas präziser werden?

Das Reichsimpfgesetz von 1894 bewirkte, dass u. a. die Pocken ausgerottet werden konnten. Das zeigt die Wirkung einer Impfpflicht. 
Aber es führte auch dazu, dass sich schon damals Impfgegner positionierten, die das Gesetz und die Impfung bekämpften. 
Von daher finde ich das Bsp. nicht geeignet. Den Ausdruck „inakzeptabel“ nehme ich zurück und ersetze ihn durch „irreführend“ / „ungeeignet“.
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Impfungen wurden schon immer im höchsten Maß bekämpft. Das war noch nie anders. Auch nicht bei den Pocken. Hat sich alles als falsch herausgestellt.
Der Unterschied zu heute ist nur, dass es damals kein Internet gab. Der ganze Blödsinn hat sich damals also viel langsamer verbreitet. Heute kann jeder jeden Unsinn raushauen und eine Minute später hat das fast die ganze Welt.

Zur Erinnerung:

Die entscheidenden Fortschritte in der Medizin waren:

1. Hygiene
2. Antibiotika
3. Impfungen
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#191
(22.11.2021, 08:42)Thomas Friedrich schrieb: Vor einem Jahr wurden die Schweden von den virologisch Verantwortlichen in Deutschland lautstark kritisiert.
Ihr erinnert Euch sicherlich.
Die Schweden hatten auf Herdenimmunität durch Lockerung statt auf Lockdown und Massenimpfungen gesetzt.

Wie es heute aussieht (schaut Euch mal die Statistik im Internet an!) hatten sie recht!

Sicherlich haben unsere Impffanatiker dafür aber ganz anderen Erklärungen. Angel


Ach ja, Schweden …

Das obige Statement "… Die Schweden hatten auf Herdenimmunität durch Lockerung statt auf Lockdown und Massenimpfungen gesetzt. …" ist eine fragwürdige Behauptung.

Der führende schwedische Epidemiologe Anders Tegnell, der maßgeblich an der Corona-Strategie in Schweden beteiligt war, ist dazu nämlich ganz anderer Meinung.

Schweden setzt auf Massenimpfung zum Erreichen einer ausreichenden landesweiten Immunität und versucht Lockdowns zu vermeiden, solange sich die Menschen an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden halten.


Siehe dazu:

Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell sagt in einem Interview, es sei immer noch nicht klar, inwieweit die Übertragungsraten bei der Infizierung reduziert werden, wenn viele Menschen dem Virus ausgesetzt sind. Tegnells Zweifel an der Immunität folgen den Entwicklungen nach dem Sommer, wobei die Übertragungsraten seitdem in Schweden und anderswo auf der Nordhalbkugel sprunghaft angestiegen sind.

„Wir haben von Anfang an versucht, die Übertragung so gering wie möglich zu halten, mit Maßnahmen, die so wenig negative Auswirkungen wie möglich auf die öffentliche Gesundheit hatten“, sagte Tegnell. "Und das tun wir immer noch."

(Bloomberg Ecnomics / 01. 12. 2020)



"Die Immunität in der Bevölkerung hat sich viel, viel niedriger entwickelt, als es jemand am Anfang erwartet hatte, sagte Tegnell.

Weiter sagte der schwedische Wissenschaftler, dass eine Herdenimmunität ohne Impfstoff nicht möglich sei. Ohne Impfstoff könne man nie eine so hohe Immunität erreichen, die nötig sei, um die Krankheit zu stoppen.

Und er gestand demnach ein, dass die zweite Welle im Dezember unterschätzt worden sei. 
„Nach dem Sommer sah es ziemlich vielversprechend aus, und wir hatten ein niedriges Niveau an Fällen, länger als die meisten Länder. Aber als es Schweden traf, traf es uns sehr hart“, sagte Tegnell in einem Debattierclub der renommierten Universität Oxford in Großbritannien.

(Tagesspiegel / 21.02.2021)



Die bittere Bilanz von Schwedens Sonderweg.
Eigentlich wollte Schweden seiner Wirtschaft keinen Lockdown aufbürden. Doch die zweite Welle trifft das Land so stark wie kaum ein anderes in Europa – und neue Maßnahmen der Notenbank zeugen davon, dass der Sonderweg ohne strenge Maßnahmen am Ende weder Wirtschaft noch Menschenleben gerettet hat.

Schweden steht nicht nur im Vergleich mit Deutschland – von ausländischen Medien durchaus als Paradebeispiel einer solider Pandemie-Bekämpfung gehandelt – schlecht da. Auch verglichen mit dem EU-Durchschnitt fällt Schweden als Ausreißer auf, was Fallzahlen und Sterblichkeit angeht.

(Focus online / 04.12.2020)



In Schweden scheint die Winterwelle bisher aber nicht angekommen zu sein, es hat derzeit die niedrigste Inzidenz der EU. Warum das so ist, kann niemand so genau sagen, selbst der Chef-Epidemiologe des Landes kann nur raten.

Ein interessanter Bericht, der die Verhältnisse in Schweden mit Deutschland vergleicht. Lesenswert!

(n-tv / 23. 11 2021)




#204
(22.11.2021, 13:25)Thomas Friedrich schrieb: @Bulbulla,
Zitat:Eine der Impffanatikerinnen
trauert hierbei 
um die Menschen, z. B. Alte, die den Lockerungen
zum Opfer fielen.

Dann schaue Dir doch jetzt mal an wo es mehr Tote gibt, mit der deutschen oder schwedischen Viruspolitik?

Ich bin leider technisch nicht gut genug um beide Statistiken hier zum Vergelich reinzustellen.

Aber jeder kann sie ja selbst suchen und vergleichen.

Die Angst, Maria, die man Dir geacht hat, macht Dich blind und hörig!

Bitte schaue in die Schwedensstatistik und schreibe mir, was Du dann feststellt!


Dann schauen wir uns doch mal die Statistiken von Schweden im Vergleich zu Deutschland an!


Infizierte und Todesfälle: täglich (relativ pro 1 Million Einwohner)

Die 1.Welle dauerte in Schweden bedeutend länger als in Deutschland und es gab täglich im 7-Tage-Durchschnitt pro 1 Million Menschen:
50 - 100 Infizierte und bis zu 10 Tote in Schweden
bis zu 70 Infizierte und ca. 2-3 Tote in Deutschland

In der 2.Welle täglich im 7-Tage-Durchschnitt pro 1 Million Menschen:
500 - 700 Infizierte und bis zu 13 Tote in Schweden
200 - 300 Infizierte und bis zu 10 Tote in Deutschland

In der 3.Welle täglich im 7-Tage-Durchschnitt pro 1 Million Menschen:
500 - 600 Infizierte und bis zu 2 Tote in  Schweden
200 - 250 Infizierte und ca. 2-3 Tote in in Deutschland

In der gerade anlaufenden 4.Welle täglich im 7-Tage-Durchschnitt pro 1 Million Menschen:
bisher ca. 100 Infizierte und ca. 0,5 Tote in Schweden
schon über 600 Infizierte und über 2 Tote in Deutschland

Bilanz: 
bis einschließlich der 3.Welle steht Schweden im Verhältnis schlechter da als Deutschland, lediglich mit der 3.Welle sind etwas geringere Todesraten in Schweden zu verzeichnen. Eine 4.Welle ist in Schweden noch nicht erkennbar.


Infizierte: gesamt (relativ pro 1 Million Einwohner)

bisher insgesamt über 110.000 Infizierte in Schweden pro 1 Million Menschen
bisher insgesamt über   60.000 Infizierte in Deutschland pro 1 Million Menschen

Bilanz: 
Fast doppelt so viele Infizierte in Schweden, vermutlich durch die weniger strengen Eindämmungsmaßnahmen.


Todesfälle: gesamt (relativ pro 1 Million Einwohner)

bisher insgesamt ca. 1.480 Tote in Schweden pro 1 Million Menschen
bisher insgesamt ca. 1.180 Tote in Deutschland pro 1 Million Menschen

Bilanz:
Versäumnisse in der Anfangszeit führten zu einer extrem hohen Anzahl von Todesfällen. Im Verlauf der Pandemie fällt die Todesrate in Schweden auf das gleiche Niveau wie in Deutschland, zuletzt war sie sogar besser, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass Schweden ganz stark auf die Immunisierung durch Impfungen setzt.


Anteil der geimpften Personen

bisher 72% geimpft, davon 69% vollständig geimpft in Schweden
bisher 70% geimpft, davon 68% vollständig geimpft in Deutschland 

Bilanz:
Die etwas höheren Impfquoten in Schweden könnten eine Erklärung dafür sein, dass in Schweden die Todesrate geringer wurde als in Deutschland.


Fazit:

Das "Wunder von Schweden" durch den eingeschlagenen Sonderweg ist ein Märchen. 

Mehr Tote als in den Nachbarländern, mehr Infizierte und wahrscheinlich auch mit mehr Corona-Nachfolgeschäden bei den Menschen, das war der Preis für etwas mehr Freiheit, und der Wirtschaft hat es auch nicht unbedingt geholfen. 

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Die WHO geht davon aus, dass die Impfungen in der Gruppe der über 60-Jährigen bislang 470.000 Menschen das Leben gerettet haben.
(Meldung von heute Früh)

Nachtrag: bezieht sich anscheinend allein auf Europa.

https://www.google.de/amp/s/www.rnd.de/g...utType=amp

https://www.google.de/amp/s/amp.diepresse.com/6066340
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Schweden: Impfausweis vorlegen und impfen, impfen, impfen, …


Der viel kritisierte Chef-Epidemiologe Anders Tegnell rechnete unlängst im Deutschlandfunk damit, dass auch auf Schweden die vierte Welle zukommen werde. „Wir müssen jetzt so viele Menschen impfen wie möglich. Vor allem die anfälligsten Teile der Bevölkerung. Das ist der einzige Weg, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Alle anderen Maßnahmen helfen vielleicht ein bisschen. Aber den wirklichen Unterschied machen die Impfungen.”

(tagesspiegel.de / 19.11.2021)


Von Dezember an sollen die Schweden zum ersten Mal einen Corona-Impfpass vorzeigen. In einer ersten Phase soll das für Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Besuchern eine Option für die Veranstalter sein. Das betrifft Kinos, Konzerte, Theater oder Sportveranstaltungen in der Halle. Die Veranstalter müssen dort dann zwar keine Impfausweise verlangen, aber wenn sie es nicht tun, müssen sie andere Einschränkungen hinnehmen, wie zum Beispiel Abstandsregeln. Restaurants und Bars sind zunächst davon ausgenommen.

Die zuständige Gesundheitsbehörde hatte um die Impfpass-Einführung als Instrument gegen die Virusausbreitung gebeten, die Regierung will sie nun durch das Parlament bringen. Es zeichnet sich ab, dass bei steigenden Infektionszahlen dann auch an weiteren Orten des öffentlichen Lebens und bei Veranstaltungen die neue Pass-Regel zum Einsatz kommen könnte, vor allem in Restaurants, Bars oder Fitnessstudios. Und so wie es derzeit aussieht, wird dann tatsächlich nur eine Impfung gelten und mit dem Pass belegt – und weder ein Test noch eine Genesung als Alternative.

Wenn der „Infektionsdruck“ niedrig bleibe, sagte Tegnell, könne das ausreichen. Wenn der Anstieg aber zunehme, reichten auch die Impfpässe nicht mehr. Schon jetzt soll mehr getestet werden, und es soll mehr dritte Impfungen geben für priorisierte Gruppen. Denn das Wichtigste sei, sagte Tegnell, weiter zu impfen.

(faz.net / 18.11.2021)

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NEUE STATISTIKEN - Klare Übersterblichkeit durch Corona-Pandemie

Bild / 09.12.2021 - 11:57 Uhr

Wiesbaden – Die Corona-Pandemie hat in den bisherigen Wellen zu einer deutlichen Übersterblichkeit in Deutschland geführt. Das hat das Statistische Bundesamt heute in einer Pressekonferenz erklärt. Im vergangenen Jahr sind die Sterbefallzahlen gegenüber 2019 demnach um 46 000 Fälle oder 5 % gestiegen.

Alleine aufgrund der Alterung der Bevölkerung wäre ein Anstieg der Zahl Verstorbener um nur rund 2 % oder ungefähr 20 000 Fälle zu erwarten gewesen. Bedeutet: 26 000 Sterbefälle könne nicht auf eine alternde Gesellschaft zurückgeführt werden.
...
Die erhöhten Sterbefallzahlen traten trotz der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auf. Es lasse sich nicht ermessen, was ohne oder mit milderen Maßnahmen passiert wäre.
...

https://www.bild.de/ratgeber/wissenschaf....bild.html





Die #Corona-Pandemie hat zu einer #Übersterblichkeit geführt. 

Von März 2020 bis Februar 2021 starben fast 71 000 Menschen mehr als zwölf Monate zuvor. 
Das ist nicht allein durch die Alterung der Bevölkerung erklärbar, sondern maßgeblich durch die Pandemie.
(Destatis - Twitter)


Corona-Pandemie führt zu Übersterblichkeit in Deutschland

Statistische Bundesamt (Destatis)
Pressemitteilung Nr. 563 vom 9. Dezember 2021

https://www.destatis.de/DE/Presse/Presse...63_12.html

WIESBADEN – Die Corona-Wellen haben in Deutschland zu einer Übersterblichkeit geführt. Zu diesem Befund kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis einer Auswertung der Sterbefallstatistik im bisherigen Pandemieverlauf. Das führt auch zu erhöhten Sterbefallzahlen im gesamten bisherigen Zeitraum der Pandemie. „Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre. Der Anstieg der Sterbefallzahlen ist nicht allein durch die Alterung der Bevölkerung erklärbar, sondern maßgeblich durch die Pandemie beeinflusst“, sagte Christoph Unger, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, am 9. Dezember 2021 bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden.
...

[Bild: 20211209-sterberate.png;jsessionid=483D8...lob=normal]

Ab Februar 2021 lagen die Sterbefallzahlen aufgrund der nahezu ausgebliebenen Grippewelle im Winter 2020/2021 zunächst unter dem mittleren Wert der vier Vorjahre. Sie stiegen dann im Zuge der dritten Corona-Welle und schon größtenteils außerhalb der typischen Grippezeit wieder über den Vergleichswert. Eine deutliche Übersterblichkeit ist aktuell seit Anfang September 2021 zu beobachten. Dieser Anstieg hat vermutlich mehrere Gründe und lässt sich nur zum Teil – im Oktober 2021 nur zu ungefähr einem Drittel – mit den beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten COVID-19-Todesfällen erklären. In der zweiten Novemberwoche lagen die Sterbefallzahlen um 17 % oder etwa 3 100 Fälle über dem mittleren Wert der vier Vorjahre – beim RKI wurden bislang etwa 1 300 COVID-19-Todesfälle mit Sterbedatum in dieser Woche gemeldet – mit derzeit stark steigender Tendenz von Woche zu Woche.
...





Impfungen: Weder wirkungslos noch Grund für Übersterblichkeit
Ein #Faktenfuchs - Von Julia Ley
09.12.2021, 07:30 Uhr

Anlässlich des Thementages "Gemeinsam gegen Corona" haben den BR zahlreiche Fragen zur Corona-Impfung erreicht. 
Darunter aber auch Behauptungen und Gerüchte rund um angeblich auffällig hohe Sterbefallzahlen und die Corona-Impfungen.

Wir haben die drei häufigsten Behauptungen von Experten checken lassen.

Behauptung 1: "Je höher die Impfquote, desto höher die Übersterblichkeit"

Behauptung 2: Es sterben mehr Geimpfte als Ungeimpfte

Behauptung 3: Im Jahr 2020 – ohne Impfungen – sind viel weniger Menschen gestorben
...

https://www.br.de/nachrichten/wissen/cor...it,Sr1R7ak

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Ach, Kimmich,
das hättest Du auch billiger haben können, 
- ohne negative Publicity,
- ohne Corona-Erkrankung,
- ohne Corona-Nachfolgen,
- ohne Arbeitsausfall beim FC Bayern,
- ohne …


Coronafälle im SportJoshua Kimmich: Wie Corona und Long Covid Spitzensportler treffen
Deutschlandfunk / Von Olivia Gerstenberger | 10.12.2021
https://www.deutschlandfunk.de/kimmich-c...n-100.html

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München ist nach seiner Corona-Infektion erstmal nicht einsatzfähig.


Kimmich will sich nun doch impfen lassen
Spiegel / 12.12.2021, 12.16 Uhr

https://www.spiegel.de/sport/fussball/fc...f3724aeb59

Seine Zweifel an einer Coronaimpfung brachten Joshua Kimmich heftige Kritik ein.
Dann erkrankte der Bayern-Profi selbst am Virus – jetzt hat er seine Meinung geändert.

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(12.12.2021, 15:57)Gero schrieb: Ach, Kimmich,
das hättest Du auch billiger haben können, 
- ohne negative Publicity,
- ohne Corona-Erkrankung,
- ohne Corona-Nachfolgen,
- ohne Arbeitsausfall beim FC Bayern,
- ohne …


Coronafälle im SportJoshua Kimmich: Wie Corona und Long Covid Spitzensportler treffen
Deutschlandfunk / Von Olivia Gerstenberger | 10.12.2021
https://www.deutschlandfunk.de/kimmich-c...n-100.html

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München ist nach seiner Corona-Infektion erstmal nicht einsatzfähig.


Kimmich will sich nun doch impfen lassen
Spiegel / 12.12.2021, 12.16 Uhr

https://www.spiegel.de/sport/fussball/fc...f3724aeb59

Seine Zweifel an einer Coronaimpfung brachten Joshua Kimmich heftige Kritik ein.
Dann erkrankte der Bayern-Profi selbst am Virus – jetzt hat er seine Meinung geändert.

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Das ist richtig. 
ABER ich denke, es ist für einen so jungen Menschen auch extrem schwer, dass alles in die Öffentlichkeit gezerrt wird. 
Und ich finde es mutig von ihm, über seine Beweggründe zu sprechen. 

Viel Geld hin oder her -, die Gesundheit ist das Wichtigste! Und die können ihm auch die Bayern-Millionen (?) nicht garantieren….
Mit Infiltrationen in der Lunge ist nicht zu spaßen. Erkranken hätte er natürlich trotzdem können…, aber dann hoffentlich nicht schwer. 

Ich wünschen dem jungen Mann alles Gute!
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Ergänzung:

Verfolge soeben das TV-Interview mit Joshua Kimmich und zolle ihm Respekt.
Er ist mMn hochintelligent. Überzeugend im Auftreten.
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(12.12.2021, 17:23)bulbulla schrieb: Ergänzung:

Verfolge soeben das TV-Interview mit Joshua Kimmich und zolle ihm Respekt.
Er ist mMn hochintelligent. Überzeugend im Auftreten.


Das kann ich leider nicht nachvollziehen, für mich wirkt er im Interview eher hilflos. 

Sagt er doch selbst im Video (etwa ab 11:00 Minuten): 
https://www.zdf.de/nachrichten/sport/fus...a-100.html

"… rückblickend gesehen, würde ich gerne die Entscheidung des Impfens früher treffen, aber zum damaligen Zeitpunkt war es mir eben nicht möglich. …"
"... ich wusste nicht mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen ..."

Wieso war es ihm nicht möglich?

Er schafft es nicht, in über 10 Monaten sich eine eigene Meinung zu bilden und die Notwendigkeit einer Impfung zu erkennen. 

Seit Anfang 2021 wird geimpft und diskutiert, Vor- und Nachteile werden permanent von den Medien verbreitet, immer wieder werden neue Studien veröffentlicht, Ergebnisse präsentiert, zu allen möglichen Fragen und den kuriosesten Behauptungen der Schiefdenker gibt gibt es andauernd Antworten und Stellungnahmen von Ärzten und Wissenschaftlern und kompetenten Stellen. Was braucht es mehr?

Die Mehrheit der Bevölkerung hat es ganz schnell verstanden. Wieso er nicht?

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Hallo Gero,
ich stimme trotzdem bulbulla zu. Natürlich hätte es Kimmich etwas schneller kapieren können. Aber er ist Mitte 20! Wie er selber sagt, dachte er, er könnte mit gutem Einhalten der Regeln (Abstände, Masken…) eine Infektion vermeiden. Dann kommt ja noch hinzu, dass man in dem Alter auf einen milden Verlauf vertraut und deshalb vor Corona nicht allzuviel Angst hat. Vielleicht ist es in dem Alter auch schwieriger, die ganzen Desinformationen im Netz auch als solche zu erkennen.

Ich bin mir relativ sicher, dass es die Pocken heute noch gäbe, wenn die Menschen damals schon die Social Media gehabt hätten. Impfgegner gab es damals genauso.
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(12.12.2021, 22:23)Wolfgang schrieb: Hallo Gero,
ich stimme trotzdem bulbulla zu. Natürlich hätte es Kimmich etwas schneller kapieren können. Aber er ist Mitte 20! Wie er selber sagt, dachte er, er könnte mit gutem Einhalten der Regeln (Abstände, Masken…) eine Infektion vermeiden. Dann kommt ja noch hinzu, dass man in dem Alter auf einen milden Verlauf vertraut und deshalb vor Corona nicht allzuviel Angst hat. Vielleicht ist es in dem Alter auch schwieriger, die ganzen Desinformationen im Netz auch als solche zu erkennen.

Ich bin mir relativ sicher, dass es die Pocken heute noch gäbe, wenn die Menschen damals schon die Social Media gehabt hätten. Impfgegner gab es damals genauso.


Da muss man aber schon sehr "blauäugig" sein, wenn er so dachte, und weiterhin unter den Menschen verweilte.

Von den Diskussionen über die Verbreitungswege des Virus über Aerosole oder über die gute/schlechte Wirkung von Masken hat er scheinbar wenig gehört, oder er hat einfach immer nur weggehört. Ein Anhänger der Querdenker sei er nicht, sagt er. Also dürfte er auch nicht besonders stark vom Social Media beeinflusst sein.

Er sagt, er mache sich über die Langzeitschäden als Folge der Impfung Gedanken (mit welchem Ergebnis?), aber scheinbar nicht über die Folgen, die er als Infizierter anrichten könnte bzw. welche Langzeitschäden er selbst durch eine Infektion erleiden könnte. 

Ein "Hochintelligenter", wie er vorhin schon mal bezeichnet wurde, braucht meiner Meinung nach nicht so viele Monate lang und zuletzt noch dazu eine Quarantäne-Anordnung und eine Infektion, und auch noch Druck durch die Medien, um endlich herauszufinden, ob eine Impfung sinnvoll wäre und was im Verhältnis gefährlicher ist: eine Infektion mit eventuell Langzeitfolgen oder eine Impfung mit eventuellen Langzeitschäden. In meinen Augen ist er eher ein unbesorgter, unentschlossener und etwas hilfloser Mensch, der zu keinem Ergebnis kommt und auch keine Unterstützung zur Entscheidungsfindung sucht oder gleich annimmt, denn sonst wäre er schon längst früher ein Befürworter oder Gegner der Impfung geworden. 

Seine Jugend (25 Jahre) ist kein Entschuldigungsgrund für sein Verhalten, denn damit würde man alle dieser Altersgruppe abqualifizieren, die solche Entscheidungen problemlos treffen können.

Dabei steht so wunderschön im Internet bei seinem Projekt "WeKickCorona.com" zur Bekämpfung der Pandemie und ganz im Gegensatz zu seinem vorherigen Verhalten:

"Jeder Einzelne von uns kann dafür sorgen, dass sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet, aber nur gemeinsam können wir unseren Teil zur Gesundung der Gesellschaft beitragen."

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Impfnachweise sollen in EU nur noch 9 Monate gültig sein

https://www.welt.de/vermischtes/article2...-sein.html
Stand: 17.12.2021 - 04:10 Uhr

Das EU-Parlament könnte noch vor Weihnachten eine bindende Regelung für die Gültigkeit von Impf-Zertifikaten beschließen. Damit soll vor allem ein Flickenteppich vermieden werden. 

Bisher waren die europaweit anerkannten Impfzertifikate unbefristet gültig. Mitgliedsländer wie Frankreich haben wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante aber bereits angekündigt, sie nach einer bestimmten Frist nicht mehr für Einreisen anzuerkennen – im Falle Frankreichs schon 7 Monate nach der vollständigen Impfung.

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Schweden: Jetzt soll die 1G-Regel die 4. Welle stoppen 

FOCUS Online / Sonntag, 19.12.2021, 06:08
https://www.focus.de/gesundheit/news/gro...97184.html

Seit dem 1. Dezember gilt in Schweden die 1G-Regel. Nur noch Geimpfte sollen Indoor-Veranstaltungen mit mehr als 100 Gästen besuchen. Die vierte Welle ist immer noch auf einem niedrigen Niveau. Wegen 1G? Eine erste Zwischenbilanz.

Für bestimmte Veranstaltungen brauchen die Schweden nun einen Impfnachweis, den Coronapass. Denn das steckt hinter 1G. Genesen oder getestet ist keine Option, wenn sie etwa Theateraufführungen, Konzerte, Nachtclubs und andere Veranstaltungen besuchen wollen, bei denen mehr als 100 Personen zusammenkommen. Dann allerdings zeigt der zweite Blick, dass es so streng doch nicht zugeht: Die Einführung ist für Betreiber freiwillig. Alternativ müssen Veranstalter statt 1G darauf achten, dass die Besucher genügend Abstand halten können.

Seit dem 8. Dezember gelten auch weitere Restriktionen, um das Coronavirus einzudämmen. Die wichtigsten Empfehlungen lauten (siehe hier): Lassen Sie sich impfen, bleiben Sie zu Hause und lassen Sie sich testen, wenn Sie Covid-19-Symptome haben. Zudem gelten die allgemeinen Richtlinien für Ungeimpfte weiter: Sie sollen den Kontakt mit älteren Menschen und Risikogruppen meiden.

Welchen Effekt kann 1G haben?

Jede einzelne Maßnahme trägt ihren Teil dazu bei, Infektionen insgesamt zu verhindern. Um die Corona-Epidemie in Schweden zu kontrollieren, ist es epidemiologisch in jedem Fall sinnvoll, Großveranstaltungen zu regulieren. Je mehr Menschen zusammenkommen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Infektiöse dabei sind. Geimpfte können das Virus zwar auch weitergeben, aber weniger als Ungeimpfte. Wenn ein ansteckendes Virus dann wiederum nur auf Geimpfte trifft, sind diese vor schweren Verläufen und Tod aktuell sehr gut geschützt – auch noch mit der Delta-Variante. Wie Omikron das Szenario künftig verändern wird, ist bisher unklar.

Die schwedische Entscheidung für 1G statt 2G lässt sich also recht deutlich als Impfmotivation verstehen. Einen Aufschrei gab es deswegen nicht. Ganz im Gegensatz zu Deutschland herrscht dort offensichtlich keine aufgeheizte Stimmung aufgrund von Corona-Entscheidungen.

„Niemand hat groß protestiert“, berichtete der ausgewanderte Schweizer Journalist Tobias Keller der Schweizer Nachrichtenseite „Blick“.

Ansonsten setze Schweden weiter mehr auf Empfehlungen, denn auf staatliche Maßnahmen. Es funktioniere, auch weil die Menschen in dem skandinavischen Land in diesem zweiten Corona-Winter sehr strikt zu sich seien, erzählt der Schweizer weiter. Die Menschen dort sähen es als Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Impfgegner habe er noch keine getroffen, die Impfbereitschaft sei ebenfalls hoch.

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Mal 'ne Frage an Dich, Gero?

Kannst Du Dir vorstellen, dass ich als Mensch, der sich nicht impfen lassen möchte, dieses Schweden liebe? Und das ist wahr!! Aber warum nur????

Schweden ist einfach ein Land, in dem die Eigenverantwortung des Einzelnen keine hohle Phrase, sondern gelebtes Miteinander ist!
Grüße vom Niederrhein
Michael Hausmann
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„Es funktioniere, auch weil die Menschen in dem skandinavischen Land in diesem zweiten Corona-Winter sehr strikt zu sich seien, erzählt der Schweizer weiter. Die Menschen dort sähen es als Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Impfgegner habe er noch keine getroffen, die Impfbereitschaft sei ebenfalls hoch.“

Könnte vielleicht auch daran liegen. Ob die Schweden auf die Einwanderung von Impfgegnern gerade
scharf wären, wage ich zu bezweifeln. Die Frage ist auch: was würde Schweden tun, wenn die Leute dort so uneinsichtig wären wie zum Beispiel bei uns im Allgäu. Vom Memmingen Airport hat man schon eine ganze Reihe von Intensivpatienten ausfliegen müssen, weil hier die Krankenhäuser voll sind. In meiner Versicherungsagentur sind gerade die Todesfälle 3 und 4 gemeldet worden. Der erste war ein 44-Jähriger im April 2020. Im Oktober 2020 ein 71-Jähriger. Jetzt habe ich noch erfahren, dass ein 71-jähriger alter Bekannter, ungeimpft, verstorben ist. Leider auch seine alte Mutter sowie seine Schwiegermutter, die ebenfalls meine Kundin war. Mich beschleicht bei solchen Familiendramen in einem Ostallgäuer Dorf immer der Verdacht, dass vielleicht auch die beiden ganz Alten noch leben würden, hätte sich der sehr fitte 71-Jährige impfen lassen. Ist aber natürlich nur ein Verdacht…
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