Wirtschaft, Industrie, Forschung und co.
#41
(29.07.2020, 02:07)SabineZ schrieb: Marokko, eine Alternative für europäische Unternehmen

Marokko könnte eine offensichtliche Wahl für Unternehmen sein, die - aufgrund der negativen Auswirkungen des neuen Coronavirus - auf europäische Unternehmen ihre Lieferketten verkürzen und ihre Abhängigkeit von China verringern möchten, gibt der Sender "Deutsche Welle" an. Die Coronavirus-Pandemie hat die übermäßige Abhängigkeit europäischer Unternehmen und Regierungen von China aufgedeckt. Das könnte für die marokkanische Wirtschaft von Vorteil sein.“  ...

Hallo, 
nein kann es nicht, dafür hat es viele Gründe. Zum einen die Arbeitsmoral lässt zu wünschen übrig, keine Disziplin, mangelhafte Bereitschaft neues zu erlernen. Die Korruption in diesem Land ist für gerade kleinere Unternehmen ein grosses Problem. Die Rechtssicherheit ist nicht geben, auch wegen der Korruption. Die Lieferkette selbst stellt auch ein Risiko dar, es ist ja nicht unbekannt das so mancher Zöllner extra lange Finger und tiefe Taschen hat. Der Egoismus der Einzelnen verhindert es das der Marokkanischen Wirtschaft besser geht. Ist aber jetzt für mich kein Nachteil  Big Grin
MfG

Marco Wensauer
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#42
(02.08.2020, 09:29)Marc99 schrieb:
(29.07.2020, 02:07)SabineZ schrieb: Marokko, eine Alternative für europäische Unternehmen

Marokko könnte eine offensichtliche Wahl für Unternehmen sein, die - aufgrund der negativen Auswirkungen des neuen Coronavirus - auf europäische Unternehmen ihre Lieferketten verkürzen und ihre Abhängigkeit von China verringern möchten, gibt der Sender "Deutsche Welle" an. Die Coronavirus-Pandemie hat die übermäßige Abhängigkeit europäischer Unternehmen und Regierungen von China aufgedeckt. Das könnte für die marokkanische Wirtschaft von Vorteil sein.“  ...

Hallo, 
nein kann es nicht, dafür hat es viele Gründe. Zum einen die Arbeitsmoral lässt zu wünschen übrig, keine Disziplin, mangelhafte Bereitschaft neues zu erlernen. Die Korruption in diesem Land ist für gerade kleinere Unternehmen ein grosses Problem. Die Rechtssicherheit ist nicht geben, auch wegen der Korruption. Die Lieferkette selbst stellt auch ein Risiko dar, es ist ja nicht unbekannt das so mancher Zöllner extra lange Finger und tiefe Taschen hat. Der Egoismus der Einzelnen verhindert es das der Marokkanischen Wirtschaft besser geht. Ist aber jetzt für mich kein Nachteil  Big Grin



Es gibt aber auch andere Meinungen und durchaus positive Beispiele für Investitionen in Marokko


Die Wirtschaftskammer Österreich
Stand: 30.04.2020
https://www.wko.at/service/aussenwirtsch...chaft.html

...
Marokko hat 2018 über 400.000 Autos erzeugt und gehört somit weltweit zu den Top 30 Automobilproduzenten, noch vor den Niederlanden, Portugal und Australien, und ist der wichtigste Exporteur in der MENA-Region. Inzwischen beschäftigen 200 Produktionsstätten der KFZ- und KFZ-Zulieferbranche mehr als 160.000 Menschen. Vor 5 Jahren wurde beispielsweise das Renault-Dacia-Werk eröffnet, das neue Automobilwerk von PSA-Citroën‎ mit einer Investition von mehr als 600 Mio. Euro soll 2019 seinen vollen Betrieb aufnehmen und auch der chinesische Elektroauto-Hersteller BYD hat die Errichtung eines großen Werks mit mehr als 2.500 Beschäftigen angekündigt. VW und Ford evaluieren ebenfalls die Errichtung eines Werks in Marokko.

Zudem haben Zulieferer wie Leoni, Valeo, Simoldes, Alfagomma, Kansai, Delfi oder auch Magna und Hirschmann aus Österreich neue Produktionswerke oder Erweiterungsinvestitionen angekündigt. Anreiz für diese Investitionen sind die niedrigen Produktionskosten sowie die strategisch günstige Lage zwischen den Heimatmärkten in Europa und der Region Afrika/Nahost.

Mittlerweile erwirtschaftet die KFZ-Industrie nahezu 30 % der Gesamtausfuhren (2011: 1,5 %). Das Umsatzziel für 2020 liegt bei 10 Mrd. Euro. Ab 2022 sollen in Marokko eine Million Fahrzeuge vom Fließband laufen und die lokale Integration der Zulieferungen von derzeit 52 % auf 80 % gesteigert werden.
...

Positive Faktoren einer Unternehmensgründung in Marokko:
  • Gute Anbindung an Europa, Tor und Hub nach Westafrika, Drehscheibe für Handel
  • EU- Assoziierungsabkommen (status avancé), Zollabbau, Zollfreizonen
  • Staatliche Investitionen: Infrastruktur, Bildung, Gesundheit
  • Politische Stabilität, milder Arabischer Frühling
  • Modernisierung und Nachholbedarf
  • geringe Lohnkosten, geringer Urlaubsanspruch und Fehlzeiten von Arbeitern
  • 44-Stunden-Woche, viele billige Arbeitskräfte, zum Teil auch gut qualifiziert
  • Hohe Wirtschaftsfreiheit für Unternehmen
  • Gute Verkehrsinfrastruktur
  • Ausbau der verarbeitenden Industrie, IKT, Offshoring
  • Große Unternehmen (beispielsweise Tanger Med, Renault) locken Investoren
Herausforderungen bei einer Firmengründung in Marokko:
  • Einseitige Ausrichtung der Wirtschaft, nationale Markt ist relativ klein und kaufkraftschwach
  • Anbindung an den deutschsprachigen Raum ist noch nicht ausreichend
  • Hohe Arbeitslosen-, Armuts- und Analphabetenrate und Ausbildungsprobleme
  • Abhängigkeit von Konjunkturentwicklung in Europa
  • Abhängigkeit von Energieimporten und volatiler Einkommen (Landwirtschaft, Tourismus)
  • Wettbewerbsdruck aus Asien und Türkei
  • Schwerfällige Bürokratie, schwierige Durchsetzung von Rechtsansprüchen mangels effizienter Rechtsprechung



Marokko
WIRTSCHAFT & ENTWICKLUNG

LIPortal - Das Länder-Informations-Portal
https://www.liportal.de/marokko/wirtschaft-entwicklung/
...
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#43
(02.08.2020, 21:18)Gero schrieb: Es gibt aber auch andere Meinungen und durchaus positive Beispiele für Investitionen in Marokko

Hallo,  
stimme ich dir voll und ganz zu sofern es sich um ein Großkonzern handelt. Da läuft das direkt auf einer anderen Ebene und die müssen sich auch nicht mit lokalen Behörden ärgern. 

Kleine Unternehmen oder Mittelstand haben in Marokko nur wenig Chancen, sind zu klein um direkt mit den Ministerien alles abzukürzen. 

Glaubst du ein Minister würde mit mir reden wenn ich von sagen wir mal 100 bis 200 Arbeitsplätzen sprechen würde? Das interessiert Niemanden, nicht mal auf lokaler Ebene.
MfG

Marco Wensauer
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#44
Wink 
(02.08.2020, 22:05)Marc99 schrieb: ... Glaubst du ein Minister würde mit mir reden wenn ich von sagen wir mal 100 bis 200 Arbeitsplätzen sprechen würde? Das interessiert Niemanden, nicht mal auf lokaler Ebene. ...

Ironische Anmerkung:

Vielleicht hat es sich auch schon überall herumgesprochen, dass du nur Arbeit verursachst und kein Bakschisch gibst.  [Bild: wink.png]
Also arbeite an dir und werde zu einem gleichwertigen Partner.

LG. Gero
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#45
(03.08.2020, 00:04)Gero schrieb: Ironische Anmerkung:

Vielleicht hat es sich auch schon überall herumgesprochen, dass du nur Arbeit verursachst und kein Bakschisch gibst.  [Bild: wink.png]
Also arbeite an dir und werde zu einem gleichwertigen Partner.

LG. Gero


Hallo, Rets
ist es ist nur die Frage was ist wenn ein anderer Bakschisch bezahlt. Dann kann sich das ganz schnell zu deinem Nachteil wenden. Rechtssicherheit ist nicht geben.
MfG

Marco Wensauer
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#46
Hallo Gero,

die Argumente der Wirtschaftskammer Österreichs, vornehmlich die positiven, kann man nun langsam rückwärts singen, sie werden seit Jahrzehnten + - wiederholt. Sie sind schöne Theorie, manche auch "Funktionärs-Wunschdenken", geben jedoch nicht die Wirklichkeit wieder. Natürlich wird der eine oder andere Großkonzern in Marokko investieren, er kann ggfls ein mögliches Scheitern besser verkraften. Für mittlere Unternehmen gilt das nicht mehr. Der Niedergang der Textilindustrie in Marokko sollte als warnendes Beispiel dienen.
Mittelfristig gesehen wird auch stark zunehmende Automatisierung/Roboterisierung in der Industrie dem "geringen Lohnkostenargument, etc" ein Ende bereiten. Damit wird der Investitionsstandort Europa wieder interessant und wichtig.
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#47
Hallo Otto,

deiner "gefühlte Einschätzung" der letzen 20 Jahre (... seit Jahrzehnten ...):

(03.08.2020, 10:13)Otto Droege schrieb: Hallo Gero,

die Argumente der Wirtschaftskammer Österreichs, vornehmlich die positiven, kann man nun langsam rückwärts singen, sie werden seit Jahrzehnten + -  wiederholt. Sie sind schöne Theorie, manche auch "Funktionärs-Wunschdenken", geben jedoch nicht die Wirklichkeit wieder. Natürlich wird der eine oder andere Großkonzern in Marokko investieren, er kann ggfls ein mögliches Scheitern besser verkraften. Für mittlere Unternehmen gilt das nicht mehr. Der Niedergang der Textilindustrie in Marokko sollte als warnendes Beispiel dienen.
Mittelfristig gesehen wird auch stark zunehmende Automatisierung/Roboterisierung in der Industrie dem "geringen Lohnkostenargument, etc" ein Ende bereiten. Damit wird der Investitionsstandort Europa wieder interessant und wichtig.


stehen die realen aktuellen "Fakten, Fakten, Fakten" gegenüber:

(02.08.2020, 21:18)Gero schrieb: ...
Marokko hat 2018 über 400.000 Autos erzeugt und gehört somit weltweit zu den Top 30 Automobilproduzenten, noch vor den Niederlanden, Portugal und Australien, und ist der wichtigste Exporteur in der MENA-Region. Inzwischen beschäftigen 200 Produktionsstätten der KFZ- und KFZ-Zulieferbranche mehr als 160.000 Menschen. ...

Mittlerweile erwirtschaftet die KFZ-Industrie nahezu 30 % der Gesamtausfuhren (2011: 1,5 %). Das Umsatzziel für 2020 liegt bei 10 Mrd. Euro. Ab 2022 sollen in Marokko eine Million Fahrzeuge vom Fließband laufen und die lokale Integration der Zulieferungen von derzeit 52 % auf 80 % gesteigert werden.  ....


Jeder Leser wird sich seine eigene Meinung bilden.

LG. Gero
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#48
(03.08.2020, 16:44)Gero schrieb: stehen die realen aktuellen "Fakten, Fakten, Fakten" gegenüber:

Hallo,
Wohin gehen den die Autos die in Marokko produziert werden,  da hast du doch bestimmt auch noch ein paar Fakten, Fakten, Fakten dazu?
MfG

Marco Wensauer
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#49
(03.08.2020, 20:18)Marc99 schrieb:
(03.08.2020, 16:44)Gero schrieb: stehen die realen aktuellen "Fakten, Fakten, Fakten" gegenüber:

Hallo,
Wohin gehen den die Autos die in Marokko produziert werden,  da hast du doch bestimmt auch noch ein paar Fakten, Fakten, Fakten dazu?

Hallo Marco,
bitte mit Google fragen, wenn man es nicht weiß und es unbedingt wissen möchte.

Recherchiere bitte im Internet, wenn Du diese Angaben anzweifelst, poste dein Ergebnis, es würde mich dann auch interessieren.
Deine Unterstützung bei der Recherche ist immer willkommen. 

LG. Gero
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#50
(03.08.2020, 22:12)Gero schrieb: Recherchiere bitte im Internet, wenn Du diese Angaben anzweifelst, poste dein Ergebnis, es würde mich dann auch interessieren.
Deine Unterstützung bei der Recherche ist immer willkommen. 

Hallo,  
das ich die Zahlen anzweifle habe ich nicht behauptet. Ich wollte nur noch mehr Fakten dazu.
MfG

Marco Wensauer
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#51
Hallo Gero,

soso, Fakten!
Also, Marokko hat im Jahre des Heils 2018 400.000 Kfz produziert und MENA war ein Hauptkunde. Das ist Fakt. Nur wie sieht die Kfz-Welt 2020 aus? Gibte es da auch schon "Fakten" für Marokko? Oder rechnest Du zufälligerweise die Fakten von 2018 auf 2020 hoch? Wie sehen denn weltweit die Kfz-Prognosen für 2021 aus? Gleiches gilt für MENA. Sind diese Staaten noch genauso zahlungskräftig und kauffreudig wie 2018? Könnte es sein, dass die weltweit eingetretene Wirtschaftskrise auch diese Länder berührt?
Prognosen sind bekanntermaßen schwierig, vor allem, wenn sie in die Zukunft gehen Wink Wink. Also Vorsicht mit allzu großem Optimismus. Realismus wäre jetzt angesagt
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#52
(04.08.2020, 09:53)Otto Droege schrieb: ... Gibt es da auch schon "Fakten" für Marokko? Oder rechnest Du zufälligerweise die Fakten von 2018 auf 2020 hoch?  ...

Es würde mich freuen, wenn man die Daten/Aussagen in den zitierten fremden Quellen nicht als "meine Behauptung" personifizieren würde. Es sind die Aussagen der Quelle und nicht meine! 

Nur dadurch, dass ich fremde Quellen als Nachweis zitiere heißt das nicht, dass ich mich deren Inhalt aneigne oder dass ich derselben Meinung bin, noch dass deren Aussagen wirklich der Wahrheit (was immer man darunter auch verstehen möchte) entsprechen.

Diesen Unterschied möchte ich bitte schon, dass er von den anderen beachtet wird.



(29.07.2020, 02:07)SabineZ schrieb: Marokko, eine Alternative für europäische Unternehmen 

Marokko könnte eine offensichtliche Wahl für Unternehmen sein, die - aufgrund der negativen Auswirkungen des neuen Coronavirus - auf europäische Unternehmen ihre Lieferketten verkürzen und ihre Abhängigkeit von China verringern möchten, gibt der Sender "Deutsche Welle" an. Die Coronavirus-Pandemie hat die übermäßige Abhängigkeit europäischer Unternehmen und Regierungen von China aufgedeckt. Das könnte für die marokkanische Wirtschaft von Vorteil sein.“  ... 

Zur Erinnerung, das war der ursprüngliche Beitrag (siehe Posting #39):
Es ging darum, ob Marokko als Alternative zu China ein geeigneter Produktionsstandort für Europa sein könnte.

Einige Nutzer haben daraufhin in ihrer Stellungnahme (siehe Postings #40 und #41) einfach pauschal behauptet, dass in Marokko die Voraussetzungen für ausländische Produktionsstätten überhaupt nicht gegeben sind.

Dem habe ich in meiner Stellungnahme (siehe Posting #42) widersprochen und die vermutlich kompetente Aussage der Österreichischen Wirtschaftskammer über anspruchsvolle ausländische Produktionsstätten in Marokko als Beispiel angeführt.

Also nachmals, es ging um die Eignung Marokkos als brauchbarer Produktionsstandort  ... 

(04.08.2020, 09:53)Otto Droege schrieb: ...  Nur wie sieht die Kfz-Welt 2020 aus? Gibte es da auch schon "Fakten" für Marokko? Oder rechnest Du zufälligerweise die Fakten von 2018 auf 2020 hoch? Wie sehen denn weltweit die Kfz-Prognosen für 2021 aus? Gleiches gilt für MENA. Sind diese Staaten noch genauso zahlungskräftig und kauffreudig wie 2018? Könnte es sein, dass die weltweit eingetretene Wirtschaftskrise auch diese Länder berührt?
Prognosen sind bekanntermaßen schwierig, vor allem, wenn sie in die Zukunft gehen Wink Wink. Also Vorsicht mit allzu großem Optimismus. Realismus wäre jetzt angesagt

… und nicht um die Zukunftsprognosen der KFZ-Industrie für 2020.

Das war nicht das Thema, zu dem ich Stellung genommen habe. Du kannst Dich dazu gerne äußern, aber bitte lass mich dabei aus dem Spiel. Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich hätte eine Zukunftsprognose gemacht oder ich hätte mich dazu irgendwie geäußert. (Siehe vorhin: Falsche Personalifizierung von Zitaten)

Ich habe keine Zukunftsprognosen gemacht, auf die man sich beziehen könnte, auch werde ich keinen Zukunftsprognosen machen, ich lasse Zukunftsprognosen machen …

… durch andere im Internet.

LG. Gero
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#53
(04.08.2020, 17:32)Gero schrieb: Einige Nutzer haben daraufhin in ihrer Stellungnahme (siehe Postings #40 und #41) einfach pauschal behauptet, dass in Marokko die Voraussetzungen für ausländische Produktionsstätten überhaupt nicht gegeben sind.

Hallo Gero, 
wer lesen kann ist schon mal klar im Vorteil! Ich habe nichts Pauschal einfach behauptet! Nochmals für dich gerade für kleinere Unternehmen ist sehr problematisch eine Firma zu gründen aus den bereits Gründen. Diese Gründe sind auch keine Behauptung sondern Fakten! Um dich zu zitieren, solltest du weitere Fakten zum Thema Korruption suchen wollen Google wird dir weiter helfen. Zum Thema Arbeitsmoral, wirst du auch über Google fündig. Das was du schreibst ist eine Pauschale Behauptung.
MfG

Marco Wensauer
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#54
Viele Unternehmen entscheiden dann letztlich, dass Marokko eben nicht "kann", und führen dafür sehr sachliche Argumente an, die von Sektor zu Sektor sehr unterschiedlich sind: Preis-Kosten, Qualität, Lieferpünktlichkeit, Investitionsbedarf, uvam. Hinzu kommt dann noch die Rechtssicherheit, endemische Korruption. (Mein Posting 40)
Du, Gero, machst daraus:
"Einige Nutzer haben daraufhin in ihrer Stellungnahme (siehe Postings #40 und #41) einfach pauschal behauptet, dass in Marokko die Voraussetzungen für ausländische Produktionsstätten überhaupt nicht gegeben sind."
Mit Verlaub: das ist nunmehr eine faule Ausrede! Da kann ich @ Marco nur Recht geben.
Dein Umgang mit "Quellen": was willst Du mit den Angaben der österreichischen Wirtschaftskammer aussagen? Du zitierst diese, um kurze Zeit später zu verkünden:
"Nur dadurch, dass ich fremde Quellen als Nachweis zitiere heißt das nicht, dass ich mich deren Inhalt aneigne oder dass ich derselben Meinung bin, noch dass deren Aussagen wirklich der Wahrheit (was immer man darunter auch verstehen möchte) entsprechen."
Also, ich würde keine "Quelle" zitieren (oder wenn schon,dann mit kritischer Anmerkung), wenn ich von Inhalt/Wahrheit nicht überzeugt bin.
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#55
(04.08.2020, 18:15)Marc99 schrieb: Hallo Gero, 
wer lesen kann ist schon mal klar im Vorteil! Ich habe nichts Pauschal einfach behauptet!  ...

Ach woher, Du hast nichts pauschal behauptet! Aber was ist denn das, was Du da von dir gegeben hast, siehe:

(02.08.2020, 09:29)Marc99 schrieb: Hallo, 
nein kann es nicht, dafür hat es viele Gründe. Zum einen die Arbeitsmoral lässt zu wünschen übrig, keine Disziplin, mangelhafte Bereitschaft neues zu erlernen. Die Korruption in diesem Land ist für gerade kleinere Unternehmen ein grosses Problem. Die Rechtssicherheit ist nicht geben, auch wegen der Korruption. Die Lieferkette selbst stellt auch ein Risiko dar, es ist ja nicht unbekannt das so mancher Zöllner extra lange Finger und tiefe Taschen hat. ...

Das ist deine subjektive pauschale Meinung, ohne irgendeinen Nachweis zur Untermauerung deiner Behauptungen, ohne Zahlen, ohne ein Beispiel, nichts, nichts, nichts ….

Vergleich mal deine Aussage mit dem Bericht von der österreichischen Wirtschaftskammer. Kannst Du da einen Unterschied feststellen?

Hast Du es nicht gelesen? Da kann man wirklich sagen, wie Du höflich meinst: " ... wer lesen kann ist schon mal klar im Vorteil! ..."
Aber was nützt das, wenn man es nicht versteht, das gehört halt auch dazu, das hast Du vergessen.

Weiters, es geht nicht um eine Mini-Firma in Marokko zu gründen, sondern ob Marokko als Alternative zu China ein geeigneter Produktionsstandort für Europa sein könnte. Und da wird wahrscheinlich in größeren Dimensionen gedacht als auf der Ebene, auf der Du unbedingt diskutieren möchtest.

Und nochmals, es ist eine Aussage der Wirtschaftskammer Österreichs, die ich deiner subjektiven pauschalen Behauptung entgegengestellt habe, nicht meine. Wenn sie falsch sein sollte, dann wende Dich zur Richtigstellung deren Behauptungen an die Wirtschaftskammer, wenn Du willst, oder schreibe, dass die Wirtschaftskammer keine Ahnung davon hat oder was immer Du auch willst. Vielleicht hast Du auch einen Bekannten, der Dir mit eigen Augen bestätigen kann, ob es diese genannten Produktionsstätten wirklich gibt oder ob es nur eine Fata Morgana ist, die die Wirtschaftskammer da als ausländische Produktionsstätten auflistet. 


(04.08.2020, 18:15)Marc99 schrieb: ... solltest du weitere Fakten zum Thema Korruption suchen wollen, Google wird dir weiter helfen. Zum Thema Arbeitsmoral, wirst du auch über Google fündig. Das was du schreibst ist eine Pauschale Behauptung.

Ich will überhaupt nichts, wie kommst Du denn zu dieser Vermutung?

Ich wollte Dir nur eine andere Meinung zu deiner Meinung gegenüberstellen, damit alle Leute sehen können, dass Wirtschaftsexperten andere Ansichten haben und es bereits beträchtliche ausländische Produktionsstätten in Marokko gibt.

Und nochmals, wenn ich andere Meinungen aus dem Internet deiner Meinung gegenüberstelle, dann personifiziere diese Quelle aus dem Internet nicht als meine Meinung. Nimm es was es ist, eine Zweitmeinung von anderen.

LG. Gero
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#56
Ich sagte doch bereits.... nimm Google..... Der Vorschlag mit Google war im übrigen dein eigener, warum beschwerst du dich? 

Im übrigen wirst du da finden das solche Minifirmen wie du das nennst, wie Adidas, Leonie, PSA und noch weitere die Produktion und auch die Werke geschlossen haben in Marokko. Es hat sehr viel Überzeugungskraft benötigt das Renault, PSA, Lenoi, Delphi wieder Werke eröffnet haben oder neue gebaut haben. 

Wenn du regelmässig Nachrichten verfolgen würdest, dann wäre dir auch nicht entgangen das ein Zöllner verurteilt wurde der sich durch Beschlagnahme von Bargeld 120 Millionen Dirham erwirtschaftet hat. Gut hat vergessen es dem Staat zu geben, soll vorkommen. Es wurden dieses Jahr bereits einige Zöllner verhaftet. 

Die meisten die schon länger Hier wohnen, können dir bestätigen und selbst das wirst du im Forumsarchiv finden....  Post die verschwindet, Briefe und Pakete. Das ist im übrigen der Grund warum viele Marokkaner ihre Sachen per Bus von A nach B schicken. 

Korruption in Marokko, ist ein Altbekanntest Thema und bestimmt nichts neues, auch nichts was man belegen muss. Alleine in den letzten Monaten, so viele Finger habe ich gar nicht an beiden Händen....  wurden verhaftet wegen Korruption. durch sämtliche Behörden durch.... 

Das die Reinigungskraft der Privatgemächer des Königs, zahlreiche Uhren geklaut hat wirst du bestimmt wissen. Es gibt hier praktisch keine Grenze, nicht mal aus Respekt gegenüber dem König. 

Ferdinand Dudenhöfer ist auch ein Experte, man weiss zwar nicht so genau für was.... aber wie es scheint für die Automobilindustrie. Er ist so ein Experte, das er nach dem Rauswurf bei Peugeot Deutschland, keinen Fuss mehr in der Autoindustrie fassen konnte. Aber er ist Experte.... Ich traue nicht jedem Experten, ist mein gutes Recht und so Naiv bin ich dann auch nicht. 


Falls du Quellen möchtest, kann ich dir auch nennen, sämtliche marokkanische Nachrichtenseiten. Wobei ich Bladi.net sehr gerne lese, aber nicht nur.
MfG

Marco Wensauer
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#57
(04.08.2020, 19:03)Otto Droege schrieb: Viele Unternehmen entscheiden dann letztlich, dass Marokko eben nicht "kann", und führen dafür sehr sachliche Argumente an, die von Sektor zu Sektor sehr unterschiedlich sind: Preis-Kosten, Qualität, Lieferpünktlichkeit, Investitionsbedarf, uvam. Hinzu kommt dann noch die Rechtssicherheit, endemische Korruption. (Mein Posting 40)
Du, Gero, machst daraus:
"Einige Nutzer haben daraufhin in ihrer Stellungnahme (siehe Postings #40 und #41) einfach pauschal behauptet, dass in Marokko die Voraussetzungen für ausländische Produktionsstätten überhaupt nicht gegeben sind."
Mit Verlaub: das ist nunmehr eine faule Ausrede! Da kann ich @ Marco nur Recht geben.
....

Was ich zu Marcos subjektiver pauschalen Behauptung gesagt habe, kannst Du in meinem vorhergehenden Posting #55 an Marco nachlesen.
Darauf will ich hier nicht nochmals eingehen

Hier nochmals zur Erinnerung Deine ursprüngliche pauschale  Antwort:

(02.08.2020, 08:09)Otto Droege schrieb: ... Viele Unternehmen entscheiden dann letztlich, dass Marokko eben nicht "kann", und führen dafür sehr sachliche Argumente an, die von Sektor zu Sektor sehr unterschiedlich sind: Preis-Kosten, Qualität, Lieferpünktlichkeit, Investitionsbedarf, uvam. Hinzu kommt dann noch die Rechtssicherheit, endemische Korruption.  ...

Da kann ich nur genauso wie bei Marco schon sagen: 

Das ist deine subjektive pauschale Meinung, ohne irgendeinen Nachweis zur Untermauerung deiner Behauptungen, ohne Zahlen, ohne ein Beispiel, nichts, nichts, nichts ….

Vergleich mal deine Aussage mit dem Bericht von der österreichischen Wirtschaftskammer. Kannst Du da einen Unterschied feststellen?

Weiters, "viele Unternehmen" wie Du schreibst, sind nicht "alle Unternehmen". 
Folglich könnte es für viele Unternehmen trotzdem interessant sein, über den Wirtschaftsstandort Marokko als Alternative zu China nachzudenken. Ob es dann etwas daraus wird, ist ein anderer Punkt. Und nur um das Nachdenken, um die Überlegung einmal anzustellen, nur darum das geht es in diesem Artikel.

Für Dich Otto, als Wirtschaftsexperte, ist das scheinbar völliger Unsinn, überhaupt eine solche Überlegung anzustellen, weil es letztendlich sowieso nichts wird. Das war Dein Tenor deiner Antwort, Deine wie immer negative Einstellung.

Dass es trotzdem erfolgreiche Beispiele von ausländischen Produktionsstätten in Marokko gibt, habe ich mit dem Bericht von der österreichischen Handelskammer aufgezeigt. Es ist eine Gegendarstellung von anderen Wirtschaftsexperten zu Deiner mageren pauschalen und total negativen Expertise. 


(04.08.2020, 19:03)Otto Droege schrieb: ... Dein Umgang mit "Quellen": was willst Du mit den  Angaben der österreichischen Wirtschaftskammer aussagen?  ...

Diese Frage kann ich Dir ganz genau beantworten: 

Ich schätze die sehr fundiert aussehenden Berichte von den Wirtschaftsexperten von Handels- und Wirtschaftskammern, die ihre inländischen Firmen zu einem Engagement in fremden Ländern beratend zur Seite stehen, viel höher ein als die pauschalen Beurteilungen der in Wirtschaftskreisen eher unbekannten Wirtschaftsexperten Otto Droege und Marco Wensauer.


(04.08.2020, 19:03)Otto Droege schrieb: ...
"Nur dadurch, dass ich fremde Quellen als Nachweis zitiere heißt das nicht, dass ich mich deren Inhalt aneigne oder dass ich derselben Meinung bin, noch dass deren Aussagen wirklich der Wahrheit (was immer man darunter auch verstehen möchte) entsprechen."
...

Auch das kann ich Dir beantworten, wenn Du es nicht verstehen willst:

Es ist eine fremde Quelle, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit ich keine Gewähr übernehme. 
Noch nie von solchen Ausschlussklauseln gehört? 

(04.08.2020, 19:03)Otto Droege schrieb: ...
Also, ich würde keine "Quelle" zitieren (oder wenn schon,dann mit kritischer Anmerkung), wenn ich von Inhalt/Wahrheit nicht überzeugt bin.

Das habe ich schon gemerkt, Du zitierst nie Quellen zur Unterlegung deiner Behauptung oder als Hinweis, dass auch andere Meinungen vorhanden sind. 

Du präsentierst immer nur Deine subjektive pauschale Meinung als alleinige Wahrheit. Leider!
Und immer nur mit ganz starker negativer Tendenz.


Otto, lach doch bitte mal, freue Dich des Lebens und lass es auch anderen merken, wie schön eine positive Einstellung sein kann.
Das wünsche ich mir und Dir.

LG. Gero
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#58
(04.08.2020, 23:38)Marc99 schrieb: Ich sagte doch bereits.... nimm Google..... Der Vorschlag mit Google war im übrigen dein eigener, warum beschwerst du dich? 
...

Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass man mit Google recherchieren kann. Das weiß ich wahrscheinlich besser als Du und ich praktiziere es wahrscheinlich auch öfter als Du. Von Dir hat man ja dazu noch nicht viel gesehen. Dazu brauche ich nicht Deine Tipps.

Und wenn Du unbedingt immer wieder und wieder auf Deinem "Korruptions-Steckenpferd" herumreiten willst, dann mach doch bitte endlich einen eigenen Thread dafür auf, hier bist Du damit OFF-TOPIC beim Thema "Marokko, eine Alternative für europäische Unternehmen" .
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#59
(05.08.2020, 00:13)Gero schrieb: Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass man mit Google recherchieren kann. Das weiß ich wahrscheinlich besser als Du und ich praktiziere es wahrscheinlich auch öfter als Du. Von Dir hat man ja dazu noch nicht viel gesehen. Dazu brauche ich nicht Deine Tipps.

Mit Sicherheit, so muss das sein und kann gar nicht anders sein.  Big Grin Scheinst mich ja wahrscheinlich zu gut kennen. 

Ich verneige mich in tiefster Demut. Ich bin erst 10 Jahre in Marokko aber ich denke mal von dir kann ich noch viel lernen. 

Ich weiss zwar nicht was Inkompetenz, Faulheit, Unpünktlichkeit, Mangelnde Qualität, Diebstahl, Unterschlagung, Schmuggel mit Korruption zu tun haben, aber gut wenn du meinst das ich nur auf Korruption rum reite, dann muss das wohl so sein.
MfG

Marco Wensauer
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#60
(05.08.2020, 00:42)Marc99 schrieb:
(05.08.2020, 00:13)Gero schrieb: Du brauchst mir nicht zu erzählen, dass man mit Google recherchieren kann. Das weiß ich wahrscheinlich besser als Du und ich praktiziere es wahrscheinlich auch öfter als Du. Von Dir hat man ja dazu noch nicht viel gesehen. Dazu brauche ich nicht Deine Tipps.

Mit Sicherheit, so muss das sein und kann gar nicht anders sein.  Big Grin Scheinst mich ja wahrscheinlich zu gut kennen. 

Ich verneige mich in tiefster Demut. Ich bin erst 10 Jahre in Marokko aber ich denke mal von dir kann ich noch viel lernen. 

Ich weiss zwar nicht was Inkompetenz, Faulheit, Unpünktlichkeit, Mangelnde Qualität, Diebstahl, Unterschlagung, Schmuggel mit Korruption zu tun haben, aber gut wenn du meinst das ich nur auf Korruption rum reite, dann muss das wohl so sein.

Korruptions-Verfolgungs-Syndrom?

Hast Du nichts anderes zu bieten als Deine Korruptions-Leier rauf und runter zu beten?

Mit jedem weiteren OFF-TOPIC-Posting demolierst Du Dein Image um ein weiteres Stück.
Es ist Dein Weg, gehe ihn, wenn Du nichts Besseres zu tun hast.
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