Hallo wir sind neu hier und versuchen auf diesem Wege Kontakt zu bekommen für eine Tour im Nov.2026 durch Marokko.
Wir überlegen seit Jahren während unserem Portugalaufenthalt ein Zwischenstopp nach Marokko zu machen. Da wir keine guten Englischkentnisse haben und auch nicht die normalen Touristenplätze suchen haben wir es bis jetzt immer aufgeschoben. Damit wir endlich mal Marokko kennenlernen würden wir gerne beim erstenmal mit Jemand gemeinsam fahren der sich in Marokko auskennt und mit uns eine schöne Tour und seinem eigenen Fahrzeug (Camper) plant. Es dürfte auch ein deutschsprachiger privater Guide sein . Wir haben ein Offroad Sprinter 4x4 autark eingerichtet und lieben das Abenteuer.
Der Zeitraum wäre flexibel ab 01.11. 26 ab Fähre Tarifa für 14-16 Tage .
Hallo ......
gibt es jemand, der kürzlich die A1 Prüfung in Casa oder Rabat abgelegt hat und etwas dazu sagen kann, wie es ablief ?
Merci bien ....... Nilio !
Ich habe eine sehr dringende Frage: Wo gibt man die Unterlagen ab?
Mein Mann hat nächste Woche endlich den Termin zur Unterlagenabgabe (Familienzzsammenführung)
Auf der Website der deutschen Botschaft steht, dass man seiner E-Mail entnehmen soll, wo der Termin stattfindet.
Leider steht diese Info bei uns in keiner E-mail.
Ich gehe davon aus, dass der Termin in der deutschen Botschaft Rabat stattfindet, da die E-mails in deren Namen gesendet wurde. Aber ich wäre mit gerne sicher.
Wo hatten eure Ehepartner/ Ehepartnerinnen den Termin?
ich bin Journalist und arbeite für ARD. Aktuell planen wir eine neue Folge der bekannten ARD-Reisereihe „Wunderschön“.
Für diese Dokumentation drehen wir Anfang April im Norden Marokkos, unter anderem in Tétouan, Meknès und Moulay Idriss.
Für kurze, persönliche Begegnungen im Film suchen wir u.a. auch deutsche oder deutschsprachige Menschen, die in einer dieser Städte leben – zum Beispiel:
dauerhaft oder für längere Zeit vor Ort
als Auswanderer, Rückkehrer, binational lebende Paare oder Menschen, die aus beruflichen oder privaten Gründen dort zuhause sind
gern mit persönlichem Bezug zur Stadt und zum Alltag vor Ort, als Reiseführer/in zum Beispiel
Wichtig ist uns Offenheit, Neugier und Lust, einen kleinen Einblick in „die eigene“ Stadt zu geben. Es geht ausdrücklich nicht um eine klassische Stadtführung und nicht um ein formales Interview, sondern um ein entspanntes Kennenlernen von Ort und Atmosphäre aus persönlicher Perspektive. Schlicht um Begegnung, Erkundung und Erleben.
Der Dreh ist zeitlich überschaubar und findet in ruhiger, respektvoller Atmosphäre statt. Gern erläutere ich Ablauf, Format und Redaktion im Detail.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder jemanden kennen, der gut passen könnte, freue ich mich über eine Nachricht per PN.
Ein Jahr Marokko
Ein Reisebericht von Barbara Conrad
Jenseits des Hohen Atlas beginnt der Orient – und er hat uns gepackt!
Mourad Kusserow (*1939, † 2019) Schriftsteller und Redakteur der Deutschen Welle hat es auf den Punkt gebracht:
„Niemand, der eine gewisse Zeit in Marokko gelebt hat, wird ganz derselbe sein, wie zuvor.“
wir haben gestern ein kleines Mädchen bekommen und möchten ihr einen alten traditionellen Namen der Amazight mitgeben, da ihr Vater aus dem Atlas Gebirge in Marokko kommt (Aghbala). Allerdings scheinen diese Namen in Marokko derzeit nicht sehr populär zu sein. Bei unserer Recherche sind wir auf den Namen Taziri gestoßen mit der Bedeutung "Mondschein" . Der Name hat uns direkt beiden gefallen und wir würden ihn gerne nehmen. Allerdings sind wir verunsichert, da unsere Schwiegermutter sagte, die Bedeutung des Namens wäre "Schwangerschaft". Jetzt sind wir verunsichert bzw. Hoffe ich noch das es sich um ein Missverständnis handelt? Als Zweitnamen hatten wir auch Tilelli (Freiheit) überlegt..
Nun unsere Fragen:
1. Kann jemand erklären wieso der Name anscheinend so verschiedene Bedeutungen hat oder kennt jemand jemanden der so heißt und wie ergeht es dieser Person in Marokko mit dem Namen?
2. Gerne auch Erfahrungen bezüglich des Namens Tilelli
3. Falls ihr alte Namen der Amazight (mit schöner Bedeutung) kennt wäre ich über weitere Vorschläge dankbar
Geschrieben von: Maghribi - 06.01.2026, 16:36 - Forum: Andere Themen
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Was Europa von Marokko will!
Deutschland und Frankreich sprechen von Partnerschaft, verfolgen jedoch unterschiedliche Logiken im Umgang mit Marokko. Während Paris auf Nähe und Gewohnheit setzt, agiert Berlin funktional und interessengeleitet. Marokko nutzt diese Unterschiede zunehmend strategisch - und fordert implizit ein neues Gleichgewicht auf Augenhöhe.
Die Beziehungen Marokkos zu Europa werden gern als Erfolgsgeschichte beschrieben. Kooperation, Stabilität, gemeinsame Interessen - die vertrauten Vokabeln gehören längst zum diplomatischen Repertoire. Ein genauerer Blick auf Frankreich und Deutschland zeigt, dass es sich weniger um eine einheitliche europäische Strategie handelt als um zwei sehr unterschiedliche Modelle - mit jeweils eigenen blinden Flecken.
Frankreichs Beziehung zu Marokko ist von Nähe geprägt, aber auch von Gewohnheit. Politische Abstimmung, wirtschaftliche Präsenz und kulturelle Verflechtung wirken selbstverständlich, fast routiniert. Diese Nähe verschafft Einfluss, sie erleichtert Zugänge und schafft Vertrauen auf persönlicher Ebene. Gleichzeitig erzeugt sie ein Ungleichgewicht: Wer zu nah steht, neigt dazu, Entwicklungen als gegeben hinzunehmen. Frankreichs Marokko-Politik wirkt daher oft weniger wie eine Partnerschaft auf Augenhöhe als wie das Festhalten an vertrauten Strukturen - stabil, aber nicht immer zukunftsgerichtet.
Deutschland wählt einen anderen Weg. Die Beziehung ist nüchterner, funktionaler, stärker auf Projekte und messbare Ergebnisse ausgerichtet. Berlin interessiert sich für Marokko vor allem dort, wo es in größere Zusammenhänge passt: Energiewende, industrielle Lieferketten, Fachkräftemangel, Stabilität im südlichen Mittelmeerraum. Diese Rationalität hat Vorteile. Sie vermeidet paternalistische Töne und zwingt zu klaren Vereinbarungen. Doch sie hat auch einen Preis: Deutschland bleibt emotional und politisch auf Distanz. Partnerschaft wird zur Verwaltungsaufgabe, nicht zur gemeinsamen Erzählung.
Besonders deutlich zeigt sich dieser Unterschied beim Thema Arbeitsmigration. Frankreich integriert marokkanische Migration historisch über Sprache, Bildung und gesellschaftliche Präsenz. Deutschland hingegen denkt Migration primär als Instrument zur Schließung von Arbeitsmarktlücken. Qualifikation rein, Leistung raus - so effizient diese Logik erscheint, so wenig berücksichtigt sie soziale Bindungen, langfristige Lebensentwürfe und die Frage, was Marokko selbst verliert, wenn gut ausgebildete junge Menschen dauerhaft abwandern.
Beide Ansätze haben ihre Schwächen. Frankreich riskiert, in der eigenen Nähe gefangen zu bleiben und strukturelle Abhängigkeiten zu reproduzieren. Deutschland läuft Gefahr, Marokko auf seine Funktion zu reduzieren: als Ausbildungsraum, Produktionsstandort oder Fachkräftereservoir. In beiden Fällen steht weniger Marokkos eigene Entwicklungslogik im Zentrum als europäische Bedürfnisse.
Gerade deshalb hat sich Marokkos Position in den letzten Jahren spürbar verändert. Das Land tritt selbstbewusster auf, formuliert eigene Bedingungen und nutzt die Unterschiede zwischen Paris und Berlin strategisch. Nähe hier, Struktur dort - Marokko akzeptiert nicht mehr automatisch die Rollen, die andere ihm zuschreiben. Es sucht Partnerschaften, die Entwicklung ermöglichen, nicht nur Stabilität verwalten.
Der entscheidende Prüfstein wird sein, ob Europa - und insbesondere Deutschland und Frankreich - bereit sind, Marokko nicht nur als Mittel zum Zweck zu betrachten, sondern als Akteur mit eigenen Prioritäten. Eine Partnerschaft, die auf Dauer tragen soll, braucht mehr als Investitionen, Projekte und Programme. Sie braucht politische Ernsthaftigkeit, kulturelles Verständnis und die Bereitschaft, Machtasymmetrien offen zu reflektieren.
Entscheidend ist nicht, ob die europäisch-marokkanischen Beziehungen funktionieren - das tun sie längst. Die eigentliche Frage lautet, unter welchen Bedingungen sie sich weiterentwickeln. Marokko ist heute kein passiver Partner mehr, sondern ein Akteur mit eigenen Prioritäten, regionalem Gewicht und wachsendem Gestaltungsspielraum. Deutschland und Frankreich stehen damit vor einer einfachen, aber unbequemen Entscheidung: ob sie diese Realität anerkennen und ihre Partnerschaften entsprechend neu austarieren - oder ob sie an vertrauten Mustern festhalten, die zwar noch tragen, aber an Erklärungskraft verlieren.
wir haben ein Anwesen ca. 30 Autominuten südlich von Agadir, nah am Meer und haben vor dort mindestens alle
2 Monate viel Zeit in der Region zu verbringen.
Wir sind ein deutsches Pärchen Ende 40 und noch recht unbedarft was Marokko betrifft.
Wir suchen daher nette Menschen zum Austausch und Treffen und freuen uns über jegliche Kontakte.