Dakhla als Reiseziel für Touristen
#1
Dakhla als Reiseziel für Touristen.

Intrepid Travel hat Dakhla unter die Top 10 der besten Reiseziele für 2020 gewählt, berichtet Lonely Planet . 
Die australische Agentur ermutigt Touristen, einen Ausflug nach Dakhla und Marrakesch zu unternehmen.
...
22. Februar 2020
https://www.bladi.net/dakhla-meilleures-...65113.html

Intrepid Travel ist das weltweit größte Unternehmen für Abenteuerreisen in kleinen Gruppen. 
Das Unternehmen bietet weltweit mehr als 1.000 begleitete Touren an.
Zentrale: Melbourne, Australien
https://en.wikipedia.org/wiki/Intrepid_Travel
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#2
(23.02.2020, 01:34)Gero schrieb: Dakhla als Reiseziel für Touristen.

Intrepid Travel hat Dakhla unter die Top 10 der besten Reiseziele für 2020 gewählt, berichtet Lonely Planet . 
Die australische Agentur ermutigt Touristen, einen Ausflug nach Dakhla und Marrakesch zu unternehmen.
...
22. Februar 2020
https://www.bladi.net/dakhla-meilleures-...65113.html

Intrepid Travel ist das weltweit größte Unternehmen für Abenteuerreisen in kleinen Gruppen. 
Das Unternehmen bietet weltweit mehr als 1.000 begleitete Touren an.
Zentrale: Melbourne, Australien
https://en.wikipedia.org/wiki/Intrepid_Travel
Wie schön. Nur, du hast folgende "Kleinigkeit" vergessen:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reise...eit/224080

Daraus:
Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten.

Der Grenzwall zwischen dem von Marokko und dem von der Frente Polisario kontrollierten Teil der Westsahara ist Sperrgebiet. Eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Rabat ist dort nicht möglich. In diesem Gebiet besteht ein erhebliches Risiko, Opfer einer Entführung zu werden. Abseits befestigter Straßen und insbesondere in den Grenzregionen zu Mauretanien besteht zudem eine Bedrohung durch Minen und nicht-detonierte Kampfmittel aller Art, auch am Grenzübergangspunkt zu Mauretanien.
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#3
Hallo Gero und Otto,

wegen dem rechtlich umstrittenen Status der Westsahara darf die dt. Botschaft auf diesem Gebiet nicht tätig werden.

Aber:

99,99% aller Touristen kommen nie in die Situation mit der Botschaft in Kontakt treten zu müssen und, das weiß jeder der die Botschaft schon einmal um Hilfe gebeten hat, beschränkt sich die Hilfe der Botschaft in den meisten Fällen (wenn sie denn überhaupt telefonisch zu erreichen ist oder auf Emails antwortet), damit, mitzuteilen, dass sie nicht zuständig ist und verweist auf allgemeine Informationen auf deren Internetseiten.
Ggf. schickt sie auch eine Liste mit deutschsprachigen Rechtsanwälten zu, die bei Notlagen helfen könnten.

Fazit:
Auch mit der Gewissheit, dass die dt. Botschaft in diesem Gebiet nicht helfen wird, sollte dies den Reisenden nicht davon abhalten sein Ziel dorthin zu verfolgen, da die Wahrscheinlichkeit in eine eintspr. Situation zu kommen, in der man von der Boschaft Hilfe braucht und auch, wie erhofft, bekommen würde, extrem gering ist.

Mit besten Grüßen aus Errachidia,
Thomas
In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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#4
Hallo Thomas,

schon klar, es wird nur wenige "Touristen" betreffen. Das gilt für alle Touristikländer. Vielleicht sind es in Marokko ein paar mehr wg eines typisch dortigen Delikts: der Drogenhandel/konsum. Ich habe das in einer recht abgelegenen Ecke Marokkos 2 Mal miterlebt. Vom Gendarmeriechef (man kannte sich) freundlichst gebeten auf die Station zu kommen, man habe Teutonen beim Drogenkauf erwischt und festgenommen. Ob ich übersetzen könnte? In beiden Fällen waren es unangenehme Typen aus Berlin. Schlussendlich hat man sich pragmatisch a la marocaine geeinigt.
Passiert dergleichen in der WS, ist es nicht mehr so einfach. Die kommen automatisch in die "garde de vue". Da dürfte wohl weder Freude noch Hilfe der Botschaft eintreffen.
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#5
Drogenhandel
ist furchtbar - überall.

Ich würde aber nicht sagen, es sei ein „typisch dortiges  ( marokk. ) Delikt“.
Das bezeichne ich als inkorrekt! Das findet (leider!!) überall statt. Da brauche ich noch nicht mal weit ins Ausland zu fahren.

Und ich bin mir sicher, das würde sicher nicht „ à la marocaine“
behandelt, wie du schreibst!

Wer sich in solche Risiken begibt, hat eben die Konsequenzen zu tragen.
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#6
(23.02.2020, 07:54)Otto Droege schrieb:
(23.02.2020, 01:34)Gero schrieb: Dakhla als Reiseziel für Touristen.

Intrepid Travel hat Dakhla unter die Top 10 der besten Reiseziele für 2020 gewählt, berichtet Lonely Planet . 
Die australische Agentur ermutigt Touristen, einen Ausflug nach Dakhla und Marrakesch zu unternehmen.
...

Wie schön. Nur, du hast folgende "Kleinigkeit" vergessen:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reise...eit/224080

Daraus:
Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten.
...

Wieso habe ICH etwas vergessen?

Mein Posting war eine ganz neutrale Information über einen Artikel bei bladi.net
ergänzt mit einer Information aus Wikipedia über das australische Reisebüro.

Ich bin an diesem Reisebüro nicht beteiligt, ich bekomme keine Zuwendungen,
ich bin für dieses Angebot und dem Artikel bei bladi.net auch nicht verantwortlich!
Es gab keinen Kommentar von mir zu diesem Angebot und auch keine Bewertung durch mich.

Wieso habe ICH dann etwas vergessen? Wieso .... ?

Kannst du deinen Kommentar nicht ohne Unterstellung und ohne Stichelei gegen mich posten?


(23.02.2020, 07:54)Otto Droege schrieb: ...
https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reise...eit/224080

Daraus:
Von Reisen in das Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten. 

Der Grenzwall zwischen dem von Marokko und dem von der Frente Polisario kontrollierten Teil der Westsahara ist Sperrgebiet. Eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft in Rabat ist dort nicht möglich. In diesem Gebiet besteht ein erhebliches Risiko, Opfer einer Entführung zu werden. Abseits befestigter Straßen und insbesondere in den Grenzregionen zu Mauretanien besteht zudem eine Bedrohung durch Minen und nicht-detonierte Kampfmittel aller Art, auch am Grenzübergangspunkt zu Mauretanien.

Liegt Dakhla am Grenzwall? 
Zwischen dem von Marokko und dem von der Frente Polisario kontrollierten Teil der Westsahara?
Ich glaube nicht!

Dakhla liegt im Osten am Atlantik auf einer Halbinsel und der Grenzwall liegt einige Hundert Kilometer entfernt in Richtung mauretanische Grenze, oder nicht?

Und hier was Wikipedia dazu sagt, ohne Bewertung durch mich und ohne Kommentar meinerseits:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-Dakhla
Tourismus und Verkehr

Kitesurfen in Dakhla
Bei Wind- und Kitesurfern gelten die Strände entlang der Halbinsel von Dakhla vor allem während der Wintermonate als ideal. Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig etwa 25 °C. Das Hochseefischen ist der zweite Sport, für den Dakhla besucht wird. 
Eine touristische Infrastruktur entwickelt sich allmählich seit der Jahrtausendwende, es gibt Hotels und Restaurants in der Stadt, direkt an den Stränden sind keine Unterkünfte vorhanden.

Am Cap Sarga, der Südwestspitze der Halbinsel, werden jedes Jahr im August Wettbewerbe im Angeln und Windsurfen veranstaltet. 
Im März findet ein Fest zur Ehrung von Meer und Wüste statt.

Mehrere Busgesellschaften verkehren täglich mit großen Reisebussen über Aaiún nach Norden zu Städten im marokkanischen Kernland. In Richtung Süden nach Mauretanien gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel. Ein Transport muss privat organisiert werden. Der Flughafen Dakhla (IATA-Code: VIL) wird mehrmals wöchentlich von Casablanca, sowie im Charterverkehr von den Kanarischen Inseln aus angeflogen.


(23.02.2020, 10:16)Thomas Friedrich schrieb: ...
Fazit:

Auch mit der Gewissheit, dass die dt. Botschaft in diesem Gebiet nicht helfen wird, sollte dies den Reisenden nicht davon abhalten sein Ziel dorthin zu verfolgen, da die Wahrscheinlichkeit in eine eintspr. Situation zu kommen, in der man von der Boschaft Hilfe braucht und auch, wie erhofft, bekommen würde, extrem gering ist.
...

Danke Thomas,

dass du die von Otto aufgestellten Behauptungen relativiert und klargestellt hast.

LG. Gero
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#7
Dakhla liegt im Osten am Atlantik ...
Ich berichtige: ... im Westen am Atlantik ...
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#8
Hab mir die Karte doch noch angeschaut! War mir nicht bewusst, dass Dakhla auf einer Halbinsel angesiedelt ist!


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#9
Hallo Gero,

mir ging es in meinem Beitrag nicht darum, "die von Otto aufgestellten Behauptungen zu relativieren und klarzustellen".

Vielmehr habe ich meine Sicht der Dinge mitgeteilt.

Wenn Du das als Relativierung und Klarstellung von Otto´s Beitrag siehst, dann ist das Deine Interpretation, was sie ja auch so ein darf, da Du offenbar anderer Meinung bist als er und Dich in meinem Beitrag bestätigt gesehen hast.


Aber:
Wenn ich mir Eure (Otto &Gero) Beiträge in diesem Forum ansehe, dann denke ich, dass Eure Auffassungen gar nicht so weit auseinander liegen wie Ihr vielleicht glaubt.
Ja, Ihr habt Euch ein wenig gestritten aber ich glaube, dass jeder einen Schritt auf den anderen zugehen sollte und auch kann, ohne dadurch seine eigene Position zu verlieren!




Mit besten Grüßen,


Thomas
In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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#10
Hallo Thomas,
danke für deinen Vorschlag und deine Stellungnahme. 
Ich finde deine Beiträge immer sehr objektiv und praktisch, weil sie aus deiner jahrelangen Erfahrung und deinem großen Wissen über das Leben in Marokko stammen. Und ich bewundere auch deine Hilfsbereitschaft hier im Forum, so wie du auch im Leben bist (ich habe ja schon einiges über dich gelesen).

Ich weiß ja nicht viel über Marokko, das gebe ich zu, 
aber ich kann logisch denken und wenn Behauptungen aufgetischt werden, die mir seltsam vorkommen, dann kann ich im Internet recherchieren. Man braucht heutzutage kaum mehr was selbst schreiben, denn fast alles steht schon irgendwo im Internet, man muss es nur finden und den Wahrheitsgehalt aus den unterschiedlichen Artikeln selektieren oder das, was zumindest derzeit die Mehrheit darüber denkt.

Und ich stelle mir auch manchmal vor, wie schwer es ist, ein Land wie Marokko zu regieren, es in eine bessere Zukunft zu führen für alle. Korruption und die Interessen von Einzelnen bis in die höchsten Ebenen behindern oft die Entwicklung. Überall sieht man offene Löcher, egal wo man beginnt, einige sind immer nicht damit einverstanden.

Es gibt keinen alleinigen idealen Weg, 
es ist immer ein Kompromiss zwischen mächtig und ohnmächtig, zwischen arm und reich, zwischen gut und schlecht. Was heute sinnvoll erscheint kann im späteren Rückblick vielleicht kritisch beurteilt werden.

Daher zolle ich den Menschen, die Marokko in eine bessere Zukunft führen wollen, hohen Respekt. Manche haben wahrscheinlich lange studiert, andere haben sich auf andere Weise Fachwissen angeeignet, sie suchen den besten Weg, sie kämpfen gegen die an, die sich nur selbst die Taschen vollschlagen wollen. Diese Menschen respektiere ich. Jeder der glaubt, er kann und weiß es besser, soll sich anschließen und bei diesen Leuten mitarbeiten für eine bessere Zukunft der Menschen in Marokko.


Das ist auch mein Angebot an Otto.
Er hat, wie er sagt, lange in diesem Land gelebt, viel gesehen und kennengelernt. Dann ist es selbstverständlich, dass auch er sich eigene Gedanken macht, was gut und was schlecht läuft. Aber man muss doch nicht alles als schlecht verurteilen, mit aller Macht nur schlechte Argument ohne Wahrheitsgehalt und/oder ohne Quellennachweis auftischen. "Kritik um der Kritik willen" ist kein positiver Standpunkt. In diesem Sinne glaube ich schon, dass Otto mit seiner langjährigen Erfahrung noch viele interessante und wertvolle Beiträge liefern kann, die ich sehr begrüßen und dann auch schätzen werde.

LG. Gero
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#11
Hallo Gero,
 
danke für Deine lobenden Worte!
 
Agadir liegt leider nicht an der Route meiner üblichen Tätigkeitsorte.
 
Dies sind eher, neben meinem Hauptwohnsitz in Errachidia, die Provinz Figuig mit der Olivenfarm, sowie Fes, Rabat, Casablanca, Tanger und gelegentlich auch Nador und Umgebung.
 
Falls Du (Otto natürlich auch) einmal nach Errachidia kommst, so würde ich mich über einen Besuch freuen.
 
Natürlich würde es (nicht nur) mich auch erfreuen, wenn Du Dich mit Otto nicht mehr streiten würdest!
 
Ich schätze Eurer beide Beiträge!
 
Mit besten Grüßen,
Thomas
In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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#12
Hallo Thomas,

Danke für deinen positiven Beitrag.
Nun ist es ja nicht so, dass Gero und ich uns über Badetouristen in Dakhla gestritten haben, sondern um die Fördermittelverteilung des marokkanischen Staates. Ich habe die Region WS vielleicht etwas salopp-ketzerisch als "nutzlose Sanddünen" bezeichnet. Die Antwort darauf von Gero war eine lange Ausführung auf der Basis eines gewissen Geographen Brenneisen. Diesen Bericht habe ich angeklickt und genau gelesen. Doch schon beim Lesen der Überschrift "Terrestrische Ressourcenpotentiale der REPUBLIK SAHARA" läuteten bei mir die Alarmglocken. Brenneisen schrieb nicht über die Ressourcen der ehem. span. Sahara, um sich hinsichtlich der polit. Stuation dieser Region herauszuhalten, sondern "Republik Sahara", also jenem imaginären Ideologieprodukt eines Polisarios, 68er-Kommunisten, deren Hauptverbündeter jener "bedeutende" Fidel Castro und Cuba war. Der Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, dass jener Brenneisen mit seinem Elaborat bewusst einen Beitrag zur Errichtung dieser ominösen Staatsfantasie leisten wollte.
Der sachliche Inhalt dieses Elaborats besteht hauptsächlich aus "Anomalien, Fragezeichen, möglicherweise, uvam". Keine dieser angeführten Studien liefert eine "feasability-Analyse", der Grundlage für jedwede Investitionsentscheidung. Einem erfahrenen Lagerstättenkundler sind derartige Elaborate hinlänglich bekannt. Die Wahrscheinlichkeit ihrer Realisierung liegt zwischen 5 - max. 10%!!
Leider wird dieser "Zweckoptimismus" auch von marokkanischen Medien verbreitet, aus welchen Gründen auch immer. Viele Marokkaner sind jedoch nicht mehr so leichtgläubig in dieser Frage wie vor 25 Jahren. Man kann es ihnen nicht verdenken.
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#13
Otto, 
so werden wir wahrscheinlich keine Freunde werden, wenn du anstatt deine Bereitschaft zu signalisieren 
lieber auf deinen alten falschen Behauptungen beharrst und sie hier wieder neu verpackt mit falschen Unterstellungen aufwärmst.


Es kann jeder Forumsbesucher in den Threads:

Fahrt von Casablanca nach Tanger mit dem neuen Zug "Al Boraq"
https://forum.marokko.com/showthread.php...49#pid1849

Regionalisierung als wesentlicher Hebel für die Zukunft!
https://forum.marokko.com/showthread.php...93#pid1793

und auch hier zu dem Pressebericht über "Dakhla als Reiseziel für Touristen"

selbst nachlesen, wie alle deine seltsamen Behauptungen und unschönen Unterstellungen immer wieder von mir in der "Luft zerrissen" wurden unter Bezug auf seriöse Quellen im Internet, und jeder darf sich darauf selbst eine Meinung bilden, was die Wahrheit ist.


Zwei Fragen, die ich auch schon früher gestellt habe, möchte ich aber allen zum Nachdenken mit auf den Weg geben:

Wieso fördert Marokko das Gebiet der Westsahara (oder wie man es auch immer nennen mag) mit Milliarden von Dirhams, wenn es angeblich dort nichts zu holen gibt und will es auch nicht in die volle Unabhängigkeit entlassen?

Und wieso glaubt dieser Landstrich mit den "nutzlosen Sanddünen", dass er alleine auf sich gestellt, besser aufgestellt sein könnte, wenn es dort wirklich nichts Brauchbares gibt?

Noch eine Anmerkung:
Falls jemand diese Fragen beantworten kann und will, dann bitte nicht hier, sondern im Forumsbeitrag "Regionalisierung als wesentlicher Hebel für die Zukunft", der Link dazu ist ja vorhin angegeben.

LG. Gero
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#14
Lieber Gero,

ich ( ohne Fachkenntnisse, aber emotional beteiligt), denke, so wie ich selbst kann sich jeder „geneigte Leser“ sein Urteil über bestimmte Beiträge hier bilden. 

Natürlich haben wir hier in D (zum Glück) Meinungsfreiheit,
was aber nicht bedeuten kann, seine eigene ( korrekte??) Meinung anderen endlos „aufzudrücken“.

Und wenn es dann noch um sensible innere politische Angelegenheiten eines Gastlandes geht, sollte man meiner Meinung nach nur sehr sachlich, falls überhaupt, mitreden. 

Ich jedenfalls liebe die „nutzlosen Sanddünen“ Heart!

Ich denke, man versteht, was ich sagen möchte.
Gruß,
bulbulla
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#15
Gero,,
ich antworte auf Postings genau da wo sie geschrieben stehen und nicht, wo du das gerne hättest. Du machst es doch nicht anders.

Soso, dass das "Brenneisenelaborat" unter den Titel "Terrestrische Ressourcenpotentiale der Republik Sahara" läuft, ist wohl eine "falsche Behauptung", und die logische Folgerung daraus ist eine "falsche Unterstellung". 1985 waren die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Marokko und dem Polisario noch voll im Gange mit der Konsequenz, dass es in anderen Ländern Gruppierungen gab (gibt), die je nach Ideologie und Interessen die eine oder die andere Seite politisch, ideologisch, materiell unterstützten. So waren die 68er begeisterte Unterstützer des Polisarios und seiner Forderung nach einem saharauischen Staat. Darunter buche ich folglich auch Herrn Brenneisen ab. Seine Feststellungen zu den sog. Terrestrischen Ressourcenpotentialen sind sachlich/fachlich reines Wunschdenken ohne jeglichen tatsächlichen Beweis.
Was die Bewohner der ehem. span. Kolonie WS politisch wollten/dachten, wissen wir nicht. Sie sind, im Gegensatz zum internationalen Völkerrecht nie befragt worden, was und wie sie sich ihre politische Zukunft vorstellen (Abstimmung unter dem Mandat der UNO). Genau das ist auch die Ansicht der EU, die den derzeitigen Zustand nicht anerkennt. Die Saharaouis sind Opfer eines Politgeschachers zwischen Spanien, Marokko und Mauretanien geworden, wobei sich jede Partei Vorteile davon versprach. Welche? Das steht auf einem anderen Blatt. Die Anhänger eines Polisariostaates sind danach folgerichtig nach Algerien ausgereist/geflohen und leben dort seit zig Jahren triste vor sich hin, weil sie immer noch an den Polisarioquatsch glauben.
Warum Marokko die WS, im Gegensatz zu anderen Regionen so beachtlich finanziell fördert, da solltest du den marokkanischen Staat befragen. Dass es in dieser Region Potentiale gibt (Tourismus, Windenergie, Fischfang) wird kaum jemand bezweifeln. Diese Potentiale sind + - aber auch in anderen Regionen vorhanden. Was die Lagerstätten betrifft, so liegt außer dem Phosphat um Bou Craa nichts Konkretes vor. Nimm doch mal die Brenneisenkarten vor und lege daneben die jetzige Aufteilungskarte der WS, also die Gebiete unter Marokkanischer- und Polisario Herrschaft. Etliche dieser vielleicht möglichen Lagerstätten liegen im Polisariogebiet. Will Marokko die etwa auch fördern?
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#16
Falls es jemanden interessieren sollte, statt Bereitschaft zur Schlichtung des Disputs bevorzugt Otto sein persönliches Harakiri.
Ich will ihm seinen letzte Willen nicht verweigern.

Siehe Fortsetzung im Thread: Regionalisierung als wesentlicher Hebel für die Zukunft!
https://forum.marokko.com/showthread.php...75#pid1975
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