Im Ausland gestrandete Marokkaner
#1
Im Ausland gestrandete Marokkaner und die ärgerliche Zweideutigkeit der Regierung
15.04.2020

[Bild: 44875157-36486366.jpg?v=1586964720]

Auf der heutigen Sitzung des Parlamentarischen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten wiesen die Abgeordneten auf die mangelnde Kommunikation in Bezug auf die im Ausland gestrandeten Marokkaner hin und forderten die Einleitung einer Strategie zur Notfallrückführung.

Seit mehr als einem Monat sind Tausende Marokkaner in den vier Ecken der Welt gestrandet, nachdem das Königreich beschlossen hatte, alle See- und Luftverbindungen einzustellen. Letztere bitten dringend um Hilfe, insbesondere über soziale Netzwerke und offizielle Anfragen, die an das zuständige Ministerium gerichtet werden.

Die Reaktionsfähigkeit der Außenministerien lässt jedoch stark zu wünschen übrig. Schlimmer noch, der Regierungschef Sâad Dine El Othmani erwähnte das Problem nur kurz und bat die Betroffenen um etwas mehr Geduld, was eine Welle der Entrüstung verursachte.

Widersprüchlicher Zahlen

Nicht weniger als 18.226 marokkanische Staatsangehörige sollen außerhalb des Königreichs gestrandet sein, sagte Frau El Ouafi, Delegierte für auswärtige Angelegenheiten. Ihre Erklärung rief viel Unmut hervor, insbesondere, dass der Regierungschef zwei Tage vor diesem Treffen eine viel niedrigere Zahl vorstellte.

Transparenz und Kommunikation

In der Zwischenzeit wurde der Punkt mangelnder Kommunikation in den Fokus gestellt. In diesem Zusammenhang betonte Herr Allal Amraoui, Mitglied der Istiqlalien-Fraktion, wie wichtig es sei, einen klaren und transparenten Diskurs zu führen. … Die Situation der im Ausland gestrandeten Marokkaner sei besorgniserregend, sei es auf gesundheitlicher, wirtschaftlicher oder sozialer Ebene.

Mehrdeutigkeit in der Rückführungsstrategie

Die Behörden arbeiten an allen möglichen Szenarien, um eine Lösung für die gestrandeten Marokkaner zu finden. Eine Rückführung unter guten Bedingungen und ohne Risiko für die Gesundheit der Mitbürger zu erreichen, sagte Frau El Ouafi. Die Parlamentarier konnten jedoch nicht überzeugt werden und forderten eine definierte Strategie der schrittweisen Rückführung, beginnend mit den Schwächsten …

lopinion.ma
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#2
Die Menschenrechtsorganisation Marokkos unzufrieden!
Über den Umgang mit den im Ausland gestrandeten Marokkanern
und über die wegen des Verstoßes gegen den Gesundheitszustand verhafteten Personen
28.04.2020
 
Die Menschenrechtsorganisation OMDH macht aufmerksam auf die Situation der im Ausland gestrandeten Marokkaner und auf die Situation von Migranten und Asylbewerbern in Marokko. Es sei alarmierend! Es muss schnell und unbürokratisch gehandelt werden.
 
"Die Regierung, die Zivilgesellschaft und die Bürger müssen sich bemühen, sich um die unter uns lebenden Ausländer zu kümmern", unterstrich der Präsident der OMDH, Boubker Largou und begrüßte die königliche Entscheidung, dass diese Menschen ebenfalls vom Spezialfonds für das Management von Covid-19 profitieren und fuhr er fort: "Diese humanitäre Entscheidung muss zügig umgesetzt werden, insbesondere in der östlichen Region, wo es neuerdings Gleichgültigkeit gegenüber Asylbewerbern, Flüchtlingen und irregulären Migranten herrscht … Schlimmer noch, die Behörden haben viele von ihnen in Zentren zusammengefasst. Wir bitten deshalb darum, sie nicht abzuschieben, sondern sie medizinisch zu versorgen, um sie und andere vor der Epidemie zu schützen, auch die, die in unser Land kommen.
 
„Seit Beginn der Gesundheitskrise hat die OMDH die zuständigen Behörden ständig auch auf die Situation der Strafanstalten aufmerksam gemacht, die einerseits unter Űberfűllung leiden, andererseits aber auch unter der unverhältnismäßig hohen Zahl von Untersuchungshäftlingen", sagte Boubker Largou. Er fügte hinzu, dass die Ausbreitung der Pandemie im örtlichen Gefängnis, am Beispiel von Ouarzazate, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Gefängnisverwaltung und Wiedereingliederung (DGAPR) zur Vermeidung von Kontaminationen in Gefängnissen, nicht in dem Maße erfolgreich sind, wie es wünschenswert wäre.
 
Der Präsident der OMDH äußerte sich auch besorgt über die große Zahl von Personen, die einerseits wegen Verstoßes gegen die Eindämmungsmaßnahmen und ihres Gesundheitszustandes verhaftet wurden und andererseits über die Verbreitung gefälschter Nachrichten. Er fordert, dass diese Menschen gegen Kaution strafrechtlich verfolgt werden, um eine Überlastung der Gefängnisse zu vermeiden.
 
Eine der Fragen, die die Mitglieder dieser NGOs schmerzt, betrifft Marokkaner, die im Ausland gestrandet sind und deren Situation sich von Tag zu Tag verschlechtert, insbesondere Marokkaner, die in den Enklaven Sebta und Mellilia gestrandet sind. Boubker Largou forderte die Behörden auf, eine dringende Lösung für ihre Rückführung nach Marokko zu finden.
 
Die OMDH warnte auch davor, das Telefon oder das Internets zu kappen, falls Menschen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit, ihre Rechnungen nicht begleichen können. … Wir bestehen darauf, dies mindestens bis zum Ende der Ausgangssperre zu verschieben.
 
Und weiter besteht Boubker Largou auf die Notwendigkeit, die Menschenrechte bei der Überwachung der Ausgangssperren und die Bestimmungen der internationalen Menschenrechtskonventionen nicht außer Acht zu lassen. Gerade jetzt!
 
Der Präsident der OMDH fordert immer wieder die Bürger auf, die Weiterleitung von falschen Nachrichten, insbesondere die, die in Zusammenhang mit dem Gesundheitsnotstand stehen, zu unterlassen. Er forderte auch die Behörden auf, die Nachrichten zu tolerieren, die „objektive Kritikpunkte beschreiben"
 
Last but not least brachte die OMDH ihre Solidarität mit den Journalisten zum Ausdruck, die zunächst die Ausgangssperre während des Ramadan einzuhalten hatten und begrüßte die Tatsache, dass das Innenministerium diese Entscheidung zügig korrigierte.
 
Libération
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#3
Marokkaner im Ausland gestrandet: Marokkanischer Botschafter in Spanien zieht Bilanz
Les Eco, 04.05.2020

In diesem Interview geht die marokkanische Botschafterin in Spanien, Karima Benyaich, auf die Situation der Marokkaner ein, die von der Entscheidung über die Grenzschließung und die Mobilisierung der marokkanischen diplomatischen Mission im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie betroffen sind.

Welche Maßnahmen haben alle konsularischen Vertretungen Marokkos in Spanien ergriffen, um diese Gesundheitskrise zu bewältigen?


In diesem Krisenkontext stand die menschliche Dimension und die Erhaltung des Lebens unserer marokkanischen Bürger im Mittelpunkt unserer nationalen Strategie und unseres Handelns in Spanien. Sehr früh haben die marokkanischen Behörden mutig Maßnahmen ergriffen, um die Pandemie einzudämmen und ihre Ausbreitung auf dem gesamten Staatsgebiet zu verhindern. Für Spanien wurde zunächst und auf konzertierte Weise beschlossen, die Flugverbindungen auszusetzen und die Grenzen zu schließen. Einige unserer Mitbürger, die aus touristischen, medizinischen oder beruflichen Gründen nach Spanien reisten, konnten das Land aufgrund dieser Entscheidung in Anbetracht der außergewöhnlichen Umstände nicht erreichen. Die alarmierende epidemiologische Situation erforderte konzertierte, koordinierte und entschlossene Reaktionen im Interesse unserer jeweiligen Völker.

Die getroffenen Entscheidungen wurden im Rahmen einer vorbildlichen Koordinierung zwischen zwei befreundeten Ländern getroffen. Diese Maßnahmen spiegeln effektiv Verständnis, Verantwortung und Solidarität wider, die grundlegende Aspekte der strategischen Partnerschaft zwischen Marokko und Spanien sind. In Bezug auf die in Spanien lebende marokkanische Gemeinschaft haben die Botschaft und die 12 Generalkonsulate des Königreichs in Spanien ihre Reaktionsfähigkeit angepasst, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Infolgedessen wurde die Mobilisierung aller konsularischen Dienste besonders hervorgehoben. Um diese Mission auszuführen, haben wir ab dem 4. März 2020 eine Koordinierungszelle eingerichtet, die für die Sensibilisierung der marokkanischen Gemeinschaft zuständig ist. Diese Zelle sollte die Situation unserer marokkanischen Bürger streng überwachen und unterstützen. ….
 
Seit dem Ausbruch der Gesundheitskrise hat die marokkanische Botschaft in Spanien eine Kontrollabteilung eingerichtet, um die Maßnahmen zugunsten der von der Schließung der Grenzen betroffenen Marokkaner zu koordinieren. Wie beurteilen Sie diesen Krisenplan?

 
Wir sind uns der Tortur bewusst, die unsere Landsleute durchmachen und darauf warten, nach Hause zurückkehren zu können. Aus diesem Grund möchte ich Sie daran erinnern, dass unsere Mitarbeiter sich vorbehaltlos dieser Aufgabe widmen. Sobald diplomatische Vertretungen und konsularische Vertretungen angewiesen wurden, Krisenüberwachungs- und Follow-up-Zellen einzurichten, setzte die marokkanische Botschaft in Spanien ihre Anweisungen rasch in die Tat um. Auf diese Weise haben die verschiedenen konsularischen Dienste einen Prozess zur Identifizierung von Marokkanern eingeleitet, die von der Schließung der Grenzen betroffen sind. Die Operation begann am Tag nach der gemeinsamen Entscheidung Marokkos und Spaniens vom 12. März 2020, den Flug- und den Passagierverkehr als vorbeugende Maßnahme gegen die Ausbreitung der Pandemie auszusetzen.

Aus diesem Grund haben wir ein System eingeführt, um unseren Landsleuten, die von dieser Entscheidung betroffen sind, umgehend zu helfen. Um sicherzustellen, dass der Aufenthalt der Betroffenen unter den bestmöglichen Bedingungen durchgeführt wird, sind unsere Teams voll engagiert und mobilisiert, um angemessene Lösungen anzubieten. Heute haben wir eine Datenbank eingerichtet, die die Daten marokkanischer Touristen enthält, mit denen wir über die verschiedenen Kommunikationskanäle in ständigem Kontakt stehen. So erhält allein die Botschaft täglich mehr als 150 Anrufe, 200 WhatsApps und rund 60 E-Mails. Wir bemühen uns, unter anderem dank des außergewöhnlichen finanziellen Engagements des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit auf alle ihre Bedürfnisse in Bezug auf Unterkunft und Zugang zu medizinischer Versorgung positiv zu reagieren.

Was ist mit ihrer rechtlichen Situation gegenüber den spanischen Behörden, da die meisten Betroffenen ein Visum haben, das voraussichtlich abläuft?

Wir haben mit den spanischen Behörden eine Regelung gefunden, nach der die marokkanischen Staatsbürger, die nicht nach Marokko zurückkehren können, vom Ablauf der genehmigten Aufenthaltsdauer nicht betroffen sind und somit keine Strafe zu erwarten haben, solange die Reiseeinschränkungen bestehen.

Abschließend möchte ich unseren Mitbürgern versichern, dass die marokkanische Regierung unermüdlich für die Rückführung der von dieser außergewöhnlichen Maßnahme betroffenen Marokkaner arbeitet.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Verfügbarkeit von Plätzen auf muslimischen Friedhöfen zu gewährleisten, da es unmöglich ist, die marokkanischen Opfer der Covid-19 in ihrem Heimatland zu beerdigen?

Angesichts der Unmöglichkeit der Rückführung der Leichen nach Marokko beschloss das für im Ausland lebende Marokkaner zuständige Ministerium, die Bestattungskosten der Verstorbenen in prekären Situationen zu übernehmen und ihre Bestattung auf islamischen Friedhöfen bzw. auf städtischen Friedhöfen, die über muslemische Bereiche verfügen.

Die marokkanischen Konsulate haben dieserhalb spanische Kommunalbehörden kontaktiert, um sie auf das Problem aufmerksam zu machen. Darauf folgte ein positives Echo von verschiedenen Gemeinden, die mehr als 100 Grabstätten errichteten, die Opfern des muslimischen Glaubens vorbehalten werden.

Wie ist die aktuelle Situation der marokkanischen Saisonarbeiter in Huelva?

Im Fall der marokkanischen Saisonarbeiter, die auf den Feldern von Huelva arbeiten, wurde gemeinsam mit der zuständigen Verwaltung die Verlängerung der Verträge vereinbart. Darüber hinaus haben wir von Fachleuten der Branche die notwendigen Garantien erhalten, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Saisonarbeiter den von den Gesundheitsbehörden erlassenen Sicherheits- und Hygienevorschriften entsprechen.

Quelle:
https://leseco.ma/marocains-bloques-a-le...-le-point/
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#4
Marokkaner im Ausland gestrandet: Marokkanischer Botschafter in Spanien zieht Bilanz
Les Eco, 04.05.2020

In diesem Interview geht die marokkanische Botschafterin in Spanien, Karima Benyaich, auf die Situation der Marokkaner ein, die von der Entscheidung über die Grenzschließung und die Mobilisierung der marokkanischen diplomatischen Mission im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie betroffen sind.

Welche Maßnahmen haben alle konsularischen Vertretungen Marokkos in Spanien ergriffen, um diese Gesundheitskrise zu bewältigen?


In diesem Krisenkontext stand die menschliche Dimension und die Erhaltung des Lebens unserer marokkanischen Bürger im Mittelpunkt unserer nationalen Strategie und unseres Handelns in Spanien. Sehr früh haben die marokkanischen Behörden mutig Maßnahmen ergriffen, um die Pandemie einzudämmen und ihre Ausbreitung auf dem gesamten Staatsgebiet zu verhindern. Für Spanien wurde zunächst und auf konzertierte Weise beschlossen, die Flugverbindungen auszusetzen und die Grenzen zu schließen. Einige unserer Mitbürger, die aus touristischen, medizinischen oder beruflichen Gründen nach Spanien reisten, konnten das Land aufgrund dieser Entscheidung in Anbetracht der außergewöhnlichen Umstände nicht erreichen. Die alarmierende epidemiologische Situation erforderte konzertierte, koordinierte und entschlossene Reaktionen im Interesse unserer jeweiligen Völker.

Die getroffenen Entscheidungen wurden im Rahmen einer vorbildlichen Koordinierung zwischen zwei befreundeten Ländern getroffen. Diese Maßnahmen spiegeln effektiv Verständnis, Verantwortung und Solidarität wider, die grundlegende Aspekte der strategischen Partnerschaft zwischen Marokko und Spanien sind. In Bezug auf die in Spanien lebende marokkanische Gemeinschaft haben die Botschaft und die 12 Generalkonsulate des Königreichs in Spanien ihre Reaktionsfähigkeit angepasst, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Infolgedessen wurde die Mobilisierung aller konsularischen Dienste besonders hervorgehoben. Um diese Mission auszuführen, haben wir ab dem 4. März 2020 eine Koordinierungszelle eingerichtet, die für die Sensibilisierung der marokkanischen Gemeinschaft zuständig ist. Diese Zelle sollte die Situation unserer marokkanischen Bürger streng überwachen und unterstützen. ….

Seit dem Ausbruch der Gesundheitskrise hat die marokkanische Botschaft in Spanien eine Kontrollabteilung eingerichtet, um die Maßnahmen zugunsten der von der Schließung der Grenzen betroffenen Marokkaner zu koordinieren. Wie beurteilen Sie diesen Krisenplan?

Wir sind uns der Tortur bewusst, die unsere Landsleute durchmachen und darauf warten, nach Hause zurückkehren zu können. Aus diesem Grund möchte ich Sie daran erinnern, dass unsere Mitarbeiter sich vorbehaltlos dieser Aufgabe widmen. Sobald diplomatische Vertretungen und konsularische Vertretungen angewiesen wurden, Krisenüberwachungs- und Follow-up-Zellen einzurichten, setzte die marokkanische Botschaft in Spanien ihre Anweisungen rasch in die Tat um. Auf diese Weise haben die verschiedenen konsularischen Dienste einen Prozess zur Identifizierung von Marokkanern eingeleitet, die von der Schließung der Grenzen betroffen sind. Die Operation begann am Tag nach der gemeinsamen Entscheidung Marokkos und Spaniens vom 12. März 2020, den Flug- und den Passagierverkehr als vorbeugende Maßnahme gegen die Ausbreitung der Pandemie auszusetzen.

Aus diesem Grund haben wir ein System eingeführt, um unseren Landsleuten, die von dieser Entscheidung betroffen sind, umgehend zu helfen. Um sicherzustellen, dass der Aufenthalt der Betroffenen unter den bestmöglichen Bedingungen durchgeführt wird, sind unsere Teams voll engagiert und mobilisiert, um angemessene Lösungen anzubieten. Heute haben wir eine Datenbank eingerichtet, die die Daten marokkanischer Touristen enthält, mit denen wir über die verschiedenen Kommunikationskanäle in ständigem Kontakt stehen. So erhält allein die Botschaft täglich mehr als 150 Anrufe, 200 WhatsApps und rund 60 E-Mails. Wir bemühen uns, unter anderem dank des außergewöhnlichen finanziellen Engagements des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit auf alle ihre Bedürfnisse in Bezug auf Unterkunft und Zugang zu medizinischer Versorgung positiv zu reagieren.

Was ist mit ihrer rechtlichen Situation gegenüber den spanischen Behörden, da die meisten Betroffenen ein Visum haben, das voraussichtlich abläuft?

Wir haben mit den spanischen Behörden eine Regelung gefunden, nach der die marokkanischen Staatsbürger, die nicht nach Marokko zurückkehren können, vom Ablauf der genehmigten Aufenthaltsdauer nicht betroffen sind und somit keine Strafe zu erwarten haben, solange die Reiseeinschränkungen bestehen. Abschließend möchte ich unseren Mitbürgern versichern, dass die marokkanische Regierung unermüdlich für die Rückführung der von dieser außergewöhnlichen Maßnahme betroffenen Marokkaner arbeitet.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Verfügbarkeit von Plätzen auf muslimischen Friedhöfen zu gewährleisten, da es unmöglich ist, die marokkanischen Opfer der Covid-19 in ihrem Heimatland zu beerdigen?

Angesichts der Unmöglichkeit der Rückführung der Leichen nach Marokko beschloss das für im Ausland lebende Marokkaner zuständige Ministerium, die Bestattungskosten der Verstorbenen in prekären Situationen zu übernehmen und ihre Bestattung auf islamischen Friedhöfen bzw. auf städtischen Friedhöfen, die über muslemische Bereiche verfügen. Die marokkanischen Konsulate haben dieserhalb spanische Kommunalbehörden kontaktiert, um sie auf das Problem aufmerksam zu machen. Darauf folgte ein positives Echo von verschiedenen Gemeinden, die mehr als 100 Grabstätten errichteten, die Opfern des muslimischen Glaubens vorbehalten werden.

Wie ist die aktuelle Situation der marokkanischen Saisonarbeiter in Huelva?

Im Fall der marokkanischen Saisonarbeiter, die auf den Feldern von Huelva arbeiten, wurde gemeinsam mit der zuständigen Verwaltung die Verlängerung der Verträge vereinbart. Darüber hinaus haben wir von Fachleuten der Branche die notwendigen Garantien erhalten, dass die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Saisonarbeiter den von den Gesundheitsbehörden erlassenen Sicherheits- und Hygienevorschriften entsprechen.

Quelle: https://leseco.ma/marocains-bloques-a-le...-le-point/
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#5
(07.05.2020, 16:06)SabineZ schrieb: Marokkaner im Ausland gestrandet: Marokkanische Botschafterin in Spanien zieht Bilanz
Les Eco, 04.05.2020

In diesem Interview geht die marokkanische Botschafterin in Spanien, Karima Benyaich, auf die Situation der Marokkaner ein, die von der Entscheidung über die Grenzschließung und die Mobilisierung der marokkanischen diplomatischen Mission im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie betroffen sind.



Quelle: https://leseco.ma/marocains-bloques-a-le...-le-point/


Keine Rückkehr der im Ausland gestrandeten Marokkanern 

vor der Wiedereröffnung der Grenzen!
08. Mai 2020

[Bild: 45830830-36845432.jpg?v=1588892214]
 
Während seines Besuchs am Donnerstagabend bei dem Fernsehsender Al Oula erklärte der Regierungschef, Saad Eddine El Othmani, dass vor der Wiedereröffnung der Grenzen keine Rückkehr von im Ausland gestrandeten Marokkanern möglich sei. Eine offizielle Ankündigung, die die betroffenen (ca. 28.000) in Verzweiflung bringen könnte.
 
Dies hat Saad Eddine El Othmani als Antwort auf eine Frage zum Schicksal der im Ausland gestrandeten Marokkanern erklärt.
 
https://www.lopinion.ma/Marocains-bloque...a3146.html
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#6
Herzzerreißende Rufe von im Ausland gestrandeten Marokkanern
Souad Badri Souad Badri, 10. Mai 2020
 
"Ich bin krank, ich bin erschöpft, ich möchte nach Hause", "Ich war auf einem Praktikum, jetzt stehe ich da!", "Ich war nur auf einer Mission, ich vermisse meine Kinder", "Ich bin für nur eine Woche gekommen. Möchte nach Hause“, … Dies sind einige der schockierenden Botschaften von Marokkanern, die aus dem einen oder anderen Grund im Ausland, verstreut auf der ganzen Welt, gestrandet sind. Rufe in sozialen Netzwerken mit unterschiedlichen Hashtags gestartet.
 
Unterstützt von Tausenden von Internetnutzern erzählen diese Menschen Geschichten, die so berührend wie traurig sind. Ein älterer Mann, der nicht länger von seiner Familie getrennt sein will; eine junge Studentin, die von ihrer Angst in einem ihr fremden Land erzählt und ihre Familie sehr vermisst; ein junger Vater, der nur noch davon träumt, sein kleines Kind wieder in den Arm zu nehmen … weit entfernt von ihren Familien, teilweise mittellos, fordern diese Marokkaner die Behörden auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sie in ihr Heimatland zurückzuholen!
 
Diese Frage stand auch während des letzten Regierungsrates auf der todo-Liste. Es hieß: „Die Rückkehr von Marokkanern, die im Ausland gestrandet sind, muss die Entwicklung der internen epidemiologischen Situation berücksichtigen … Es muss sichergestellt werden, dass die Rückkehr weder für sie noch für ihr Land ein Risiko darstellt.“ …
 
Wann diese optimalen Bedingungen gegeben sind, ist immer noch unklar. Der Minister bittet nach wie vor die gestrandeten um Geduld …
 
lematin.ma
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#7
(08.05.2020, 17:27)Maghribi schrieb: Keine Rückkehr der im Ausland gestrandeten Marokkanern vor der Wiedereröffnung der Grenzen!
08. Mai 2020

Während seines Besuchs am Donnerstagabend bei dem Fernsehsender Al Oula erklärte der Regierungschef, Saad Eddine El Othmani, dass vor der Wiedereröffnung der Grenzen keine Rückkehr von im Ausland gestrandeten Marokkanern möglich sei. Eine offizielle Ankündigung, die die betroffenen (ca. 28.000) in Verzweiflung bringen könnte.  ...


Eine Rückkehr erst nach der Grenzöffnung. Das kann also noch ganz schön lange dauern!

Für die Grenzöffnung in Marokko gibt es derzeit noch kein Datum und auch keine vorsichtigen Vorschläge.
Und auch in Europa ist es noch sehr ungewiss und ebenfalls noch weit entfernt.

Also Klartext: Macht euch keine Hoffnung auf bald.

Corona-Krise und Tourismus: Noch kein Datum für Grenzöffnungen
merkur.de  -  Aktualisiert: 10.05.20 20:11

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-f...57558.html
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#8
In Melilia und Sebta gestrandete Marokkaner
15. Mai 2020
 
[Bild: 46140647-36978903.jpg?v=1589551423]

Könnte dies der Beginn des Endes der Tortur von Tausenden von im Ausland gestrandeten Marokkanern sein? Laut inoffiziellen Quellen, erreichte ihre Zahl am Freitag 37.000.
 
Nach dem Tod eines 34-jährigen Marokkaners in der besetzten marokkanischen Stadt Melilia durften Marokkaner, die seit etwa zwei Monaten in Melilia gestrandet waren, ins Land zurückkehren. Ihre Überfahrt erfolgte über den Grenzposten Bni Nsar zwischen Nador und Melilia. 
 
Laut spanischen Medien soll die Rückkehr auf Befehl Seiner Majestät König Mohammed VI. erfolgt sein. Die erste von der Rückführung betroffene Gruppe besteht aus rund 200 Personen, hauptsächlich Frauen, Kinder und ältere Menschen. Weitere Rückführungsoperation sind geplant. ...
 
L’Opinion
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#9
Rückkehr von Marokkanern aus Ceuta
16.05.2020

Marokkaner, die in Ceuta gestrandet sind, stehen als nächstes auf der Transferliste. Ihre Rückkehr steht unmittelbar bevor. Es werden Vorbereitungen getroffen, um sie zu empfangen. Sie haben fast zwei Monate in einem Aufnahmezentrum verbracht, was nicht besonders angenehm war.

Nach ihrer Rückkehr nach Marokko, werden sie in Hotels in der Region gebracht, in denen sie die vorgeschriebene Quarantäne verbringen müssen, bevor sie nach Hause zurückkehren dürfen. …

Einige von ihnen sollen versucht haben, schwimmend Marokko zu erreichen. Wie viele es waren und ob sie es geschafft haben, ist nicht bekannt! Siehe Karte
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#10
In Ausland gestrandete Marokkaner dürfen nach Marokko zurückkehren
 
Laut heutigen Informationen der Zeitung "El Faro de Ceuta", "könnten einige Hundert in Ceuta gestrandete Marokkaner diesen Freitag, den 22. Mai, in ihr Land zurückkehren. In den nächsten Tagen wird die Abreise der übrigen Staatsangehörigen mit den marokkanischen Behörden abgestimmt“ ...
 
Auf die Frage, warum die im Ausland gestrandeten Marokkaner, einschließlich Parlamentarier und hochrangige Beamte, die Rückkehr in ihre Heimat nicht gestattet wurde, sagte der Regierungschef: „Es sei eine staatliche Entscheidung“ und ergänzte, dass „der Kontext des Gesundheitsnotstands impliziere auch schmerzhafte, aber notwendige Entscheidungen". Er erinnerte daran, dass die Regierung seit Beginn der Krise auch an allen Rückführungsszenarien gearbeitet und alle Maßnahmen ergriffen habe, um sicherzustellen, dass eine Rückführung unter den besten Bedingungen stattfindet soll, insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus. Er erinnerte auch daran, dass 150 Unterstützungsteams geschaffen wurden, darunter hundert auf der Ebene der Botschaften und Konsulate Marokkos. Ebenso wurden gestrandeten Marokkanern Telefonleitungen sowie verschiedene Kommunikationskanäle für Beschwerden und den Zugang zu Informationen zur Verfügung gestellt.
 
Nach Angaben des Regierungschefs wurden fast 31.800 Bürger in dieser Situation identifiziert, während die Konsulate und Botschaften sich um die Unterbringungskosten von 6.573 von ihnen, aber auch um die Kosten für die Pflege von Hunderten von ihnen kümmerten ...
 
Siehe auch hier
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#11
Rückführung von Marokkanern aus der Enklave Ceuta gescheitert
25.02.2020

Laut der marokkanische Presse, ist der Traum von hunderten von Marokkanern, in ihr Land zurückzukehren, zu einem Albtraum geworden! Letzten Sonntag, als alles bereit war, die marokkanischen Landsleute mit Bussen über die Grenze zu bringen, die wegen der Schließung der Grenzen in der spanischen Enklave gestrandet waren, wurde die Operation abrupt gestoppt. Als Begründung, gaben die Behörden von Ceuta die Entdeckung eines positiven Covid-19 Falls unter den Rückkehrern an.

Auch waren sich scheinbar Spanien und Marokko nicht einig über die Abwicklung dieser Operation, insbesondere, da Rabat ausschließlich Marokkanern die Einreise erlaube, die als Touristen unterwegs sind und Grenzgänger, die ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen …

Nun will die Regierung von Ceuta, alle Marokkaner auf COVOD-19 testen, die eine Rückführung beantragen, als Zeichen für ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Marokko. Ein neuer Termin für die Rückführung wurde nicht bekannt gegeben!
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#12
Ein Alptraum für im Ausland gestrandete Marokkaner!
Le Matin, 28. Mai 2020

Der Gesundheitsminister Khalid Aït erklärte vor dem parlamentarischen Ausschuss für soziales, dass die im Ausland gestrandeten Marokkaner auf königliche Initiative von nun an schrittweise in Gruppen von je 300 Personen (die Zahl soll allmählich gesteigert werden) pro Woche zurückgeholt werden. …
 
Angesichts der mehr als 30.000 gestrandeten dürfte es wohl 2 Jahre dauern!
 
Wir hoffen, dass das ein Kommunikationsfehler des Gesundheitsministers war und dass nach der offiziellen Wiederöffnung der Grenzen, der normale Personenverkehr wieder aufgenommen wird, so dass diese Menschen zügig nach Hause dürfen.
 
Im Übrigen müssen alle Rückkehr jeweils neun Tage in der Quarantäne verweilen …
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#13
Lösung zur Rückführung von im Ausland gestrandeten Marokkanern

Ein im Ausland ansässiger Marokkaner hat eine technologische Lösung entwickelt, um die Rückführung unserer im Ausland gestrandeten Bürger zu erleichtern, da die Grenzen nach der Ausbreitung des Coronavirus geschlossen wurden.

Er heißt Anas El Arras und leitet die in Portugal ansässige GrowIN Holding-Gruppe. Über die auf die Entwicklung technologischer Lösungen spezialisierte Tochtergesellschaft GrowIN Tech hat dieser Ingenieur, Forscher und Unternehmer die "#Repatriation_MA" -Lösung entwickelt, eine mehrdimensionale Plattform, mit der sich im Ausland gestrandete Marokkaner für eine mögliche Rückführung registrieren können. Ihre Situation zu melden und gegebenenfalls Hilfe zu suchen, um die mit ihrer Situation verbundenen Probleme zu lindern, ist ebenfalls möglich.

Andererseits haben die betroffenen Botschaften die Möglichkeit, in Echtzeit auf die Daten der Marokkaner zuzugreifen, die in den Ländern unter ihrer Gerichtsbarkeit gestrandet sind.

Die Plattform ermöglicht es auch, Informationen über den Gesundheitszustand von Antragstellern auf Rückführung zu sammeln und so die Planung vorwegzunehmen. Darüber hinaus können die marokkanischen Behörden länderspezifische Nachrichten und allgemeine Warnmeldungen für gestrandete Marokkaner senden. Es bietet sogar die Möglichkeit, Mittel aufzubringen, um zu den Kosten der Rückführung beizutragen.

Und das ist nicht alles. #Rapatriation_MA gibt auch im Ausland lebenden Marokkanern (MRE) die Möglichkeit, ihren Landsleuten in Schwierigkeiten zu helfen.

Diese Initiative kommt zustande, da mehrere hundert Marokkaner, die vom Ausbruch der Pandemie überrascht wurden, nicht in ihr Land zurückkehren konnten. Nach den neuesten Daten des Außenministeriums haben sich mehr als 22.000 Staatsangehörige an die verschiedenen diplomatischen Vertretungen des Königreichs gewandt, um ihre Rückführung zu beantragen.

Zur Erinnerung: das Königreich hatte ab dem 12. März die Einstellung aller Flug- und Seepassagierverbindungen - zu und von anderen Ländern der Welt bis auf weiteres - angekündigt...

https://lematin.ma/express/2020/mre-met-...36406.html
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#14
Rückführung von Marokkanern aus Spanien
 
Etwa 310 Marokkaner, darunter 10 in Spanien gestrandete Babys, wurden am Mittwoch auf drei Flügen aus der Region Andalusien zurückgeführt.
 
Diese humanitären Operationen, an denen drei konsularische Bezirke beteiligt waren, nämlich Algeciras, Sevilla und Almeria, kamen insbesondere Menschen mit prekärer Gesundheit, hohem Alter und den Menschen zugute, die keine Existenzgrundlage mehr haben.
 
Bei ihrer Ankunft in Tétouan wurden diese Bürger unter strikter Einhaltung des geltenden Gesundheitsprotokolls einem Screening-Test auf das neue Coronavirus (Covid-19) unterzogen. Sie sind nun in der Region auf Hotelbetriebe verteilt, wo sie eine 9 tägige Quarantäne einhalten müssen …
 
Die Flugzeuge waren zu zwei Dritteln belegt, ebenso wie die Busse, die die Überführten beförderten. Letztere hatten auch Anspruch auf die Unterstützung von Konsularbeamten, die sie mit Masken und Gelen versorgten …
 
Unter gleichen Bedingungen werden weitere Flüge organisiert, um 300 gestrandete Menschen aus der Zentralregion Spaniens nach Marokko zurückzubringen. Auch aus Nordwesten Spaniens sollen Flüge ab dem kommenden Montag organisiert werden. …
 
Die Rückführungen der im Ausland gestrandeten Marokkaner sollen so beschleunigt werden und werden bald auf weitere Länder ausgeweitet.
 
Siehe auch unter https://lematin.ma/express/2020/marocain...38892.html
Übersetzt von Sabine Z. aus dem Französischen
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#15
Im Ausland gestrandete Marokkaner kommen am Flughafen Oujda an
15. Juni 2020
 
Die Rückführung von Marokkanern, die aufgrund der Pandemie des neuen Coronavirus im Ausland gestrandet waren, wurde am Montag fortgesetzt. Am Flughafen Oujda-Angad kamen rund 318 Personen an, darunter Kinder und Kinder Babys. Drei Royal Air Maroc (RAM) -Flugzeuge aus Barcelona landeten am Montagnachmittag auf dem Flughafen Oujda-Angad.
 
Bei ihrer Ankunft konnten sie unter Aufsicht die Zollformalitäten erledigen und ihr Gepäck unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen abholen. Anschließend stiegen sie in zuvor desinfizierte Busse, die zu einer Hoteleinrichtung in der Stadt Saïdia fuhren, wo sie auf das neue Coronavirus (Covid-19) getestet und gemäß den geltenden Hygieneverfahren die Quarantäne-Zeit verbringen werden.

Siehe auch hier
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#16
Rückführung von 290 in Kanada gestrandeten Marokkanern
MAP, 4. Juli 2020

Heute wurde ein RAM-Flug zwischen Montreal und Agadir organisiert, an dem 290 Passagiere teilnahmen, um in Kanada gestrandete Marokkaner zu zurückzuholen.
 
Die von der Botschaft und dem Generalkonsulat von Marokko in Kanada in Zusammenarbeit mit den kanadischen Behörden organisierte Rückführungsoperation wurde unter vollständiger Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen und des geltenden Gesundheitsprotokolls durchgeführt. Alle Passagiere werden in Agadir für 9 Tage unter Quarantäne gestellt.
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#17
Rückführung von 278 Marokkanern, die in Oman, Katar und Jordanien gestrandet warn
06. Juli 2020
 
Die Rückführung von Marokkanern, die nach der Schließung der Luft-, Land- und Seegrenzen aufgrund der Pandemie des neuen Coronavirus (Covid-19) im Ausland gestrandet sind, geht weiter. Rund 278 im Sultanat Oman, Katar und Jordanien gestrandete Marokkaner wurden am Montag zurückgeführt.
 
Es wurde über einen Royal Air Maroc (RAM) Flug vom Sultanat Oman durchgeführt. Ein Flug, der durch Doha und Amman führte, bevor er zum Flughafen Al Massira in Agadir startete.


https://lematin.ma/express/2020/covid-19...40394.html
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#18
Information 
Die Grenzen für marokkanische Staatsbürger und ausländische Staatsbürger des Königreichs sind ab dem 14. Juli geöffnet
barlamane.com, 8. Juli 2020
 
[Bild: Ouverture%20des%20frontieres.jpg]
 
Marokkanische Staatsbürger und ausländische Einwohner des Königreichs sowie ihre Familien können ab dem 14. Juli 2020 (um Mitternacht) auf dem Luft- und Seeweg in das Staatsgebiet einreisen. Dies haben wir aus einer Pressemitteilung der marokkanischen Regierung erfahren.
 
Die nationalen Fluggesellschaften werden daher so viele Flüge planen, wie für den Erfolg dieser Operation erforderlich sind. In diesem Zusammenhang müssen die Passagiere vor dem Einsteigen einen PCR-Test von weniger als 48 Stunden sowie einen serologischen Test vorlegen.
 
Zu diesem Zweck werden ausschließlich Fähren von den Häfen Sète (in Frankreich) und Genua (in Italien) unter Ausschluss aller anderen Häfen eingesetzt. Auch Reisende auf diesen Fähren müssen außerdem einen PCR-Test von weniger als 48 Stunden durchführen und die empfohlenen strengen Hygienemaßnahmen einhalten. Laut derselben Quelle könnte möglicherweise während der Reise eine PCR-Überprüfung durchgeführt werden.
 
Beachten Sie, dass im Ausland ansässige Marokkaner sowie in Marokko lebende Ausländer das Königreich am Ende ihres Aufenthalts auf demselben Luft- und Seeweg verlassen können, schloss die Pressemitteilung.
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