Corona-Virus in Marokko
Die Corona-Warn-App ist m.E. am von allen geforderten Datenschutz gescheitert : keiner wollte ‚verfolgt‘ werden können und sich ggf erklären zu müssen bei einer Ansteckung. Einen persönlichen Vorteil hat die App nicht geliefert.

Die (neue) Luca App entwickelt sich langsam zu einer Art Eintritts-Karte und wird von Firmen / Geschäfte / Gesundheitsämtern zunehmend gekauft und eingesetzt. So wie die Stadt Tübingen es macht : lässt Du Dich testen und gibts die Daten bekannt, darfst du in die Stadt.

Mit der Luca App wird es für jeden persönlich einen Vorteil geben, wenn man dann ( irgendwann ) mit App irgendetwas machen darf : Kino, Restaurant etc und ohne App eben nicht. Obwohl die App-Nutzung auch freiwillig ist, glaube ich das dann Datenschutz / Geheimis für viele kein Thema mehr sein wird.
cu

Uwe

... mach(t) die längsten Reisen zuerst ...
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Hallo,

willkommen, falls du neu hier bist. 

Ich stimme dir zu. 

Allerdings bedaure ich, dass bei der Coronawarnapp so viele in meinen Augen vollkommen unnötige Bedenken den Erfolg verhinderten. 
Es war zuvor ausführlich erklärt worden, dass der Datenschutz gewährleistet sein würde. 
Aber da siegten die Zögerer und Zauderer und die, die gerne gegen ALLES sind. 
Das Gemeinwohl war denen dann egal. Der übertriebene Individualismus siegte. Egoismus. 
Das gefällt mir nicht, sehe das z. T. leider als eine sehr weit verbreitete Haltung. 

Die Luca-App lade ich mir natürlich runter.
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@Thomas
Big Grin Big Grin Big Grin
@bulbulla
Dazu ist hörenswert/lesenswert Richard David Precht in der NDR Talkshow: "Die Bürger sehen sich zunehmend als Kunden des Staates."
Das beschriebt genau die Haltung, die mich in der Gesellschaft zunehmend stört.
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(23.03.2021, 07:24)halima schrieb: klar gibt es jetzt mehr corona fälle, da mehr getestet wird. wenn es mehr IQ tests gäbe, hätten wir auch meht idioten.

IQ-Tests werden in  D eher inflationär durchgeführt im Rahmen der Schuleinordnung und Berufsberatung . Die meisten machen mehr als einen im Leben. Idiotentum entsteht oft durch psychische Störung, weshalb der Test hierzu nur eine sehr geringe Aussagekraft hat.

Viele Grüße 
Barbara
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Covid-19: Die britische Variante beunruhigt die marokkanischen Behörden
https://www.bladi.net/covid-19-variant-b...81424.html

2. April 2021 - 11.00 Uhr - Marokko - Von: JD
Die marokkanischen Behörden machen auf die epidemiologische Situation aufmerksam, die sie im Königreich mit der Entdeckung von mindestens 73 Fällen der britischen Variante des Coronavirus als "besorgniserregend" erachten.

Während der Sitzung des EZB-Rates am Donnerstag per Videokonferenz stellte der Gesundheitsminister Khalid Ait Taleb fest, dass:
die epidemiologische Situation in Marokko, in der es bereits mehr als 73 Fälle von der britischen Variante gibt, in den letzten zwei Wochen "besorgniserregend" war.


Laut Minister Ait Taleb ist die Situation durch eine alarmierende Zunahme positiver Coronavirus-Fälle gekennzeichnet, insbesondere in der Region Casablanca-Settat, in der allein die Hälfte (50%) der im Königreich identifizierten positiven Fälle mit einer Positivitätsrate von 12% verzeichnet wird gegenüber 4,2% auf nationaler Ebene.

Angesichts der Situation kündigt die Regierung an, dass sie im Monat Ramadan die notwendigen Maßnahmen ergreifen will, ...



Marokko im Vergleich zu Deutschland, Frankreich, Schweden


Anzahl der täglichen durchgeführten COVID-19-Tests pro 1.000 Personen
Daily new COVID-19 tests per 1,000 people
28.03.2021:

6,82  Frankreich
4,81  Schweden
2,39  Deutschland
0,27  Marokko


Anteil der positiven Tests in Prozent an den täglich durchgeführten COVID-19-Tests
The share of daily COVID-19 tests that are positive

28.03.2021:

  8,20%  Frankreich
10,50%  Schweden
  9,30%  Deutschland
  4,30%  Marokko

Dargestellt ist der rollierende 7-Tage-Durchschnitt. Die Anzahl der bestätigten Fälle geteilt durch die Anzahl der Tests, ausgedrückt als Prozentsatz. Tests können sich auf die Anzahl der durchgeführten Tests oder die Anzahl der getesteten Personen beziehen je nachdem, welche vom jeweiligen Land gemeldet werden.


Gesamtzahl der bisher bestätigten COVID-19-Todesfälle pro Million Menschen
Cumulative confirmed COVID-19 deaths per million people
28.03.2021:

1.390  Frankreich
1.327  Schweden
  906  Deutschland
  238  Marokko

Begrenzte Tests und Herausforderungen bei der Zuordnung der Todesursache führen dazu, dass die Anzahl der bestätigten Todesfälle möglicherweise nicht genau der tatsächlichen Anzahl der Todesfälle durch COVID-19 entspricht.

.
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Impfung gegen Covid-19:  Wie sicher ist der Impfstoff?
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin...mpfstoffs/

Quarks
Wissenschaftsmagazin - Westdeutscher Rundfunk Köln
18. März 2021

Die bisherigen Impfstoffe zeigen allesamt eine deutliche Immunantwort, die auch bei den neu aufgetretenen Virusvarianten zuverlässig vor einem schweren Verlauf schützen soll. Das bestätigen auch die ersten Ergebnisse aus Ländern wie Israel oder Großbritannien, die schon deutlich mehr Menschen geimpft haben.

Häufig wird der Impfschutz jedoch falsch interpretiert.

Ein Impfschutz von 90 Prozent in klinischen Studien bedeutet nicht, dass neun von zehn Menschen geschützt sind. Die Angabe ist eine relative Risikoreduktion und bezeichnet den Faktor, um den in der Gruppe von geimpften Menschen innerhalb der klinischen Studie weniger Menschen an COVID-19 erkrankt sind. 

Wie der Impfschutz ermittelt wird:

Wie gut oder schlecht eine Impfung wirkt, das zeigt sich meist erst relativ spät in den klinischen Studien am Menschen: in der großen Phase-III-Studie. Dabei werden mehrere Hundert bis mehrere Tausend Menschen getestet. Bei den bisherigen Studien für Corona-Impfstoffe sind pro Studie überdurchschnittlich viele Menschen geimpft und verglichen worden. Die Probandenzahl lag zwischen 30.000 und 60.000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Die Hälfte von ihnen wird mit dem Impfstoffkandidaten geimpft, die andere Hälfte bekommt ein Placebo (meist Kochsalzlösung). 
Anschließend wartet man ab und vergleicht anschließend, wie viele Menschen sich in der jeweiligen Gruppe angesteckt haben: Wie viele sind trotz Impfung krank geworden, wie viele ohne Impfung? Daraus berechnet man die Effektivität oder den Schutz des Impfstoffs. Für die Zulassung und die Impfempfehlungen ist noch wichtig, dass man auch die Wirkung in unterschiedlichen Altersgruppen und nach Menschen mit unterschiedlichen Vorerkrankungen vergleicht.

Die Daten zeigen bislang, dass geimpfte Personen deutlich seltener an Covid-19 erkranken und Symptome entwickeln. Der Impfschutz gibt dann, wie viel weniger geimpfte Probanden (Beispiel: 10) im Vergleich zur ungeimpften Gruppe (Beispiel 100) an Covid-19 erkranken. Der Wert gibt daher eine so genannte relative Risikoreduktion an. In unserem Beispiel wären es 100-10 = 90 Prozent.



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Covid-19 in Marokko: Die Impfung von Menschen über 65 senkt die Sterblichkeitsrate
4. April 2021 - 15.20 Uhr - Gesellschaft - Von: JD
https://www.bladi.net/covid-19-vaccinati...81499.html

Da die Zahl der Coronavirus-Infektionen und der Menschen auf der Intensivstation zunimmt, ist die Zahl der Todesfälle in Marokko dramatisch gesunken. Dies gilt seit der Ausweitung der Impfkampagne auf bestimmte soziale Bevölkerungsgruppen als gefährdet. Zumindest verrät dies ein Beamter des marokkanischen Gesundheitsministeriums.

Laut Said Affif vom Impfausschuss des marokkanischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 in Marokko seit dem 24. Februar erheblich gesunken, als chronisch Kranke und Zivilisten im Alter von 60 bis 64 Jahren geimpft wurden.
...

Said Affif nutzte die Gelegenheit, um die Bevölkerung einzuladen, trotz des Erfolgs weiterhin vorbeugende Maßnahmen gegen das Virus zu ergreifen, um sich gegen die britische Variante zu schützen, die bei 40 Personen hauptsächlich in der südlichen Region festgestellt wurde.

In seiner Mitteilung erinnerte er daran, dass: 

geimpfte Menschen das Virus immer noch übertragen können, da die geimpfte Dosis nur garantiert, dass der Träger des Virus nicht krank wird. 

Aus diesem Grund, so rät der Experte, ist es wichtig, dass alle aufmerksam bleiben und beispielsweise die Maske so lange tragen, bis mindestens 80% der Bevölkerung geimpft sind.
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https://www.worldometers.info/coronaviru...y/morocco/

Lese ich diese Kurve richtig, dass die 3. Welle eigentlich spurlos an Marokko vorbeigegangen ist?

Das wären ja ermutigende Neuigkeiten! Ebenso, dass Marokko in puncto Impfen quasi Afrikas Klassenprimus ist.
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(19.04.2021, 05:57)Ahnma schrieb: https://www.worldometers.info/coronaviru...y/morocco/

Lese ich diese Kurve richtig, dass die 3. Welle eigentlich spurlos an Marokko vorbeigegangen ist?

...

Wahrscheinlich interpretierst du die wieder steigenden Zahlen nicht richtig. Noch ist die "3.Welle" nicht an Marokko vorbeigegangen. Eine sichere Aussage dazu ist noch zu früh.

Einige Experten, die sich in letzter Zeit geäußert haben, vermuten eher, dass sich Marokko einer 3.Welle nähern könnte, die Gefahr sei noch nicht gebannt.


Die epidemiologische Situation in Marokko wird "besorgniserregend"
https://www.bladi.net/situation-epidemio...81761.html

12. April 2021 - 10:40 Uhr - Bladi.net

Die epidemiologische Situation in Marokko wird immer kritischer. Seit zwei Wochen sind die Signale rot, mit einem Anstieg der neuen positiven Fälle um 15%.

"Die epidemiologische Situation in Marokko ist besorgniserregend", sagte der Koordinator des Nationalen Zentrums für Notfallmaßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit im Gesundheitsministerium, Dr. Mouad Mrabet, …

Laut Dr. Mouad Mrabet nähert sich Marokko einer dritten Welle.



Covid-19: Marokko reibt sich mit der dritten Kontaminationswelle die Schultern
https://www.bladi.net/covid-19-maroc-tro...81787.html

13. April 2021 - 8:00 Uhr Uhr - Bladi.net

Trotz der vielen Vorsichtsmaßnahmen sagen Epidemiologen und andere Gesundheitsexperten, Marokko stehe am Beginn einer dritten Welle von Coronavirus-Kontaminationen und die könnte aufgrund der britischen Variante tödlicher sein. Auf der von der Dr. Abdelkrim Al-Khatib-Stiftung für Gedanken und Studien organisierten digitalen wissenschaftlichen Konferenz forderten viele Experten die Marokkaner auf, wachsam zu sein und weiterhin vorbeugende Maßnahmen zu respektieren.

Experten zufolge ist die Geschwindigkeit, mit der die britische Variante an Boden gewinnt, besorgniserregend.
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Hallo Gero,

leider ist das wohl so. @Ahnmas Einschätzung wäre ja zu schön, leider unrealistisch...Die 3. Welle wütet und ist wegen der Mutanten überall gefährlicher. 

Inzwischen ist das Virus leider auch in unserer Familie angekommen, OBWOHL dort im Süden wohl relativ wenige Infektionen zu berichten waren. Aber wer weiß das schon? Dakhla wurde nicht umsonst abgesperrt. 

Für mich sehr befremdlich:

Man spricht nicht OFFEN darüber. 
Ich schlug vor, zu fragen:
Sind die Kontaktpersonen getestet?
Gibt es eine Kontaktnachverfolgung?
Wird eine Quarantäne verhängt und EINGEHALTEN?
Falls nicht, gibt es Strafen?
Einige sind geimpft, aber nicht alle. 

Ich wollte, dass mein Mann den anderen Mitgliedern nahelegt, den Erkrankten nicht zu kontaktieren. Die Krankenbesuche haben zu unterbleiben. Er wird natürlich versorgt, war im KH. 

Das tut er nicht. Wäre wohl zu „beleidigend“?
Ich könnte wetten, beim Iftar kommen täglich viele Kontakte hinzu!

Und die Corona-Lage wird oft umschrieben „cette situation“. Und es wird sehr aufwühlend gejammert, für mich Europäerin sehr schwer zu hören, da gleichzeitig keine Maßnahmen folgen. 

Das sind Dinge, die mich aufregen - aus 1000en km Entfernung. 

An die, die nach Marokko auswandern möchten:
Diese Dinge muss man kennen. 

Grüße an alle, bleibt gesund.
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Hallo bulbulla,
wie so oft, hast Du eine sehr realistische Einschätzung der gegebenen Situation.
Es erstaunt mich schon seit längerer Zeit, dass es unter diesen Umständen immer noch Menschen gibt, die längere Reisen planen/vorhaben. Die sich möglicherweise stündlich ändernden Covidregelungen, die unbekannten "Covidlagen", wie komme ich in das Land rein und, vor allem, wie wieder raus, der mögliche permanente (finanzielle) Ärger mit den Fluggesellschaften wg. gecancelter Flüge, die medizinische Betreuung im Ernstfall, und, für Bundesbürger die unklare Situation für sie in Marokko.
Das Leben ist halt manchmal mit Unklarheiten, Risiken verbunden. Sind diese einigermaßen bekannt, sagt einem der Verstand: aufgeben, verschieben, bis sich die Situation geklärt hat.
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Bei touristischen Reisen völlig richtig, Otto. Manchmal „muss“ man aber. Dann hat (bzw. jetzt hätte) man mit Marokko zumindest ein Land mit niedrigem Infektionsgeschehen.
Doch: wird das so bleiben. Ähnlich gut hat ja vor kurzem noch die Kurve von Indien ausgesehen. In kürzester Zeit hat sich das Bild ins komplette Gegenteil verkehrt. Am 9. März war Indien bei 18.000.
Jetzt > 260.000.
Ob die in Marokko leicht ansteigende Kurve zum gleichen katastrophalen Ergebnis führen wird, z.B. als Folge des Ramadan, muss man abwarten. Meiner Meinung nach nicht, dafür ist die Impfquote zu hoch. Das ist meine Hoffnung. Ob die Impfung aber gegen neue Mutationen schützt, und wenn ja, gegen welche, muss man abwarten. Chinesische Impfstoffe sollen ja gegen P1 aus Brasilien besser schützen als Biontech/Pfizer. Das hört man zumindest aus Chile, wo Sinovac verimpft wird. Wenn ich mir die irren Zahlen aus Indien so anschaue, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis die indische Variante überall auftaucht.

Das Ganze ist also sehr schwer einzuschätzen. Hoffen wir das Beste und seien wir vor allem vorsichtig.
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Tja, Wolfgang, nur das "muss" wird häufig sehr subjektiv ausgelegt. Noch etwas bei allem "müssen":
Eingeschränkte konsularische Betreuung

Marokko hat die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen einseitig ausgesetzt. Dies betrifft auch konsularische Angelegenheiten.

Rechnen Sie im Umgang mit marokkanischen Behörden damit, dass konsularische Unterstützung durch die deutsche Botschaft in Rabat derzeit nur stark eingeschränkt geleistet werden kann.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ausse...eit/224080
Klartext: treten irgenwelche (juristischen) Probleme auf, wird und kann die Botschaft nichts unternehmen.
Es wird langsam Zeit, dass die deutsche Politik den Marokkanern klarmacht, welche möglichen Folgen auf die Haltung ihrer Regierung eintreten können. In dem Rohstoffsektor fängt es schon an. Phosphate werden nicht mehr in Marokko gekauft, sondern in Algerien, Tunesien. Eine größere Investition im Erzsektor ist auf Eis gelegt, Marokko gilt jetzt als unsicherer Kantonist. Auf die hier lebenden Marokkaner könnten auch größere Probleme zukommen. Die Ausweisungen werden wohl rasant zunehmen.
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(23.04.2021, 08:51)Otto Droege schrieb: Tja, Wolfgang, nur das "muss" wird häufig sehr subjektiv ausgelegt. Noch etwas bei allem "müssen":
Eingeschränkte konsularische Betreuung

Marokko hat die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen einseitig ausgesetzt. Dies betrifft auch konsularische Angelegenheiten.

    Rechnen Sie im Umgang mit marokkanischen Behörden damit, dass konsularische Unterstützung durch die deutsche Botschaft in Rabat derzeit nur stark eingeschränkt geleistet werden kann.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ausse...eit/224080
Klartext: treten irgenwelche (juristischen) Probleme auf, wird und kann die Botschaft nichts unternehmen.
Es wird langsam Zeit, dass die deutsche Politik den Marokkanern klarmacht, welche möglichen Folgen auf die Haltung ihrer Regierung eintreten können. In dem Rohstoffsektor fängt es schon an. Phosphate werden nicht mehr in Marokko gekauft, sondern in Algerien, Tunesien. Eine größere Investition im Erzsektor ist auf Eis gelegt, Marokko gilt jetzt als unsicherer Kantonist. Auf die hier lebenden Marokkaner könnten auch größere Probleme zukommen. Die Ausweisungen werden wohl rasant zunehmen.



Hallo, Otto,

ja, das sehe ich ebenfalls als sehr bedenklich an.

Wenn ich dann mal wieder ins Land reisen kann, möchte ich mich natürlich auf die Hilfe meines Landes verlassen im Notfall. Man hofft ja immer, dass alles gutgeht, aber das ist nie garantiert. Leider habe ich dort schon diverse echte Notfälle - zum Glück nicht persönliche!- gesehen. 

Und Marokko schneidet sich wirtschaftlich sicher mit der jetzigen Haltung D gegenüber ins eigene Fleisch, während sich Algerien /Tunesien freuen dürften....

Sehr schade. Da wäre doch ein wichtiges Aufgabenfeld für die, die im Herbst gewählt werden möchten!?

Grüße,

bulbulla
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(23.04.2021, 13:29)bulbulla schrieb: Wenn ich dann mal wieder ins Land reisen kann, möchte ich mich natürlich auf die Hilfe meines Landes verlassen im Notfall. 

Hallo, 
ich habe schon mehrfach die Deutsche Botschaft in Rabat um Hilfe gebeten. Das wurde stehts abgelehnt! Ich kann sogar belegen, das in selber Sache einer anderen Person von der Deutschen Botschaft in Rabat geholfen wurde, mir wurde eine Ablehnung geschickt. Also Hilfe von der Deutschen Botschaft in Rabat, würde ich nicht erwarten. Dein Land wird vieles tun, aber dir helfen ganz bestimmt nicht.
MfG

Marco Wensauer
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@Otto,



Zitat:...dass konsularische Unterstützung durch die deutsche Botschaft in Rabat derzeit nur stark eingeschränkt geleistet werden kann.




Die deutsche Botschaft hat ihren Landsleuten in Marokko noch nie übergebührend geholfen!

Stundenlange Warteschleifen am Telefon, Abwimmeln wegen angebl. NIchtzuständigkeit, überzogene Reisewarnungen wegen angebl. Straßensperren in Verbindung mit Überfällen auf dt. Touristen, die es tatsächlich so nie gab, und ohnehin ist bei nicht wenigen der Eindruck entstanden, dass Auskünfte oft nach dem Motto entstehen "Kommen Sie nicht nach Marokko,  ist viel zu gefährlich. Bleiben Sie ebsser in Deutschland".
(Dann haben wir später auch keinen Ärger und Arbeit wegen Ihnen.)



.
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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hallo ihr lieben, ich möchte euch mal ein video empfehlen. möglich das für euch 13 min. zeitverschwendung ist. ihr könnt euch gerne die tagesschau reinziehen ,30 min. https://www.youtube.com/watch?v=G_t84i8FUcY
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(24.04.2021, 06:56)Thomas Friedrich schrieb: @Otto,



Zitat:...dass konsularische Unterstützung durch die deutsche Botschaft in Rabat derzeit nur stark eingeschränkt geleistet werden kann.




Die deutsche Botschaft hat ihren Landsleuten in Marokko noch nie übergebührend geholfen!

Stundenlange Warteschleifen am Telefon, Abwimmeln wegen angebl. NIchtzuständigkeit, überzogene Reisewarnungen wegen angebl. Straßensperren in Verbindung mit Überfällen auf dt. Touristen, die es tatsächlich so nie gab, und ohnehin ist bei nicht wenigen der Eindruck entstanden, dass Auskünfte oft nach dem Motto entstehen "Kommen Sie nicht nach Marokko,  ist viel zu gefährlich. Bleiben Sie ebsser in Deutschland".
(Dann haben wir später auch keinen Ärger und Arbeit wegen Ihnen.)



.

Thomas,
hast Du Dich schon einmal bei MitarbeiterInnen der dt. Botschaft/Konsulaten erkundigt, mit welchen Ansinnen/Wünschen dt. Bürger glauben diese Institutionen in Anspruch nehmen zu können? Da kommst Du aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich befürchte, dass etliche Bundesbürger äusserst verwöhnt, denk-und arbeitsscheu sind und versuchen Dinge von Anderen erledigen zu lassen, die man ohne größere Probleme auch selbst erledigen könnte. Das Anspruchsdenken hat gewaltig zugenommen. Kein Wunder, dass die Warteschleifen so lang sind und man ggfls abgewimmelt wird.
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Die Fälle, die ich u. a. mitbekam,

bezogen sich auf

das Ableben einer deutschen Person in Marokko

das „Einsitzen“ Deutscher im marokk. Gefängnis.... (GsD alles nicht aus dem persönlichen Umfeld!)

außer den nötigen regulatorischen Vorgängen zur Eheschließung. 


In allen Fällen wurde sehr tatkräftig und engagiert geholfen. 

Grüße
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Hier eine Einschätzung der Situation in Marokko bzw. El Jadida aus meiner Sicht.
Offizielle Kurven findet man auf der Homepage „fr.le360.ma“. M.E. relativieren die verschiedenen interaktiven Kurven das panikfördernde Bild in der Öffentlichkeit.
@Gabi
die ersten 4 Fragen kann ich mit „Nein“ beantworten.
Es wird nicht eine bestimmte Maske vorgeschrieben. Ca. die Hälfte der Menschen in der Öffentlichkeit und in den lokalen Läden tragen Masken. Im Marjane und Carrefour sorgt Aufsichtspersonal für den korrekten Sitz der Masken.
Die groß angekündigte Impfaktion ist zum Erliegen gekommen, auch die vollmundig angekündigte Rückkehr zur Normalität ab Juni d. J. wir nicht mehr kommuniziert. Statt dessen Unwissen der „Experten“ über die Einschätzung des Infektionsgeschehens, gebetsmühlenartige Aufforderungen zur Einhaltung der AHA-Regeln. Die hier nicht durchgehend befolgt werden.
Strände sind nicht überfüllt, normale Belegung mit den üblichen jugendlichen Fußballspielern.
Für großen Unmut sorgt die Ausgangssperre ab 20 Uhr, auch das Verbot des „Tarawih“ in den Moscheen. Ebenso die komplette Schließung der Cafés sorgt für Unverständnis.
Gerade zur Zeit des Ramadan trug es zur besonderen Stimmung bei, nach dem Fastenbrechen ins Café zu gehen.
Die Ausgangssperre wird nicht konsequent eingehalten, aber auch nicht konsequent durchgesetzt. Nach 20 Uhr, wenn alle satt sind, nimmt man das gewohnte abendliche Leben wieder auf. Besuche bei Familien und Freunden ohne Beschränkung der Personenzahl. Auf dem Bolzplatz in der Nähe unserer Wohnung wird bis nach Mitternacht gespielt.
Insbesondere fragen sich viele: ist das Virus nur nachts ab 20 Uhr aktiv?
Meiner Meinung nach sind die Menschen vorrangig damit beschäftigt, sich um den Lebensunterhalt zu kümmern als um eine Virusgefahr. Gerade zur Zeit wird man auf Schritt und Tritt angebettelt. Man bedenke, wieviele Familien an dem Verdienst der Kellner und Cafebesitzer hängen! Überall sprießen winzige Verkaufsstellen und mobile Händler aus dem Boden. Man hat den Eindruck, diese hätten sich vervielfältigt gegenüber Vor-Ramadan-Zeiten.
Auch in meiner angeheirateten Familie ist die wachsende Armut zu spüren. Das erfordert finanzielle Hilfe für betagte Eltern und Kleinhändler.
Für uns „privilegierte“ fühlt sich das Leben hier entspannter an. In Läden keine Begrenzung der Personenzahl.
Wie es in Marrakesch und anderen Städten aussieht, kann ich nicht sagen. Fotos und Videos zeigen, dass Menschen reisen. Das Reisen ist in der Hinsicht unsicherer, dass immer mal wieder Orte offizielle Zutrittserlaubnis erfordern.
Bitte guckt euch die o.g. Kurven an!
Elvira
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