Corona-Virus in Marokko
(26.12.2021, 21:07)Varaderorist schrieb: Und ob sich die RNA in seltenen Fällen und unter bestimmten Bedingungen nicht doch zu DNA umwandeln kann, ist bislang noch völlig ungeklärt. Und dann weiß niemand, welche Auswirkungen das haben kann.

Hallo, 
letztendlich ist es doch so, wir wissen vieles nicht und die Auswirkungen sieht man in der Realität doch erst viele Jahre wenn nicht Jahrzehnte später. 

Genetisch Manipulierte Lebensmittel, sollte eigentlich die Frage schon erlaubt sein, welches Lebensmittel ist den nicht genetisch Manipuliert. Tatsächlich gesehen ist jeder Kreuzung einer Pflanze auch ebenso eine Genetische Manipulation. Das ist natürlich auch eine Frage, wie wird sich das Langfristig auswirken. Bestes Beispiel Äpfel, das zum Beispiel neuere Sorten an Äpfeln allergische Reaktion hervorrufen und sogenannte alte Sorten, Problemlos verzehrt werden können.
MfG

Marco Wensauer
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Hallo Marco,

ich denke, so langsam werden wir etwas oftopic.
Daher meine letzte Antwort dazu hier. Sonst sollte man bei Bedarf ein neues Thema aufmachen.

Für mich beginnt Genmanipulation (nicht Genbehandlung oder Gentherapie!) da, wo die Gene der Zelle direkt durch Eingriff aktiv verändert werden, um gewünschte Ergebnisse bei den Erbanlagen zu erzielen.
Dazu gehören nicht Auslesen und Kreuzungen, die ja auch alle natürlich entstehen könnten. 
Bei Genbehandlungen und Gentherapien (für mich eine Stufe darunter9 wird fremdes Erbmaterial (meist in Form von RNA, seltener DNA) erstmal nur eingeschleust um Reaktionen hervorzurufen. Es erfolgt (zumindest in der Theorie) keine dauerhafte Genveränderung.

Bei Deinem Apfelbeispiel handelt es sich in aller Regel um Kreuzungs- und Ausleseprozesse. Aber auch diese können natürlich zu ungewünschten Auswirkungen (z.B. Allergien) führen.
Grüße vom Niederrhein
Michael Hausmann
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Insgesamt 291 neue Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Covid-19).

Die neuen Fälle wurden in den Regionen Rabat-Salé-Kenitra (120), Casablanca-Settat (105), Marrakech-Safi (32), Souss-Massa (27), L'Oriental (3), Dakhla-Oued Eddahab (1), Laâyoune-Sakia El Hamra (1), Guelmim-Oued Noun (1) und Tanger-Tétouan-Al Hoceima (1) registriert.
MfG

Marco Wensauer
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In den letzten 24 Stunden wurden in Marokko insgesamt 291 neue Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) und 415 Heilungen registriert, wie das Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit am Montag mitteilte.

In seinem täglichen Bulletin über die epidemiologische Situation stellte das Ministerium fest, dass die Zahl der Erstimpfungen 24.532.459 betrug, die Zahl der Personen, die zwei Dosen erhielten, 22.896.869, während 2.738.512 Personen drei Injektionen erhielten.

Mit der neuen Infektionsbilanz erhöht sich die Gesamtzahl der Ansteckungen seit dem ersten in Marokko gemeldeten Fall im März 2020 auf 956.410, während die Zahl der genesenen Personen auf 938.120 gestiegen ist, was einer Heilungsrate von 98,1% entspricht. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg auf 14.832 (Letalität 1,6%).

Die Zahl der aktiven Fälle beläuft sich auf 3.458, während die Zahl der schweren oder kritischen Fälle innerhalb von 24 Stunden um 8 auf 113 anstieg, davon 2 mit Intubation. Die Auslastung der Intensivbetten lag bei 2,2%.
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In den letzten 24 Stunden wurden in Marokko insgesamt 1.184 neue Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Covid-19) und 359 Heilungen verzeichnet, wie das Ministerium für Gesundheit und Soziales am Dienstag mitteilte.

In seinem täglichen Bulletin über die epidemiologische Situation stellte das Ministerium fest, dass die Zahl der Erstimpfungen 24.539.802 betrug, die Zahl der Personen, die zwei Dosen erhielten, 22.906.087, während 2.799.253 Personen drei Injektionen erhielten.

Mit der neuen Infektionsbilanz erhöht sich die Gesamtzahl der Ansteckungen seit dem ersten in Marokko gemeldeten Fall im März 2020 auf 957.594, während die Zahl der genesenen Personen auf 938.479 gestiegen ist, was einer Heilungsrate von 98% entspricht.

Die neuen Fälle wurden in den Regionen Casablanca-Settat (848), Rabat-Salé-Kénitra (195), Marrakech-Safi (88), Tanger-Tétouan-Al Hoceima (14), Souss-Massa (10), Fès-Meknes (10), Draâ-Tafilelt (08), Béni Mellal-Khénifra (05), Laâyoune-Sakia El Hamra (04) und Oriental (02) registriert.

Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg auf 14.837 (Letalität 1,5%), mit 5 neuen Fällen, die alle in der Region Casablanca-Settat registriert wurden.

Die Zahl der aktiven Fälle belief sich auf 4.278. Innerhalb von 24 Stunden wurden 07 neue schwere oder kritische Fälle registriert, so dass die Zahl der Fälle insgesamt 110 betrug, von denen 02 intubiert werden mussten. Die Auslastung der Intensivbetten lag bei 2,1%.
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(26.12.2021, 11:16)Thomas Friedrich schrieb: Aus Südafrika ist zu hören, dass es bei den mit Omikron infizierten Menschen bis zu 80% weniger Krankenhausaufenthalte gibt.
Britische Studien sprechen von 20% - 40%.

D.h. also, dass die Infektionszahlen stark ansteigen werden und dadurch eine starke Herdenimmunität ausgelöst wird wobei die ernsthaften Erkrankungen weitaus geringer sind als bei den alten Varianten.


Kann das dann wohlmöglich das Ende von Corona sein?




.


Mal sehen. Im Moment ist die Lage ziemlich spannend. Eine Spannung, auf die ich gern verzichten könnte. Frankreich hat gerade eine derart große Flut an Infektionen, die erste Sorge sind da Tote und Schwerkranke. Danach wird man sehen, ob sich durch diese Massenverbreitung die gewünschte Herdenimmunität einstellt.

https://www.tagesschau.de/ausland/frankr...s-109.html

Nur nebenbei: dass bei solchen Zahlen Marokko die Flüge nach Frankreich oder Europa bald wieder aufnehmen wird? Sehr unwahrscheinlich.
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Hallo, 

Insgesamt 1.504 neue Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Covid-19).

Die neuen Fälle wurden in den Regionen Casablanca-Settat (984), Rabat-Salé-Kénitra (301), Marrakech-Safi (139), Souss -Massa (35), Tanger-Tetouan-Al Hoceima (12) registriert, Fes-Meknes (11), Oriental (10), Dakhla-Oued Eddahab (3), Laâyoune-Sakia El Hamra (3), Béni Mellal-Khénifra (3), Guelmim-Oued Noun (2) und Draâ-Tafilalet (1).
MfG

Marco Wensauer
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@Wolfgang,



Zitat:Nur nebenbei: dass bei solchen Zahlen Marokko die Flüge nach Frankreich oder Europa bald wieder aufnehmen wird? Sehr unwahrscheinlich.




Marokko wird genau aus diesen Gründen die Grenzen nicht so bald öffnen.

Ein weiteres Problem wird folgendes sein:

Wenn in Europa die Infektionszahlen niedrig sind werden sie in Marokko wieder hoch sein, so dass europ. Länder den Flugverkehr aus Marokko (wg. Marokko) einstellen werden.
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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Ich glaube, dass es gar nichts bringt, Grenzen zu schließen. Was hat es denn gebracht, dass vor kurzem panikartig international die Flugverbindungen mit Südafrika abgebrochen wurden? Gelang es dadurch etwa zu vermeiden, dass sich die Omikron-Variante rasendschnell überall auf der Welt ausbreitet? Sieht nicht so aus.
Auch in Marokko breitet sie sich weiter aus, völlig unabhängig davon, ob es nun Flüge gibt oder nicht.
Letzte Woche ist der Bruder einer Freundin gestorben(kein Covid). Auf der Trauerfeier waren ca. 50 Männer, und im anderen Zelt, ca. 50 Frauen ohne irgendwelche Kontrolle oder Abstandsregeln. Ich war nicht dabei, weil es ja keine Flüge gibt, weiß es aber absolut zuverlässig aus erster Hand.
Was soll es also bringen, den Tourismus zu ruinieren, indem man Reisende, die am Flughafen Impfungen und Tests vorweisen müssen, nicht reinlässt, während das Virus sowieso schon längst im Land ist und munter verbreitet wird?
Ich hoffe, dass die Politiker (aller Länder) das demnächst mal irgendwann kapieren.
Man kann sich in der heutigen globalisierten Welt nicht abschotten.
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(30.12.2021, 10:01)21merlina schrieb: Ich glaube, dass es gar nichts bringt, Grenzen zu schließen. Was hat es denn gebracht, dass vor kurzem panikartig international die Flugverbindungen mit Südafrika abgebrochen wurden? Gelang es dadurch etwa zu vermeiden, dass sich die Omikron-Variante rasendschnell überall auf der Welt ausbreitet? Sieht nicht so aus.
Auch in Marokko breitet sie sich weiter aus, völlig unabhängig davon, ob es nun Flüge gibt oder nicht.
Letzte Woche ist der Bruder einer Freundin gestorben(kein Covid). Auf der Trauerfeier waren ca. 50 Männer, und im anderen Zelt, ca. 50 Frauen ohne irgendwelche Kontrolle oder Abstandsregeln. Ich war nicht dabei, weil es ja keine Flüge gibt, weiß es aber absolut zuverlässig aus erster Hand.
Was soll es also bringen, den Tourismus zu ruinieren, indem man Reisende, die am Flughafen Impfungen und Tests vorweisen müssen, nicht reinlässt, während das Virus sowieso schon längst im Land ist und munter verbreitet wird?
Ich hoffe, dass die Politiker (aller Länder) das demnächst mal irgendwann kapieren.
Man kann sich in der heutigen globalisierten Welt nicht abschotten.



Hallo merlina,

ja wärest du denn zur Trauerfeier gegangen und hättest dich in die 50 oder mehr Frauen eingereiht ohne Abstand (geht nicht!) oder Maske?
Ich nicht. 
Klar kann man das Virus nicht raushalten, aber es könnte ohne die Maßnahmen doch noch viel schlimmer aussehen!
Der Tourismus ist eh am Boden. Weltweit. 
Auf die Vernunft der Gäste zu setzen, z. B. im Hotel, bringt nichts. Das sah man in unserem mit arabischen Gästen vollen Hotel im Sommer. Am Flughafen wurde z. T. getrickst und im Flieger gab es nicht immer Masken vor den Nasen. 
Und ich sehe das auch hier. Wo keine Kontrolle PLUS Strafe, wird nicht aufgepasst, etwas pauschal gesagt. 

Ich wünsche euch allen hier schon jetzt
GUTEN RUTSCH und natürlich ganz viel Gesundheit und baraka  Heart

Gruß,

bulbulla
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@Merlina,



Zitat:Ich glaube, dass es gar nichts bringt, Grenzen zu schließen. Was hat es denn gebracht, dass vor kurzem panikartig international die Flugverbindungen mit Südafrika abgebrochen wurden? Gelang es dadurch etwa zu vermeiden, dass sich die Omikron-Variante rasendschnell überall auf der Welt ausbreitet? Sieht nicht so aus.

Auch in Marokko breitet sie sich weiter aus, völlig unabhängig davon, ob es nun Flüge gibt oder nicht.


Genau so ist es!!



Durch Grenzschließungen, Masken, usw. kann allenfalls eine mehr oder weniger geringe zeitliche Verzögerung erreicht werden.

Es gibt auch Wissenschaftler, die diese Auffassung (schon länger) vertreten.



.
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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(30.12.2021, 11:51)Thomas Friedrich schrieb: @Merlina,

Zitat:Ich glaube, dass es gar nichts bringt, Grenzen zu schließen. Was hat es denn gebracht, dass vor kurzem panikartig international die Flugverbindungen mit Südafrika abgebrochen wurden? Gelang es dadurch etwa zu vermeiden, dass sich die Omikron-Variante rasendschnell überall auf der Welt ausbreitet? Sieht nicht so aus.

Auch in Marokko breitet sie sich weiter aus, völlig unabhängig davon, ob es nun Flüge gibt oder nicht.

Genau so ist es!!

Durch Grenzschließungen, Masken, usw. kann allenfalls eine mehr oder weniger geringe zeitliche Verzögerung erreicht werden.

Es gibt auch Wissenschaftler, die diese Auffassung (schon länger) vertreten.


Was wäre ...

... wenn es keinerlei Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus wie bisher gegeben hätte?

... wenn das Virus sich überall auf der Welt ungestört hätte verbreiten können? 


Jetzt zum bevorstehenden Jahreswechsel eine gute Gelegenheit zum Nachdenken, ob alles falsch war was gemacht wurde, wie gut/schlecht alle bisher über die Runden gekommen sind und wie die Lage in den anderen Ländern der Welt aussieht. 



Krisenmanagement,
wie es jetzt die Regierungen und Behörden ua. in der Pandemie betreiben müssen, ist immer der undankbarste Job, den es gibt, besonders wenn es gegen einen mächtigen unbekannten Gegner geht, von dem man nicht sagen kann, wie unberechenbar er reagieren wird. Geht es schlecht aus, gibt es massive Kritik von fast allen. Geht es gut, dann sagen alle: es wäre ja nicht so schlimm gewesen, alle Maßnahmen waren vollkommen übertrieben. 

Beim Krisenmanagement ist immer "Undank" der übliche Lohn. 



Jenseits von Omicron: Was kommt als nächstes für die virale Evolution von COVID?

https://www.nature.com/articles/d41586-021-03619-8
Nature - 07 December 2021 / Ewen Callaway
Beyond Omicron: what’s next for COVID’s viral evolution

Die schnelle Verbreitung von neuen Varianten bietet Hinweise darauf, wie sich SARS-CoV-2 anpasst und wie sich die Pandemie in den nächsten Monaten entwickeln könnte.

Varianten wie Omicron und Delta tragen Mutationen, die die Wirksamkeit von Antikörpern gegen frühere Versionen von SARS-CoV-2 abschwächen. Und die Kräfte, die diese „antigene Veränderung“ vorantreiben, werden wahrscheinlich stärker, da der größte Teil der Welt durch Infektion, Impfung oder beides eine Immunität gegen das Virus erhält.

Die explosionsartige Verbreitung der Delta-Variante und der Aufstieg von Omicron, begünstigt durch die ungleiche Verteilung von Impfstoffen an einkommensschwächere Länder und die bisweilen minimale Kontrollmaßnahmen in einigen wohlhabenden Ländern, wie z.B. in den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, bieten einen fruchtbaren Boden für SARS -CoV-2, um weitere überraschende Evolutionssprünge zu machen.

Möglicherweise liegt die Zukunft von SARS-CoV-2 noch in Menschenhand. Die Impfung so vieler Menschen wie möglich, während die Impfungen noch hochwirksam sind, könnte verhindern, dass das Virus Veränderungen freisetzt, die eine neue Welle antreiben. "Es kann mehrere Richtungen geben, in die das Virus gehen kann", sagt Andrew Rambaut, Evolutionsbiologe an der University of Edinburgh, Großbritannien. 

.
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@Gero,



Zitat:Was wäre ...

... wenn es keinerlei Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus wie bisher gegeben hätte?

... wenn das Virus sich überall auf der Welt ungestört hätte verbreiten können? 





Dann hätte das Virus sich schneller ausgebreitet als Menschen die der Risikogruppe angehören ihre Schutzimpfung bekommen hätten und die Anzahl der schweren Verläufe und Toten in dieser Gruppe, teilw. auch außerhalb, wäre höher gewesen.


Für die Mehrheit der Menschen (etwa 95%) wäre aber schneller eine natürliche Herdenimmunität eingetreten.






.



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Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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Hallo Gero,

da hast Du Dir wieder schön die Dir passenden Teile des Berichts rausgesucht, um für Deine Hauptintention, nämlich das verstärkte Impfen zu werben.

Ich Interpretiere hingegen den gesamten Artikel so, dass SarsCoV-2 auf jeden Fall endemisch werden wird, weil der Mensch dieses Virus nicht eliminieren kann.
Und wohin sich seine endemischen Eigenschaften letztendlich entwickeln (in Richtung Masern, RSV, Influenza oder wie andere Coronaviren) weiß niemand, da sich die Richtung von Mutationen nicht steuern lässt.
Die von Dir zitierte Möglichkeit, die Entwicklung durch häufiges Impfen zu verbessern ist, genau wie das Gegenteil, doch nur hypothetisch.

Man weiß es einfach nicht.
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Hallo, 
Insgesamt 1.960 neue Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Covid-19).

Die neuen Fälle wurden in den Regionen Casablanca-Settat (1. 290), Rabat-Salé-Kenitra (389), Marrakech-Safi (167), Souss-Massa (37), Tanger-Tétouan-Al Hoceima (25), Fès-Meknes (22), L'Oriental (13), Béni Mellal-Khénifra (6), Laâyoune-Sakia El Hamra (5), Guelmim-Oued Noun (3), Draâ-Tafilalet (2) und Dakhla-Oued Eddahab (1).
MfG

Marco Wensauer
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(30.12.2021, 18:37)Varaderorist schrieb: Hallo Gero,

da hast Du Dir wieder schön die Dir passenden Teile des Berichts rausgesucht, um für Deine Hauptintention, nämlich das verstärkte Impfen zu werben.

Ich Interpretiere hingegen den gesamten Artikel so, dass SarsCoV-2 auf jeden Fall endemisch werden wird, weil der Mensch dieses Virus nicht eliminieren kann.
Und wohin sich seine endemischen Eigenschaften letztendlich entwickeln (in Richtung Masern, RSV, Influenza oder wie andere Coronaviren) weiß niemand, da sich die Richtung von Mutationen nicht steuern lässt.
Die von Dir zitierte Möglichkeit, die Entwicklung durch häufiges Impfen zu verbessern ist, genau wie das Gegenteil, doch nur hypothetisch.

Hallo, 
eine Impfung ist auf jeden Fall für exponierte Personen ein Vorteil. 
Ob eine Impfung ein Vorteil bleiben wird, das kann Heute niemand sagen, weder die Wissenschaft noch Gero sind in der Lage das Vorherzusagen. 
Beispiele gibt es mehrere das Viren oder Bakterien eine Resistenz gegen Medikamente bekommen, damit sind wir Heute bereits konfrontiert. 
Corona kann sich selbst Eliminieren und kann zu einer der schlimmsten Plagen der Menschheit werden. Da ich davon ausgehe das Niemand einen Blick in die Zukunft machen kann, ist alles irgendwo nur auf den Augenblick bezogen und alles was die Zukunft betrifft alles nur Hypothetisch.
MfG

Marco Wensauer
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(30.12.2021, 18:09)Thomas Friedrich schrieb: @Gero,

Zitat:Was wäre ...

... wenn es keinerlei Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus wie bisher gegeben hätte?

... wenn das Virus sich überall auf der Welt ungestört hätte verbreiten können? 

Dann hätte das Virus sich schneller ausgebreitet als Menschen die der Risikogruppe angehören ihre Schutzimpfung bekommen hätten und die Anzahl der schweren Verläufe und Toten in dieser Gruppe, teilw. auch außerhalb, wäre höher gewesen.

Für die Mehrheit der Menschen (etwa 95%) wäre aber schneller eine natürliche Herdenimmunität eingetreten.


Ohne Schutzmaßnahmen hätte es noch viel mehr Tote gegeben, siehe Beispiel Schweden.
Noch viel mehr Erkrankte, noch viel mehr mit Langzeitfolgen. 
Die Gesundheitssysteme wären noch stärker belastet gewesen.
Alles wäre noch schlimmer, als wir es bis jetzt erlebt haben.


Eine natürliche Herdenimmunität?  Aus der Traum, das war einmal!

Selbst Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell glaubt schon lange nicht mehr daran, dass eine "natürliche Immunisierung" in der Bevölkerung schnell und mit dem notwendigen hohen Grad jemals hätte erreicht werden können, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Außerdem ist bei einer solchen Vorgehensweise das Hinnehmen der damit eventuell einhergehenden Erkrankung der Menschen durch das Virus mit ggfs. Folgeschäden oder sogar mit dem Tod ethisch nicht vertretbar.

Nach der Erkenntnis von Tegnell, kann die erforderliche hohe Immunisierung nur durch Impfen der Bevölkerung erreicht werden. 
Tegnell selbst ließ sich im April 2021 mit AstraZeneca impfen.

.
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Hallo.

Wie erste Studien zeigen, ist der in Marokko massenhaft verimpfte Totimpfstoff gegen die neue Omikron Variante weitgehend unwirksam.

Das wird einen sprunghaften Anstieg der Infizierten in nächster Zeit zur Folge haben.

Zwei positive Dinge sind dem aber abzugewinnen:

1) Die Zahl (%) der ernsthaft erkrankten wird rel. niedrig sein.

2) Die Anzahl der Menschen mit natürlicher Immunität wird ebenfalls sprunghaft ansteigen.



Die sog. "Superimmunität" (auch gegen Omikron) haben Menschen die erkrankt und genesen sowie geimpft sind und nicht geimpfte die (deswegen) nicht erkrankt sind.






.
Mit besten Grüßen,

Thomas



In Marokko ist alles möglich nur nichts schnell.
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Gemäß einem Bericht im Radio hat Schweden momentan eine gute Coronasituation. Das liegt auch an der deutlich höheren Zahl an schon an Corona Erkrankten. Wodurch sich eine höhere Grundimmunisation der Bevölkerung ergibt.

Jetzt die Frage, ob man das einfach auf Deutschland umlegen kann. Wohl kaum, denn Schweden besteht neben wenigen Großstädten hauptsächlich aus Wald bzw. dünn besiedeltem Gebiet. So etwas gibt es hierzulande kaum. Bei uns im Allgäu vielleicht ein wenig, aber wir sind ja im Kern Europas von vielen Nachbarn umgeben. Schweden liegt da deutlich isolierter.

Insgesamt würde ich der Politik in Deutschland nur teilweise ein gutes Zeugnis ausstellen. Wer zweimal unvorbereitet in den Winter geht (Wahlkampf mit Corona war in diesem Sommer schwierig), der hat es einfach nicht wirklich gut gemacht. Das kreide ich auch Spahn an. Aus meiner Sicht ist Lauterbach deutlich engagierter. Die fachliche Eignung kommt hinzu, aber auch ein Nichtmediziner hätte das besser machen können.
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(31.12.2021, 08:06)Thomas Friedrich schrieb: Hallo.

Wie erste Studien zeigen, ist der in Marokko massenhaft verimpfte Totimpfstoff gegen die neue Omikron Variante weitgehend unwirksam.

Das wird einen sprunghaften Anstieg der Infizierten in nächster Zeit zur Folge haben.

Zwei positive Dinge sind dem aber abzugewinnen:

1) Die Zahl (%) der ernsthaft erkrankten wird rel. niedrig sein.

2) Die Anzahl der Menschen mit natürlicher Immunität wird ebenfalls sprunghaft ansteigen.

Die sog. "Superimmunität" (auch gegen Omikron) haben Menschen die erkrankt und genesen sowie geimpft sind und nicht geimpfte die (deswegen) nicht erkrankt sind.


Schön wäre es, wenn es jetzt mit Omikron, das viele neue und besonderen Eigenschaften hat, funktionieren würde, was bisher mit den anderen Mutationen nicht möglich war, wie es selbst Schwedens Tegnell eingestehen musste.


Berichten zufolge erwägen israelische Gesundheitsbehörden, eine Herdenimmunität durch eine Massen-Coronavirus-Infektion anzustreben. 
Wie könnte eine solche Politik aussehen, und welche Vorteile und Gründe gibt es zur Vorsicht?

Siehe:
https://forum.marokko.com/showthread.php?tid=503&pid=7911#pid7911

.
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