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  SIM Karte
Geschrieben von: Sonne1987 - 01.08.2018, 10:43 - Forum: Touristik und Reisen - Keine Antworten

Hallo zusammen,

in unserem alten Forum wurde etwas über eine Thailändische Thaisim geschrieben.

Leider habe ich auf meine Frage, keine Antwort erhalten.

Kann mir bitte jemand mehr Informationen über diese Karte geben.


Liebe Grüße
Vanessa

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  Aufenthaltserlaubnis
Geschrieben von: klecker - 31.07.2018, 12:00 - Forum: Partnerschaften - Antworten (7)

Hallo liebe Mitstreiter!
Gerne möchte ich einen marokkanischen Aufenthaltstitel für ein Jahr erhalten.
Ein marrokanisches Devisenkonto konnte ich auch als Tourist eröffnen und werde darauf 800 Euro monatlich von Deutschland aus überweisen.
Nach meinen Informationen braucht man kein polizeiliches Führungszeugnis bei einem Erstantrag.
Alle anderen Unterlagen kann ich mir hier in Marokko besorgen.
Allerdings ist es schwierig mit der DGSN oder DSN Kontakt herzustellen.
Unter der offiziell im Internet angegebenen Telefonnummer 0537724011 a 17 erhält man die Auskunft dies sei die falsche Nummer.
Eine Anfrage über die EmE-Mail-Adresse dgsn.marocaine@gmail.com blieb unbeantwortet.

Wer hat Erfahrung in dieser Angelegenheit?

Braucht man einen Termin bei der Direction de la Surete Nationale oder kann man einfach zu den Öffnungszeiten hingehen?
Wer kennt die Öffnungszeiten?
Wer kennt die genaue Anschrift in Rabat?
Kann man den Antrag auch postalisch einreichen?
Wie lange dauert die Bearbeitung?
Ist es besser einen Anwalt mit der Angelegenheit zu beauftragen?

Vielen Dank für eure Antworten!!!

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Information Hinweis zur Registrierung
Geschrieben von: Marokkoforum - 30.07.2018, 15:25 - Forum: Andere Themen - Antworten (1)

Liebe Forennutzer,

nach der Registrierung in diesem Forum, bekommt Ihr nach ein paar Minuten eine Mail vom System. Diese beinhaltet einen Link, den Ihr anklicken solltet, damit Eure Email authentifiziert wird. Die Freischaltung erfolgt dann in der Regel innerhalb von 24 Stunden automatisch!

Gruß
Euer Admin

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  Reiseversicherung
Geschrieben von: 21merlina - 29.07.2018, 11:58 - Forum: Touristik und Reisen - Antworten (13)

Salam,
ich stelle hier noch mal eine Frage, die ich schon im alten Forum gestellt hatte, ohne eine einzige Antwort zu bekommen:
An alle Marokkoreisenden hier: Wie macht ihr das mit der Kranken- bzw. Unfallversicherung? Hat da niemand (gute oder schlechte) Erfahrungen?
Ich bin früher immer ohne Versicherung nach Marokko gereist und habe mir nie etwas dabei gedacht. 
Bis ich dann erfahren habe, dass sich mein Ex mal in Agadir einen komplizierten Knöchelbruch zugezogen hat und dann OP + Krankenhausaufenthalt komplett aus eigener Tasche bezahlen musste. 
Es gibt nämlich zwischen Spanien und Marokko keinerlei Abkommen, dass die spanische Seguridad Social da irgendwelche Kosten übernehmen würde. Zwischen Marokko und Frankreich gibt es das angeblich. Demanch, also wenn das stimmt, wären französische Touristen in Marokko versichert. 
Nun, für meinen Ex war das zwar ärgerlich, aber zu verkraften, weil er Geld im Überfluss hat. Bei mir ist leider das Gegenteil der Fall, weshalb ich seit dem lieber widerwillig eine Reiseversicherung abschließe, wenn ich nach Marokko fahre. 
Bis jetzt musste ich sie Gott sei Dank noch nie in Anspruch nehmen. Daher weiß ich auch nicht, ob sie in Ernstfall etwas taugen würde. So google ich dann vor Reisebeginn ziemlich planlos herum und nehme dann das preisgünstigste Angebot, das ich finde. Mondial Assistance beim letzten Mal.
Mir ist schon klar, dass einige Forumsmitglieder ihren Wohnsitz in Marokko haben und sie das dann natürlich nicht betrifft. Aber es gibt doch auch Reisende hier. Von daher hat es mich ein bisschen gewundert, dass das Thema absolut niemanden interessierte.

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Heart Zwangskonvertierung
Geschrieben von: whatshername61 - 26.07.2018, 20:52 - Forum: Lebens-Art - Antworten (5)

Zwangskonvertierung 


whatshername61 

Registriert: 14/08/2011 
Beitrag: 158882 - 26/07/2015 Mafo1.0


Liebe Gemeinde,

heute möchte ich euch von meiner Zwangskonvertierung berichten und den "Schleier" über den wahren Islam lüften.
Ich war in Berlin mit einer muslimischen Familie verabredet, die mich zu sich eingeladen hatte. Nachdem die Geschenke (ein Buch mit Geschichten von Nasreddin Hodschda und eine Pittiplatsch DVD) den Besitzer gewechselt haben, ging die Folter los. Es wurde massenweise Halal-Essen aufgetischt und die Zwangsernährung begann. Selbst als der Bauch zu platzen drohte, wurde ich gezwungen, weiter zu essen. Meine Arme haben heute noch blaue Flecken, von den Ermahnungen, alles probieren zu müssen.
Später ging es zu intensiven Gesprächen über politische, kulturelle, religiöse und familiäre Themen über. Der Schlafentzug wurde von meinen Gastgebern bis nachts um halb vier aufrechterhalten. Wecken war um 8. Zwei muslimische Kinder krochen in mein Bett und wollten spielen, DVD schauen, lesen, Fragen beantwortet haben...
Anschließend begann der Tag wieder mit muslimischer Gastfreundschaft und Zwangsernährung. Die an diesem Wochenende zugenommenen Kilos werden mir und meinem Badeanzug noch Wochen zu schaffen machen. 
Da ich noch nie in einer Moschee war, wurde ich am Nachmittag in zwei Moscheen geführt. Während Mama sich zu Gebet fertig machte, wurde ich als kostenloses Kindermädchen benutzt und beaufsichtigte die Tochter, die sich hüpfend durch den Gebetsraum bewegte. Meiner Zwangskonvertierung entkam ich nur, indem ich auf meinen Spreng(Speck)gürtel hinwies. 
Auch abends ging es mit Zwangsernährung halal und Schlafentzug weiter. Ich konnte nicht anders als mich heute höflich von meinen Gastgebern zu verabschieden und die nächtelangen Gespräche auf einen Termin im Oktober bei mir zu verlegen. 
Dort werde ich Ihnen dann bio-deutsche Kultur servieren.

Gül, ich danke dir für ein wundervolles Wochenende im Kreise deiner Familie. Erstaunlich für mich war wirklich der Moscheebesuch. Während du dich deinen religiösen Gedanken zuwandtest, spielten die Kinder im selben Raum und eine Atheistin saß ruhig auf dem grünen mit Tulpen verzierten Teppich an eine Mamorsäule gelehnt hinter dir im Gebetsraum, das Gesicht gen Mekka gewandt und dachte über diese erstaunliche Freundschaft nach. Als du mir abends die Bilder von deinen Freundinnen zeigtest und mir erklärtest, dass es die junge Frau war, die wir heute auf dem Heimweg trafen, konnte ich mich einmal mehr an ihren Kleidungsstil erinnern. Ihr Kopftuch war völlig aus meinen Gedanken verschwunden.
Du hast tolle Kinder und es wird mir eine Ehre sein, dich bald bei mir zu Gast zu haben. Was heißt eigentlich zu Gast? So schnell, wie ich meine Beine auf deine Couch gezogen hatte, wir von einem Thema ins andere rutschten, lachten und die Welt um uns herum vergaßen; so schnell wie mich deine Familie "adoptierte", ist dein zu Hause zu meinem geworden und ich hoffe, dass ich dir im Oktober einen kleinen Teil davon wieder geben kann.
Du fragtest mich nach dem für mich ergreifensten Moment. Ich hatte vor, ihn als "Nachgucker" nur für Freunde zu posten. Aber ich muss sie enttäuschen. Ich denke, dass genau dieser Moment, das ausdrückt, was wir uns gemeinsam wünschen: Ein Miteinander, indem nur der Mensch, nicht seine Herkunft, Religion, sein Kleidungsstil… zählt.
Lass mich von vorn beginnen:
Als Geschenk für deine Kinder hatte ich das Nasraddin Hodscha-Buch dabei. Kurz vor dem Schlafengehen, kam dein 8-jähriger Sohn zu mir und bat mich aus dem Buch vorzulesen. Nach dem Waschen gingen wir gemeinsam in das Zimmer der Kinder, du machtest es dir zwischen deinen Kindern gemütlich, während ich das Buch aufschlug. Die erste Geschichte war sehr kurz und ich musste bei dem Gedanken, was gleich passieren würde, lächeln. Die Geschichte hieß: "Das konnte ich ihm nicht zumuten". Die anschließende Frage, warum man sich auf den Sack nicht setzen durfte, beantworteten sie richtig: "Weil darin der Koran war." Als du ihnen anschließend, um ihren Schlaf zu schützen einige Suren aus diesem Buch vorlast, bekam ich eine Gänsehaut.
Auch diese Geschichte hat eine Moral, wie all die anderen Geschichten, die wir an diesem Abend den Kindern vorlasen. Wenn eine Atheistin muslimischen Kindern beibringt, wie sie den Koran zu behandeln haben und deren Mutter Suren zum Schutz für die Nacht singt, dann sind alle die Grenzen, die in vielen Köpfen vorhanden sind, gefallen.
Ich bin dankbar dich, deine klugen Kinder und deinen humorvollen Mann als meine Freunde bezeichnen zu dürfen.


Nachtrag Juli 2018:
Jetzt sind wir bereits 3 Jahre befreundet. Der Ramadan 2015 hat uns zusammengebracht. Er wird uns immer an den Beginn unserer Freundschaft erinnern. 
Gerade haben wir ein schönes gemeinsames Wochenende verlebt. Den Dankesbrief deiner Tochter an meiner Pinnwand lies mein Herz erneut schmelzen und eine Träne aus dem linken Auge rollen.


Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein, sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen

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Star Ein Engel auf Erden
Geschrieben von: whatshername61 - 25.07.2018, 19:19 - Forum: Lebens-Art - Antworten (6)

liebe teilnehmer dieses forums

legt euch taschentücher bereit, denn jemand der bei dieser geschichte nicht weint oder eine unheimliche wut bekommt, hat kein herz.
es sind nicht meine worte, es sind die worte einer jungen frau namens gergishu yohannes aus eritrea.
ich habe für diejenigen, die den links nicht folgen wollen, eine geschichte herauskopiert. sie ist nicht fiktiv, sie ist wahrhaftig passiert. ich bekomme gänsehaut, wenn ich nur daran denke, was ich euch gleich erzählen werde:



Ein Engel auf Erden

Angelo oder Mohamed wurde mit sechs Jahren in die katholische private Schule geschickt. Ein Priester gab ihm den Namen „an Angel“, weil er für diese Schule eine besondere Bereicherung war – so sein Schuldirektor, den ich auch besucht habe. Später besuchte Mohamed eine evangelische Schule, ähnlich einem deutschen Internat. Seine Eltern sind gläubige Muslime. Sie sind nicht besonders reich. Aber sie schickten ihr Kind zu den besten Schulen Eritreas. Das erfüllte sie mit Stolz, weil sie alles dafür gaben, ihr Kind loyal, tolerant und global denkend zu erziehen. 
Was Mohameds Geschichte für mich besonders macht, ist ihre Symbolik: Bereits als Kind bewies er eine menschliche Größe und politische Weitsicht, die ihm selbst nicht zuteil werden sollte. 
Als Mohamed zehn Jahre alt war, sagten ihm die Eltern, dass er nun anfangen solle, mit ihnen an Ramadan zu fasten. Er antwortete ihnen, er wolle nicht unhöflich sein, aber wenn er das Gefühl dazu bekomme, werde er selbst anfangen zu fasten. Mit 13 Jahren kam er eines Morgens um vier Uhr früh zu seiner Mutter und sagte: „Mama ich will mit Euch frühstücken, weil ich angefangen habe zu fasten.“ Er fastete ohne Unterbrechung mit seiner Familie. 
Es kam dann der Tag des Fastenbrechens, ein großes islamisches Fest, an dem den ganzen Tag über gegessen wird und die Familien und Freunde sich gegenseitig besuchen und sich gratulieren. 
Mohamed lud seine christlichen Klassenkameraden sowie Priester und Nonnen zu sich nach Hause ein, ohne seine Familie vorher zu fragen. Das machte seine Familienangehörigen sprachlos. Später erklärte er seiner Mutter, wenn er gefragt hätte, hätten sie vermutlich nein gesagt, weil sie nicht bereit gewesen wären, die andere Religion kennen zu lernen. 
Mohamed war damals erst 13 Jahre alt. Aber er sprach wie ein alter Mann, sagte seine Mutter. Er freute sich sehr, dass die Christen seine Einladung annahmen. Er fühlte sich ernst genommen. Sein Vater blieb skeptisch, aber der Großvater hieß die Gäste willkommen und lud sie zum Essen und zum Trinken ein. 
Mohamed ging es aber gar nicht um Essen oder Trinken. Er wollte, dass es keine Trennung zwischen den Religionen gibt. Er war der Überzeugung, dass das Leben mit Toleranz, Offenheit, gegenseitigem Respekt und Hilfsbereitschaft viel einfacher zu meistern ist. So hat er es seinen Eltern erklärt. Ab dieser Zeit war es für die Familie selbstverständlich, zweimal im Jahr für Christen und für Muslime zu kochen, sagte mir seine Mutter. 
Sein Vater sagte mir:„ Mohamed hat uns die Augen dafür geöffnet, was Religion wirklich bedeutet. Das hieß für ihn, jeden zu achten und zu respektieren, jedem zu helfen und sich nicht nur an seiner eigenen Religion zu orientieren. Er erinnerte uns daran, dass es nur einen Gott gibt – nur dass jeder ihn anders nennt. 
Mohamed ging es in Eritrea nicht gut. Er durfte die Universität nicht weiter besuchen, was seinen Traum zerstört hat. Er eröffnete seiner Mutter, dass er nicht wusste, was er machen solle und er für einige Zeit einen guten Freund besuchen werde, um einen klaren Kopf zu bekommen. 
Es vergingen vier Monate bis seine Eltern das nächste Mal von ihm hörten. 
Sie erhielten die schlimmste Nachricht, die Eltern bekommen können. 
Ich finde, es ist in Mohameds – Angelos – Sinn und im Sinne von vielen anderen, den Toten und Verschollenen im Mittelmeer einen Namen zu geben. Es sind Menschen wie du und ich, Menschen, die Familien und Freunde haben, an die man jede Sekunde denkt und die man schrecklich vermisst. Diese Grausamkeit kann jeden von uns treffen – Grausamkeit kennt keine Nationalität und keine Hautfarbe. Wir sollten uns immer vor Augen halten, wie sehr diese Menschen gelitten haben, während so viele Schiffe an ihnen vorbei gefahren sind, ohne Hilfe zu leisten. 
Denn diese jungen Menschen mit ihren Idealen einer toleranten, weltoffenen Gesellschaft und ihrer positiven Lebenseinstellung nehmen nicht ohne Grund so eine große Gefahr auf sich. Es ist die Macht der Politik, die sie aus ihren Heimatländern vertreibt und es ist die Macht der Politik, die sie in europäischen Gewässern umbringt. 
Wie die meisten Angehörigen empfinde ich keine Rachegefühle oder Ähnliches. Ich bin nur unendlich traurig und manchmal auch wütend auf die gesamte Politik und auf die Menschen, die solch eine menschenverachtende Politik betreiben. Die Politiker, egal aus welchem Kontinent, schüren Angst und Fremdenfeindlichkeit, nur um an die Macht zu kommen und an der Macht zu bleiben. 
Angelo hatte alles im Leben: eine liebende Familie, finanzielle Sicherheit und vor allem sehr viele Freunde, die ihn geachtet und respektiert haben. Er musste sein Land verlassen, weil er um sein Leben fürchtete. Es ist unmenschlich, jemanden jämmerlich sterben zu lassen, der nur in Frieden überleben wollte und niemandem Leid zugefügt hat, an einem Ort wo, offenbar nur zum Schein, die Menschenrechte gepredigt werden. 
Angelos Eltern haben mir einen Satz mit auf den Weg gegeben: 
„Wir wünschten nur, wir hätten eine kleine Chance bekommen, um unseren Sohn zu sagen, wie glücklich und wie stolz er uns gemacht hat und wie dankbar wir ihm immer bleiben werden. 
Allen Eltern wünschen wir, dass sie so viel Glück und Stolz durch ihre eigenen Kinder erfahren, wie wir das mit unserem Sohn Mohamed erfahren haben und niemals so eine schlimme Tragödie und Schmerz erleben und überleben müssen, die uns den Rest unseres Lebens begleiten werden.“ 



salam
katrin

when the rich wage war, is the poor who die

proasyl

http://www.proasyl.de/

preisträger der letzten jahre

http://www.proasyl.de/de/ueber-uns/stiftung/preistraeger/preistraegerin-2012/

Rede der Preisträgerin der PRO ASYL-Hand 2012
GERGISHU YOHANNES

http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/...hu_Yohannes.pdf


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  Reisen und Übernachtung
Geschrieben von: ferbitz - 22.07.2018, 11:38 - Forum: Touristik und Reisen - Antworten (5)

Dass ein Reisen in einem Wohnwagen oder Wohnmobil sich anders gestaltet, als als für einen Flugturist, ist eine Binsenweisheit.
Dennoch halte ich eine Betrachtung des Reisens und der Übernachtung in arabischen Ländern darum für informativ, weil damit auch ein mentaler Zugang zu Welt der Araber erleichtert wird.
Den Begriff Hotel kennt die arabische Welt traditionell nicht. Der Begriff kommt aus Frankreich des 18.Jahrhunderts, des deuxieme empire als Übernachtungsort für Reisende Reiche und Schöne , als Ort der Selbstdarstellung, Selbstverliebtheit, Wandeln im Hotelfoyer.

Reisende in arabischen Ländern nächtigten in Karavansereien , in Orten in denen die Nacht, der Schlaf (noun) verbracht werden konnte, daher der Name funduq /founduq für Hotel , den man ab und an Hotels lesen kann, die eher von arabischen Gästen mit Familie besucht werden.
Ein für uns kulturell vergleichbarer Begriff ist der Gasthof, als preiswerter Obernachtungsort. Herberge, Albergo , Auberge de Jeunesse ebenfalls.

Ein founduq ist pinzipiell Übernachtungsort , eine Art Karavanserai mit einem Innenhof für die Tiere mit schattigen Bäumen als eine Art Garten
Ein marrokanischer Riad, ist prinzipiell ebenfalls ein Übernachtungsort, in klein für die Familie, ebenfalls mit einem gartenähnlichen Innenhof.
Hier sehe ich auch das Erbe Roms , das Atriumhaus , wie man es in der traditonellen Architektur in vielen Ländern Europas finden kann.(Herrensitze in Spanien, )
in der Türkei findet man ebenfalls den Han als Übernachtungsort für Reisende, in Tunesien sind alte founduqs oft als Jugendherbergen und preiswerte Hotels zu finde, natürlich ohne Klimaanlage., wobei ich für Reisen in Nord Afrika eine Klimaanlage im Hotel für deplaziert halte, weil diese das unmittelbare Erleben des Landes schmälert, auch mit der auf den ersten Blick negativen geografischen Seite des Landes.
Für bemerkenswert halte ich auch, dass der Vorhof der Moscheen als Innenhof gebaut wurde , mit seitlichen überdachten Galerien, die an die Übernachtungsräume in Karavansereien/Han und letztlich den Privaträume in Riads vergleichbar.

Dass die in den marokkanischen Riads gestaltete Vorstellung europäischer Turisten über die arabische Welt entspricht, ist nicht zu kritisiren und auch wirtschaftlich zu werten.
Ich übernachte in Marokko am liebsten in alten spanischen Hotels aus der Kolonialzeit. auch die Hotels im ehemaligen französischen Teil des Landes mit ihrer Jugendstilarchitektur mag ich. Schon alleine die oftmals abenteuerlichen Aufzüge sind eine Augenweide.

Klimaanlage ? Klimaanlage in Afrika ist ein nasses Handtuch, auf das die Füße vor dem Einschlafen gelegt werden.

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  Islamische Kleidung ?
Geschrieben von: ferbitz - 16.07.2018, 15:58 - Forum: Andere Themen - Antworten (5)

gibt es überhaupt so etwas ? ein klares, eingeschränktes NEIN.
Es gibt Kleidung, die aus klimatischen Gründen in arabischen Ländern getragen wird , dazu gehört z.B das Kopftuch für Frauen (wobei seit Kurzem, das Kopftuch von Muslimas bei uns als Hinweis auf ihren Glauben demonstrativ getragen wird)
Der eigentliche Grund aber ist der Schutz der Haare . Wüssten Diejenigen, die sich über ein Kopftuch bei Muslimas mokieren, was in arabischen Dörfern bei Wind hochgewirbelt wird, generell nach Urin riechend , sie hätten Verständnis.
Sie wissen auch nicht, mit welcher Eleganz junge Muslimas z.B in Kairo ihr Kopftuch tragen.

Dieser Schutz gilt auch für den Schador und die Burka, über die sich so manche - von mir als Latzhosen-Emanzen  - Bezeichnete künstlich aufregen.
Türkei, All inclusive muss Auswirkungen haben.

Die starke Verhüllung der Männer in den ariden Gebieten, Les hommes bleu verhindert die Austrocknung. des Körpers.
Auch die Kaffije im Nahen Osten ist ein Schutz gegen die Sonne und den Staub, nicht die albernen Tücher, die sich Touristen in Marokko um den Kopf binden, wenn sie Sand sehen. .
Der Burnus, die Djellaba dient dem Schutz gegen die Kälte der Nacht.
Auch gibt es nationale Unterschiede, In Arabie saudite tragen die Männer lange, weiße Hemden, in der Türkei Pluderhosen und Jacket .
All das ist keine muslimische Kleidung

Eine muslimische Kleidung allerdings gibt es, darum meine Einschränkung.


Zu Beginn der Hatsch gibt es in den Städten überall Geschäfte, die NUR weiße Kleidung verkaufen, für Männer und Frauen . als Kleidung zum Besuch Mekkas.

Das, was ansonsten als  muslimische Kleidung bei uns angeboten wird /neckische Caps mit arabischer Aufschrift wie "Muslim" oder "Liebe" (hört, hört) ist Geschäft.

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Video Frauen an der Grenze
Geschrieben von: Kornblume - 15.07.2018, 17:37 - Forum: Andere Themen - Antworten (1)

Das letzte Mal habe ich im oktober die Grenze zu Ceuta überquert.
Davor haben Schwarzafrikaner die Grenze überrannt, daraufhin schlossen die Spanier die Grenze.
Die Frauen wurden daraufhin von einer Hilfsorganisation mit dem allernötigsten versorgt.

Endlich geschieht was, fragt sich nur, ob der Schuß nicht nach hinten losgeht.
Wie sollen sich die Frauen denn finanziell versorgen, wenn der König Schluß mit lustig macht...............

https://www.youtube.com/watch?v=2I4Z4UTZ0kg

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Star Bücher*Bücher*Bücher*
Geschrieben von: whatshername61 - 12.07.2018, 21:20 - Forum: Lebens-Art - Antworten (7)

Ich habe gerade ein paar sehr schöne Kinderbücher entdeckt. Da in diesem Forum sicher auch viele Eltern zweisprachiger sind, möchte ich sie hier mal vorstellen. Sie sind geeignet für kinder von ca. 3 - 6 Jahren.

[Bild: 51uhaThEFgL._SY497_BO1,204,203,200_.jpg][Bild: 51WoTX4OFYL._SX484_BO1,204,203,200_.jpg][Bild: 51dcs8A%2BWUL._SX493_BO1,204,203,200_.jpg][Bild: 51sM4qB5R7L._SY494_BO1,204,203,200_.jpg]

Viel Spaß beim Lesen und Lernen.

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